Einige Zehntklässler berichten von ihrem Ausflug in den Landtag nach München:
Am Donnerstag, den 25. Februar 2016, haben wir im Rahmen des Sozialkundeunterrichts den Bayerischen Landtag besucht. Zuerst wurden wir freundlich begrüßt und von unserem Guide ins Plenum geführt, in welchem gerade eine Sitzung stattfand. Im Plenum wurde über eine Verfassungsänderung im kriminaltechnischen Bereich und über Änderungen im Bereich von Medien und Rundfunk diskutiert. Auffällig war, dass im Plenum hitzige Diskussionen stattfanden, einige Abgeordnete hingegen schienen sich nur wenig für die Belange zu interessieren und beschäftigten sich stattdessen mit ihrem Handy oder unterhielten sich mit ihrem Hintermann.
Anschließend hatten wir die Möglichkeit, in einem separaten Sitzungsraum der Freien Wähler Fragen an die drei Abgeordneten Carolina Trautner (CSU), Herbert Woerlein (SPD) und Johann Häusler (Freie Wähler) zu stellen. Die Politiker waren sehr freundlich und beantworteten unsere Fragen ausführlich. Hauptsächlich wurden zu den Themen Vereinbarung von Berufs- und Privatleben, Aufgabenbereiche und Einkommen Fragen gestellt. Außerdem erfuhren wir, wie sie jeweils zu ihrem Posten gekommen sind. Insgesamt war der Ausflug sehr lehrreich und interessant und sollte auch in den folgenden Jahrgangsstufen unternommen werden.
Davide Sirigu, Katharina Lang, Lotta Edelmann und Ruven von Schoenaich,
Die Klassen 10a und 10b waren bei Ihrer Ausstellungseröffnung.




















































































Zum Ende meiner Zeit als Referendarin am SGD wollte ich mit der Klasse 7e, die mir sehr ans Herz gewachsen war, im Rahmen des Deutschunterrichts eine Exkursion nach Nördlingen unternehmen. Wir behandelten im Fach Deutsch das Nibelungenlied und befassten uns u.a. mit der mittelhochdeutschen Sprache und den Lebensumständen in der Zeit des Mittelalters. Im historischen Nördlingen, das im Jahr 1215 von Kaiser Friedrich II. zur Reichsstadt ernannt wurde und im Zuge der Nördlinger Pfingstmesse zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren wurde, wollten wir dann gemeinsam auf Stadtrallye gehen, um uns auf die Spuren der Menschen im Mittelalter zu begeben.
Die Klasse 7e kam am Anfang des Schuljahres zu mir, um zu fragen, ob wir im Unterricht „Das Tagebuch der Anne Frank“ lesen könnten. Ich war zunächst sehr überrascht, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass sich die Schüler überhaupt für dieses Thema interessieren. Der Nationalsozialismus wird in Geschichte erst in der 9. Klasse behandelt, und inhaltlich ist das Buch für eine 7. Klasse zum Teil doch sehr anspruchsvoll. Nichtsdestotrotz hat mich die Begeisterung der Schüler für dieses Thema beeindruckt und ich wollte sie nicht ausbremsen. Ich suchte also nach einer Möglichkeit, den schweren Stoff, der der Lektüre zugrunde liegt, altersentsprechend umzusetzen und kam so auf das Projekt „Leserolle“. Die Schüler erhielten nach einer kurzen Einführung in den Nationalsozialismus verschiedene Arbeitsaufträge, die sie in Freiarbeit bearbeiten durften. Die Ergebnisse wurden schriftlich im Din-A4 Format festgehalten. Am Ende sollten die Schüler die losen Blätter, die sie zum Teil sehr liebevoll und aufwändig gestaltet hatten, in eine für sie sinnvolle Reihenfolge bringen und diese dann aneinander kleben – so entstanden letztendlich 21 Papierschlangen mit einer Einzellänge von bis zu acht Metern. Diese Schlangen wurden dann aufgerollt und sollten individuell verpackt werden, wobei ein klarer Bezug zum Thema das einzige Kriterium im Hinblick auf die Gestaltung war.