Archiv der Kategorie: Aktuelles

Interessantes vom Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf:

Vernissage

Liebe Schulgemeinschaft,

das Photographie-W-Seminar lädt ganz herzlich zur Vernissage ein. Gezeigt werden die praktischen Arbeiten aus den Seminararbeiten.

Wir freuen uns auf Eurer Kommen!

15.12.2017 – 19 Uhr – Aula des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf

Michael Hinterleitner

Zauberlehrlinge und geschrumpfte Lehrerinnen

Zauberei und magische Kräfte – Themen, die nach wie vor Dauerbrenner in der Jugendliteratur sind. Dies bestätigte sich auch bei unserem diesjährigen Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen. Hier traten die jeweils besten Vorleser und Vorleserinnen der 6. Klassen gegeneinander an.

Es war keine leichte Aufgabe für die Jury, einen Vertreter für den Kreisentscheid zu bestimmen, denn allen vier Teilnehmern gelang es mit ihren großartigen Leseleistungen, das Publikum in den Bann zu ziehen. Benedikt Mayer aus der 6c konnte sich schließlich als Sieger durchsetzen. Er brachte einen Ausschnitt aus dem Kultbuch „Harry Potter“ von J.K. Rowling zu Gehör und erweckte den berühmten Zauberlehrling eindrucksvoll zum Leben.

In der zweiten Runde sollte aus einem unbekannten Text, in diesem Fall aus dem Buch „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ von Sabine Ludwig gelesen werden. Darin geht es um einen 12-jährigen Jungen, der eine ebenso gefürchtete wie verhasste Lehrerin versehentlich auf Miniaturgröße schrumpfen lässt – ein Thema, das bei den anwesenden Sechstklässlern offenbar gut ankam, denn auch diese Leserunde endete mit einem tosenden Applaus. Am Ende durften sich alle Teilnehmer über Buchpreise, gestiftet von der Buchecke Diedorf, freuen.

Ursula Köstler,
Fotos: Rafael Grabolus, Q11

Autorenlesung von Kathrin Schrocke

  • In den USA ist die Gebärdensprache ASL die dritthäufigste Sprache nach Englisch und Spanisch.
  • Der finnische Rapper Signmark ist gehörlos und rappt in Gebärdensprache.
  • Bis vor wenigen Jahren war es in deutschen Gehörlosenschulen verboten, Gebärden zu verwenden, weil die Schüler nur die Lautsprache lernen sollten.

Dies alles und noch viel mehr über die weitgehend unbekannte Welt der Gehörlosen erfuhren die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen, am Freitag, den 27. November 2017, von Kathrin Schrocke. Die Autorin war im Rahmen der Diedorfer Kinder- und Jugendbuchtage ans SGD gekommen, um aus ihrem Roman „Freak City“ zu lesen: Darin erzählt Mika, „ein ganz normaler Durchschnittstyp“ (Schrocke), wie er Lea kennenlernt, ein hübsches und temperamentvolles Mädchen, das seit ihrer Geburt gehörlos ist. Einerseits fasziniert Lea ihn so sehr, dass Mika spontan einen Gebärdensprachkurs belegt, andererseits reagiert sein Umfeld sehr skeptisch und Mika stellt bald fest, dass die Gehörlosen in einer ganz eigenen Welt leben, zu der er nur schwer Zugang findet. Und da ist auch noch Sandra, Mikas Ex, die plötzlich wieder Interesse an ihm hat …

Nachdem die Autorin einen Ausschnitt aus dem Roman vorgelesen hatte, bekamen die Schülerinnen und Schüler bei einem Quiz zum Thema „Gehörlosigkeit“ die Chance, ein ganz besonderes Buch für die Schulbücherei zu gewinnen: Schimpfwörter in deutscher Gebärdensprache! Der Jubel war entsprechend groß, als die Zuhörer die Mehrheit der wirklich nicht einfachen Fragen richtig beantwortet hatten – einige versuchten gleich nach dem Ende der kurzweiligen Lesung, einige einschlägige Gebärden zu erlernen …

Alexandra Groth

Alles Braille oder was?

Manuel Rodriguez stand unseren Siebtklässlern vergangenen Montag Rede und Antwort. Fragen, die meist seinen Alltag betroffen haben, beantwortete Herr Rodriguez, der als Jugendlicher erblindet ist, geduldig und bereitwillig unseren Schülern.

Hier ein kurzes Blitzlicht von Schülerseite:

„Es war sehr interessant zu hören, wie sich ein blinder Mensch im Alltag zurechtfinden kann. Dass die Blindenschrift so schwer ist, hätte ich nicht gedacht: Es gibt höhere Punkte und abgeflachte, die man alle ertasten muss. Manuel Rodriguez kann rasend schnell seine Zeitung lesen. Toll fand ich auch, dass er uns unsere Namen in der Blindenschrift gedruckt hat.“
Max Waßmann

„Allgemein fand ich es sehr nett von Herr Rodriguez, dass er sich heute für uns extra Zeit genommen hat, um uns zu besuchen!
Ich finde es unglaublich, wie er sich, obwohl er (fast) blind ist, so gut zurechtfinden kann und bin ehrlich überrascht, dass er die Blindenschrift innerhalb von eineinhalb Jahren so gut gelernt hat. Es war sehr interessant zu hören, wie er in seinem Alltag zurechtkommt und ich fand es toll, dass er auf seiner Schreibmaschine all unsere Namen geschrieben hat. Es ist auch schön zu wissen, dass auf diesem Streifen in Blindenschrift man seinen eigenen Namen herauslesen kann, natürlich nur mit dem Blindenschrift-Alphabet.
Außerdem habe ich es nett gefunden, dass er wirklich auf jede Frage ehrlich geantwortet hat. Am meisten hat mich beeindruckt, wie schnell er die Zeitung lesen konnte und die Geldstücke und Geldscheine mithilfe von winzig kleinen Merkmalen, die mir zum Beispiel nie aufgefallen wären, erraten hat!
Das Gerät, das Farben von unserer Kleidung erkennen konnte, fand ich auch witzig, auch wenn es lila von hellblau nicht unterscheiden kann!“
Annika Streng

„Es überrascht mich, dass es neben der normalen Blindenschrift noch eine für Mathematik, Musik, Physik und den Computer gibt.
Außerdem ist es unglaublich, wie schnell Blinde lesen können.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Vortrag!“
Elisa Atterer

„Der Besuch von dem Herrn Rodriguez war spannend und hat mir gut gefallen. Am interessantesten fand ich, wie schnell er die Zeitschrift lesen und wie er die Geldmünzen oder auch die Geldscheine erkennen konnte. Insgesamt fand ich den Besuch toll und fände es gut, wenn so ein Besuch wiederholt werden würde.“
Ben Thanner

„Wasser in Augsburg“

Als wir, das W-Seminar von Frau Mehltretter, am 17.11. mit 10-minütiger Verspätung in Augsburg ankamen, wurden wir schon von Herrn Pantel, dem Umweltreferenten des Landschafts-pflegeverbands, erwartet. Dieser gab uns zunächst einen kurzen Abriss darüber, was uns zu erwarten hatte sowie einige nützliche Broschüren rund um das Thema Wasser.

Bei einem kleinen Zwischenstopp am Königsplatz erfuhren wir, dass Augsburg das europaweit einzige historische Trinkwassersystem hat, welches heute noch im Einsatz ist. Aufgrund dieses einzigartigen Systems der Wasserwirtschaft könnte Augsburg im Jahr 2019 auch UNESCO Welterbe werden. Dann kamen wir auch schon bei unserem Hauptziel an, den Wassertürmen am Roten Tor.

Von nun an übernahm Frau Retsch die Führung. Bei einer Außentemperatur von 1°C freuten wir uns an dieser Stelle auch sehr über die Information, dass die Wassertürme beheizt sind. Im Jahr 1416 wurde der erste Wasserturm errichtet, der dabei half, das klare Trinkwasser des Lechs, der Wertach und weiterer Wasserquellen quer durch die Stadt und sogar bergauf zu transportieren. Wie das möglich ist? Das basiert auf dem Prinzip der kommunizierenden Röhren, das wir sogar selbst ausprobieren konnten!

Es handelt sich hierbei um ein physikalisches Prinzip, nach dem Wasser in einer Röhre immer weiter gedrückt wird, solange es unterhalb der Quelle liegt. Das Wasser wurde also in die oberste Etage des Turms gepumpt, von wo aus es ohne Zwischenspeicherung über einen Trichter durch den Eigendruck über die ganze Stadt verteilt werden konnte. Da ein Turm nicht mehr ausreichte, wurden weitere gebaut.

Bis ins Jahr 1879, wo die Türme als Wohnhaus vermietet wurden, waren drei unterschiedliche Pumpsysteme im Einsatz, die als Modelle in einem der Wassertürme zu besichtigen sind. Immer wenn ein neuer Wassermeister seine Stelle antrat, überlegte er sich, wie das System verbessert und er in die Stadtchronik aufgenommen werden könnte. Zweien ist dies auch gelungen. Als wir schließlich im obersten Stock, wo früher der Wassertank hing, angekommen waren, durften wir wunderschöne Stuckdecken bestaunen.

Diese sind ein Zeugnis dafür, dass das Wassersystem ein Touristenmagnet für Besucher und Ingenieure aus der ganzen Welt war. Allerdings hatte dieses Wassernetzwerk noch weitere Folgen: Da die Leitungen damals aus Holz gefertigt wurden, gab es vor Augsburgs Toren bald keinen Wald mehr, sondern nur noch Weide. Diese Weideflächen lockten Schäfer aus allen Richtungen an und so wurde Augsburg zum Zentrum der Textilindustrie, wovon auch das noch immer beliebte Textil- und Industriemuseum zeugt.

Den Abschluss fanden wir im Maximilianmuseum, wo wir versuchten, die verschiedenen Brunnenskulpturen (römische Göttergestalten) des am Rathausplatz befindlichen Augustusbrunnen, der zu dieser Jahreszeit bereits abgedeckt ist, den Flüssen Lech, Wertach, Singold und dem Brunnenbach zuzuordnen. Kein leichtes Unterfangen – sogar die Wissenschaftler sind sich hier nicht einig!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies ein sehr lehrreicher Ausflug war, bei dem wir nicht nur viel über das Wassersystem erfahren haben, sondern auch viele weitere interessante Informationen zu unserer Heimatstadt bekommen haben.

Laurenz Joachim, Q11

Die „Schmutterlinge“

Als „Biodiversität“ bezeichnet die UN die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft sowohl an Land als auch im Wasser. Bei großer Artenvielfalt denkt man dabei zuerst an tropische Länder oder den Urwald. Dass man dafür aber gar nicht so weit reisen muss, wurde den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d bewusst, als sie das Umweltzentrum Schmuttertal besuchten.

Dies wurde den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d auch bewusst, als sie dort ankamen:
Bei einer kurzen Führung über das Gelände der alten Mühle und der Vorstellung der in Kürze entstehenden Forscherinseln erklärte uns Frau Röder, dass hier auch heute noch Falken und Fledermäuse beheimatet sind.

Anschließend wurde uns die Vielfalt unserer Heimat bei einer Wanderung durchs Schmuttertal von Herrn Pape präsentiert. Dabei erhielten wir wertvolle Infos, unter anderem über unser „Wappentier“, den Wiesenknopfameisenbläuling, den Biber, oder aber auch über landwirtschaftliche Aspekte der Region.

Während der Wanderung hatten wir auch die Möglichkeit, am Arboretum nach unseren Bäumen zu schauen, für die wir eine Woche vorher eine Patenschaft übernommen haben. Auf unserer Wanderung beobachten wir neben Silberreihern, Störchen und Mäusebussards auch Feldhasen – ein wunderbarer Beweis der vielfältigen Fauna.

Um die Exkursion abzurunden, durften wir unsere Eindrücke und unser Gelerntes mittels der World-Café-Methode auf Plakaten festhalten und somit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Umweltzentrums leisten.

Trotz des kalten Novemberwetters konnten wir viel Wissenswertes lernen und bedanken uns hiermit nochmal herzlich beim Umweltzentrum Schmuttertal!

Die Klasse 5d mit Frau Stube und Frau Thielicke

Zu Gast bei der Augsburger Allgemeinen

Am Vorabend schon die allerersten Exemplare der Zeitung von morgen frisch aus der Druckmaschine in der Hand halten – das durfte das P-Seminar „Zeitungsjournalismus“  am vergangenen Montag. Die Augsburger Allgemeine bot uns exklusiv einen Blick hinter die Kulissen einer der größten bayerischen Tageszeitungen.

Michael Stifter, der Ressortleiter Politik, nahm sich Zeit für uns. Wir erhielten aus erster Hand Informationen über den Arbeitsalltag eines Redakteurs und konnten all die Dinge erfragen, die uns an diesem Beruf besonders interessieren:

  • Woher bekommt ein Journalist seine Themen?
  • Wer entscheidet, was überhaupt in die Zeitung kommt?
  • Was tun bei einer Schreibblockade?
  • Wie wird man Chefredakteur?

Das sind nur einige der Fragen, mit denen Herr Stifter gelöchert wurde. So stellte sich schließlich heraus, wie abwechslungsreich und vielseitig diese Arbeit ist und wie spontan man dabei sein muss. Denn die aktuellen Geschehnisse halten sich nicht an geregelte Arbeitszeiten und so kann es passieren, dass eine neu eintreffende Nachricht von einer Sekunde auf die andere die ganze Redaktion in Aufregung versetzt. So sei es beispielsweise an dem Abend gewesen, als ein Attentäter im Münchener Olympia-Einkaufszentrum mehrere Menschen und schließlich sich selbst erschoss. Damals wollten einige Kollegen gerade nach Hause gehen, dann traf jedoch die Nachricht ein und der Zeitungsinhalt musste noch kurzfristig angepasst werden.

Im Anschluss an das Redaktionsgespräch wurden wir durch die Druckerei geführt und waren genau rechtzeitig vor Ort, um die druckfrische Dienstagsausgabe in Empfang zu nehmen.

Ursula Köstler

 

Sonne, Mond und Sterne

Am Abend des 26.10.2017 hat sich die Physikgruppe der Klassen 10b/c von Frau Randak vor der Sternwarte in Diedorf getroffen, um sich sowohl einen spannenden Vortrag über das Universum, insbesondere über die Planeten, schwarze Löcher und Sterne mit ausdrucksstarken und interessanten Bildern, anzuhören als auch sich durch die verschiedenen Teleskope den Mond, besondere Sterne und sogar Saturn anzusehen.

Zuerst wurden wir freundlich in der Sternwarte empfangen und direkt in den Außenbereich geführt, da sich das Wetter gerade gut angeboten hat. Die Teleskope waren so eingestellt, dass man den Mond sehr gut mit seinen Kratern erkennen konnte. Einige Schüler sind schließlich auf die Idee gekommen, Bilder von ihm durch die Linse des Teleskops zu machen, was uns schließlich ganz gut gelungen ist. Nachdem wir alle den Mond bestaunt haben, ging es dann in den Vortragssaal, der auch gleichzeitig das Planetarium ist. Dort haben wir sehr viel über die verschiedenen Planeten erfahren, wie zum Beispiel über den Saturn und seine Ringe oder den Jupiter und seine Monde. Sogar ein bisschen was zu der Sonne und den schwarzen Löchern haben wir erfahren. Auch haben wir sehr eindrucksvolle Bilder der Planeten, Sterne, Nachbargalaxien und Monde sehen dürfen. Nach dem Vortrag durften wir noch einmal den Mond bestaunen und einen Doppelstern ansehen. Zum Schluss ging es dann noch ins Planetarium, wo wir uns dann gemütlich zurücklehnen und noch ein paar Sternenbilder bestaunen konnten.

Gegen 21 Uhr war es dann leider schon wieder vorbei, aber für Interessierte besteht jeden Freitag ab 20 Uhr die Möglichkeit, die Sternwarte zu besuchen und Sterne zu beobachten.

Sophie Grimme und Isabella Saalfrank

Schullandheim in Regensburg

Am 16.10.2017 fuhren unsere Sechstklässler ins Schullandheim nach Regensburg. Einige Schüler berichten über ihren Aufenthalt:

 Montag: Stadtführung

Am ersten Tag sind wir mittags in Regensburg angekommen. Nachdem unsere Sachen in den Zimmern verstaut und unsere Betten bezogen waren, haben wir in Regensburg eine interessante und wirklich schöne Stadtführung bekommen. Während wir durch die Stadt liefen, haben wir viel über die Entstehung des Domes, die Brücken der Donau, besondere Gebäude und die Entwicklung der Stadt gelernt. Danach hatten wir Freizeit und durften die Innenstadt noch selbst erkunden. Anschließend sind wir dann gemeinsam zurück in die Jugendherberge zum Abendessen gelaufen.

Dienstag: Befreiungshalle und Kloster Weltenburg

In der Früh sind wir nach dem Frühstück mit dem Bus ungefähr eine halbe Stunde nach Kehlheim zur Bootsanlegestelle gefahren und von dort aus zur Befreiungshalle auf den Berg gewandert. Dort angekommen hatten wir Hunger und haben zuerst unsere Lunchpakete gegessen. Im Anschluss durften wir die große, runde Halle mit großer Kuppel besichtigen. Sie war beeindruckend. Wir konnten über eine Wendeltreppe in den Säulengang im 1. Stock gehen, der sich ca. 15 Meter über dem Boden befand. Von dort aus sahen die ca. drei Meter großen Engelsfiguren auf dem Boden wieder eher klein aus. Danach sind wir bei Sonnenschein an der Donau bis zum Kloster Weltenburg gewandert. Dabei mussten wir mit einer alten Fähre, die ohne Motor funktionierte, den Fluss überqueren. Nachdem wir dort etwas Freizeit hatten, sind wir mit dem Schiff zurück zur Anlegestelle nach Kehlheim und von dort dann mit dem Bus wieder zur Jugendherberge gefahren.

Mittwoch: Schloss und Mosaik

Wir haben zwischen 10 und 11 Uhr Mosaike auf Platten gestaltet, indem wir kleine Fliesen auf Platten vorgeklebt und dann mit Fliesenkleber auf eine andere Platte geklebt haben.
Danach sind wir zum Schloss Thurn und Taxis gewandert und haben dort eine Führung bekommen:
Es wurden uns verschiedene Räume gezeigt, z. B. der Ankleideraum der Damen, der Ballsaal und das Musikzimmer. Das Beste war die Gruft, in der 29 Fürsten und deren Kinder bestattet wurden.
Wir sind dann zurückgelaufen und hatten in der Jugendherberge nach dem Essen noch einen Spieleabend, bevor es ins Bett ging.

Donnerstag: Steinzeitzelt und Spielplatz

Heute gab es um 8.15 Uhr wie gewöhnlich Frühstück. Danach haben wir uns umgezogen und sind zum Treffpunkt gelaufen. Anschließend sind wir mit dem Bus in die „Steinzeit“ gefahren. Dort haben wir zwei Methoden zum Feuermachen ohne moderne Hilfsmittel kennengelernt, von denen wir eine dann selbst ausprobieren durften.

Danach sind wir wieder in das „Steinzeitzelt“ zurückgegangen und haben verschiedene Felle den jeweiligen Tieren zugeordnet. Sogar alte Speere wurden uns gezeigt; wir staunten auch, wie übergroße Pfeile mit Hilfe eines Hebels unerwartet weit geworfen wurden. Zum Abschluss in der Steinzeit haben wir gemeinsam Musik gemacht. Nach einer einstündigen Mittagspause durften wir mit einem Steinzeitbohrer Schmuck aus Holz und Knochen herstellen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Halt am Abenteuerspielplatz gemacht und sind dann gemeinsam zur Jugendherberge zurückgewandert. Dann gab es Abendessen, es hieß schon wieder Kofferpacken und dann ab ins Bett.

Christoph Dorn

Mit 1800 in der Münchner Philharmonie

Fast 50 Schülerinnen und Schüler des SGD fuhren am Donnerstagabend, den 19.10.2017 mit dem Bus nach München, um gemeinsam mit ca. 1800 weiteren Jugendlichen ein moderiertes Konzert der Münchner Philharmoniker zu besuchen. Nur Sekundenbruchteile vor dem Auftreten ihres Chefdirigenten Vasiliy Gergiev zusammen mit dem Moderator Andreas Korn konnten wir unsere Plätze einnehmen, war doch unser Bus im großstädtischen Feierabendverkehr aufgehalten worden. Es erklang das selten zu hörende und wenig auf Tonträger eingespielte 4. Klavierkonzert von Rachmaninow, bei dem der Solist Denis Matsuev mit überzeugender Virtuosität glänzte und die anspruchsvolle Klanglichkeit des dreiteiligen Werkes gekonnt dominierte. Furchterregend schwer: Selbst der Komponist hatte sich zu seiner Zeit ein stummes Klavier bauen lassen, um der Soloteile seiner eigenen Konzerte durch dauerndes Üben überhaupt Herr zu werden.

Beethovens 5. Sinfonie in c-Moll, die nach der Pause gespielt wurde, konnte wieder einmal von ihrem hohen Bekanntheitsgrad profitieren. Sie wird als „Schicksalssinfonie“ bezeichnet, da Beethoven mit Blick auf den charakteristischen Beginn gegenüber seinem Sekretär Schindler geäußert haben soll: „So klingt es, wenn das Schicksal an die eigene Pforte klopft“. Jedenfalls verhalf das voll besetzte Orchester Beethovens Sinfonie zu großartigem Nachdruck, insbesondere als der triumphale vierte Satz allen Schicksalsschlägen ein kraftvolles Ende setzte. Das Klangerlebnis des randvoll besetzen Orchesters und das Ambiente der Münchner Philharmonie wirkten auf der Rückfahrt nach – positiv auch bei den begleitenden Lehrkräften, Frau Drotleff, Frau Kinzler, Frau Waldmann und Herr Erdmann.
Die nächsten Konzerttermine sind der 15. Januar und  der 8. Februar 2018.

Zum Hintergrund: Unser Gymnasium ist seit diesem Schuljahr eine Partnerschule der Münchner Philharmoniker. Damit erhalten Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10-12 Gelegenheit, als Gruppe zu stark vergünstigten Konditionen und mit organisiertem Transfer moderierte Jugendkonzerte in der Münchner Philharmonie im Gasteig zu besuchen.

Guido Erdmann