Wahlkurs Fischen: Frühjahrsputz am Kaisersee und Anwaltinger See

Am Samstag, den 27.02.2016 traf sich der Wahlkurs Fischen von Herrn Krstovic um 08:30 Uhr am Kaisersee. Dort haben sie den Lechfischereiverein Augsburg e.V. bei der jährlichen Gewässerreinigung unterstützt und ihm so für dessen Engagement am SGD gedankt.

Ausgerüstet mit Greifzangen, Müllsäcken, Handschuhen und Schutzbrillen machten sich die Jungfischer daran, den Müll des letzten Jahres aufzusammeln.
Die Gewässerreinigung an den Flüssen und Seen ist, neben der Überwachung der Wasserqualität und der Pflege des Uferbewuchses, ein wichtiger Bestandteil der Gewässerpflege.
Die Verwunderung darüber, was so alles von so genannten „Naturliebhabern“ und auch schwarzen Schafen unter den Fischern weggeworfen und entsorgt wurde, stieg von Stunde zu Stunde.

Viele fleißige Hände schafften es, sowohl den Kaisersee als auch den Anwaltinger See bis zum Mittag von allem Unrat zu befreien. Sogar für das Zusammentragen des Baumschnitts am Anwaltinger See war noch Zeit.
Eine weitere Wertschätzung erfuhren unsere Teilnehmer dadurch, dass die Jugendgruppe des Lechfischereivereins unsere Jungfischer zu ihrem jährlichen Anfischen einlud.
„Euch kann man brauchen, kommt doch mit uns mit!“ Eine schöne Bestätigung am Ende eines kalten, aber nicht minder erfolgreichen Vormittags, der bei Leberkässemmel und Schorle ausklang.

Die Diskussionen und vor allem die Verwunderung darüber, was „die Leute alles wegwerfen“, verkürzte den Teilnehmern die Wartezeit auf das jeweilige Mama- oder Papataxi. All das machte aber auch schnell deutlich, wie wichtig es ist, neben dem Fischen an sich, auch den Umweltgedanken mindestens genauso hoch zu halten.

Robert Alt

 

Schüler der Klasse 8a spielen beim Brechtfestival Augsburg

„Lateinunterricht und Brecht? Passt das denn zusammen?“, mag sich der eine oder andere vielleicht fragen.

Durchaus, denn Bertolt Brecht hat in seiner Coriolan-Bearbeitung auch das Gleichnis vom Magen und den Gliedern aufgegriffen, von welchem bereits der römische Geschichtsschreiber Livius in seinen Annalen berichtet. Allerdings nimmt Brecht einen deutlich kritischeren Blick auf das Gleichnis ein, das besagt, dass in einem Staat alle Menschen verschiedenen Standes zusammenhalten sollten, sowie in einem Körper alle Körperteile zusammenarbeiten müssen, damit es dem ganzen Körper gut geht. Die große Frage, die Brecht umtreibt, ist allerdings die: Kann ein unveränderliches System, wie es bei einem menschlichen Körper vorliegt, auf den Staat übertragen werden? Ein Magen muss immer der Magen bleiben, doch dürfen die Regierenden immer die Regierenden bleiben?
Mit diesen Fragen haben sich auch die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8a beschäftigt, woraus das Stück „Livius, Brecht und die Sache mit dem kleinen Zeh“ entstanden ist.

Besonders groß war die Freude, als die Klasse infolge der Teilnahme am Wettbewerb „Mein Lieblingsbrecht“, der im Rahmen des Brechtfestivals ausgeschrieben war, die Einladung zur Aufführung des Stückes auf der Augsburger Brechtbühne erhielt.

Nun waren intensive Proben angesagt, bei denen uns Herr Dr. Friedrichs, einer der Mitverantwortlichen der Veranstaltung, unterstützte. Und so ging es am 1. März, ausgerüstet mit Zähnen, Ohren und Händen aus Pappe zur Brechtbühne, wo wir alle Bühnenluft schnuppern durften. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon, doch die Schüler, unter ihnen Nicolas Monfé als Menenius Agrippa und Amelié Buchwald als Brecht, brachten mit Bravour ihr Stück zur Aufführung. Mit großem Interesse folgten wir auch den Darbietungen anderer Schulklassen.

Ein Abend, der uns und den Eltern viel Freude gemacht hat.

Annette Neumann

 

 

 

Kunstausstellung „Freiraum 16“

Vom 08.03. bis zum 20.03.2016 ist die Ausstellung „Freiraum 16 – Schulkunst im Augsburger Rathaus“ aufgebaut und kann zu den Öffnungszeiten des Augsburger Rathauses besucht werden. Zu sehen gibt es einen Querschnitt von Schülerarbeiten aus den Jahrgangsstufen 5 – 12 der Augsburger Gymnasien.
Eine besondere Stellung nimmt unser Gymnasium ein, da wir als einzige Landkreisschule zusammen mit den Augsburger Gymnasien ausstellen dürfen. Von unseren Schülern werden Arbeiten aus den zehnten Klassen zu sehen sein.
Die Vernissage findet am 09.03. um 17.30 Uhr statt, zu der alle herzlich eingeladen sind.
Bilder von den Arbeiten und von der Vernissage werden an dieser Stelle nachgereicht.

Michael Hinterleitner

 

Schuleinweihung mit Minister Spaenle

Am 21. Oktober 2015 fand die feierliche Einweihung des Neubaus des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf, eines der größten Holzgebäude in Europa, statt. Auch Ludwig Spaenle, der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, war wieder dabei. Bereits zum dritten Mal machte sich Spaenle auf den Weg nach Diedorf; zuletzt war er zum Spatenstich im September 2013 und ein Jahr zuvor zur Verleihung der Eigenständigkeit am Diedorfer Gymnasium.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch das Wertesystem TEAMS in  Kraft gesetzt. Elternbeiratsvorsitzende Jana Tallevi, Schülersprecherin Clarissa Kutter, Personalratsvorsitzender Harald Weigl, als Vertreter der Lehrerschaft, sowie Schulleiter Günter Manhardt stellten die Grundpfeiler kurz vor und unterzeichneten im Anschluss das Werteleitbild.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das große Orchester des SGD unter der Leitung von Andrea Huber. Hier hatte auch der  neue Flügel, der u.a. vom Förderverein des Schmuttertal-Gymnasiums mitfinanziert wurde, einen seiner ersten Auftritte. Das Catering übernahm unser Schulmensabetreiber, die Inhoga GmbH. Jeder der Gäste konnte sich davon überzeugen, dass es am SGD – nicht nur mittags, sondern auch zwischendurch – schmeckt.

Im Rahmen von Schulhausführungen durch Schüler der 10. Jahrgangsstufe gewannen die zahlreich geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie den Nachbarschulen vielfältige Eindrücke von der architektonischen und planerischen Meisterleistung sowie dem besonderen Lehr- und Lernkonzept am SGD. Auch die Architekten Hermann Kaufmann und Florian Nagler, Landrat Martin Sailer zusammen mit Kreisbaumeister Frank Schwindling informierten über das nachhaltige Schulgebäudes aus Holz im Passiv-Plus-Standard.
Das Gesamtprojekt wurde von der DBU, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gefördert und dabei von Sabine Djahanschah betreut.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 21. und 22.10.2015 sowie in der  Stadtzeitung Westliche Wälder vom 28.10.2015 :

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Minister-weiht-Diedorfer-Gymnasium-ein-id35854897.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Eine-Tour-durch-die-High-Tech-Schule-id35858647.html

http://www.stadtzeitung.de/diedorf/soziales/das-groesste-holgebaeude-der-bundesrepublik-d2038.html

 

 

 

„Nathan der Weise“ – Theaterbesuch der 10. Klassen

Fotos: Arno Declair

Am 16.10.2015, einem Freitagabend, machten wir, die Schüler der 10 a und b uns mit unseren Deutschlehrern Frau Neumann, Frau Düren, Herrn Hartmann und ein paar anderen theaterinteressierten Lehrern auf den Weg nach München, um im Volkstheater das Drama „Nathan der Weise“ zu besuchen, welches wir gerade im Deutschunterricht behandeln.

In dem Werk von Gotthold Ephraim Lessing geht es um Nathan, einen wohlhabenden Juden, dessen Tochter Recha von einem christlichen Tempelherr gerettet wurde, welcher von dem muslimischen Sultan Saladin begnadigt worden war. „Nathan der Weise“ spielt zur Zeit der Kreuzzüge und es wird darin die Frage behandelt, welche der drei Weltreligionen nun die richtige sei. Wie sich aber herausstellt, gibt es nicht die wahre Religion, jeder einzelne muss nach menschlichen und moralischen Prämissen handeln.

Da das Stück beim Lesen oft schwer zu verstehen war, half es uns sehr nun einmal nicht nur Text, sondern auch richtige Schauspieler und ein Bühnenbild vor uns zu haben. Und das Stück barg einige Überraschungen! Beispielsweise war Sultan Saladins Schwester Sittah hier plötzlich sein Bruder Melek und die vereinzelten modernen Sätze mitten in der alten Sprache des Stücks und Pyrotechnik auf der Bühne hatten wir nicht erwartet. Durch ihre schauspielerische Leistung stachen meiner Meinung nach vor allem die Erzieherin Daja (Mara Widmann) und Sultan Saladin (Pascal Fligg) heraus. Trotz einer Dauer von etwa drei Stunden war das Stück keine Sekunde langweilig und unser Theaterbesuch ein gelungenes Erlebnis.

Lea Burger, 10b

Hier einige Impressionen von Arno Declair:

 

 

 

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium