Kaizen

Distanzunterricht am SGD: „Kaizen“….. die Kunst der kleinen Schritte!

Was bedeutet der Begriff des Kaizens?

Er kommt aus dem Japanischen und setzt sich zusammen aus Kai= Veränderung, Wandel und Zen= zum Besseren.

Was hat das mit dem SGD zu tun und Homeschooling und Distanzunterricht?

Nun, aus unserer Sicht wird diese Kunst der kleinen Schritte, die das Leben zum Besseren verändern kann, gerade in diesen besonderen Zeiten des Wandels am SGD täglich praktiziert.

Dass das SGD ein noch junges, modernes und technisch gut ausgestattetes Gymnasium ist, ist natürlich jetzt von ganz besonderem Vorteil.

Das wichtigste ist aber das große Engagement auf Seiten aller Beteiligter:

  • das Engagement der Lehrer, die ihre Konzepte und Methoden den aktuellen Herausforderungen anpassen müssen, damit sie auch auf Distanz guten Unterricht gewährleisten können.
  • Das Engagement auf Seiten der Schüler, die bereits zu Schuljahresbeginn mit ihren Lehrern im Präsenzunterricht geübt haben, mit der Plattform „Teams“ zu arbeiten, um dann bei Bedarf damit sicher umgehen zu können. Selbst die neuen Fünftklässler wurden von „Schülertutoren“ darin geschult, mit Teams arbeiten zu können. Damit sie es können, wenn sie müssen. Und sie können es, wie es sich seit geraumer Zeit zeigt!
  • Das Engagement aber auch von Seiten der Eltern, die täglich dafür Sorge tragen, dass die vorgegebene Struktur eines Schultages auch eingehalten wird. Sie haben glücklicherweise die Chance, auf das SGD zuzugehen, wenn sie Unterstützung bei der technischen Ausstattung benötigen oder wenn sie für ihre Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten. Vor allem aber haben sie die Möglichkeit, sich direkt mit dem Lehrer online auszutauschen, wenn Klärungs- oder Unterstützungsbedarf besteht.

In diesen Zeiten, in denen alle besonders herausgefordert werden und sich jeder auf die Veränderung einlassen und sie mitgehen muss, zeigen sich Werte wie „ Zusammenhalt“ und „für einander da sein“ auch in unserer Schulfamilie.

Allen voran mit einer Schulleitung, die durch zeitnahe und transparente Kommunikation alle Beteiligte informiert und auf „Spur“ hält. Mit klaren Regeln und Ansagen, und immer versehen mit eine Portion Herz und Humor, damit alle auch in Zeiten des Distanzunterrichts an ihre „Pflichten“ erinnert werden: damit die Lehrer trotz allem weiterhin guten und abwechslungsreichen Unterricht anbieten; damit die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder ihrer Schulpflicht nachkommen und ihre Aufgaben erledigen; damit die Kinder genau wissen, was sie wann zu tun haben. Und vor allem auch tun dürfen: nämlich jederzeit ihre Lehrer anzumailen, um dann zeitnah Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.

Neben dem an den Tag gelegten Pragmatismus lebt unsere Schule aber besonders von der Authentizität ihrer gelebten Werte:

  • Toleranz, auch für die vorhandenen Schwächen der anderen in diesen unruhigen Zeiten
  • Einsatz für die Gemeinschaft, wie z.B. auch der Arbeitskreis „Distanzunterricht“ des Elternbeirats, der gemeinsam mit Lehrern und der Schulleitung an einem Konzept für den Distanzunterricht mitgearbeitet hat
  • Achtung von Gefühlen
  • Mut zur Verantwortung
  • Selbstvertrauen. Die drei letztgenannten Werte zeigen sich auch darin, dass viele Videokonferenzen auf Wunsch der Schulleitung mit Bild abgehalten werden: Mimik und Gestik spiegeln Gefühle wider und geben so trotz Distanz das Gefühl der Nähe. Jeder muss dabei ein „bisschen“ Mut aufbringen, sich auch im „Homedress“ zu zeigen und sogar Referate via Teams zu halten. Das aber alles zu meistern, gemeinsam mit seinen Mitschülern und Lehrern, steigert das Selbstvertrauen ungemein!

Wir sind alle im stetigen Verbesserungsprozess… auch wir als Schule.  Und jeden Tag kommt ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung dazu, indem wir die anstehenden und noch zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern, so dass wir immer besser werden.

Wir, der Elternbeirat finden, das SGD beherrscht die Kunst der kleinen Schritte hin zum Besseren!

Artikel verfasst von Stefanie Katzenberger.

Neue Lehrkräfte im SGD

Herzlich willkommen am SGD!

Seit 15. Februar 2021 unterrichten am Schmuttertal-Gymnasium Diedorf fünf neue Lehrkräfte:

Juliane Fendl (E/M)
Peter Krauß (L)
André Lehrmann (E/K)
Saskia Wind (E/Sp)
Leonie Sprich (E/B)

Wir wüschen allen einen guten Start und viel Freude am Unterrichten in Diedorf!

Juliane Fendl
Andre Lehrmann
Leonie Sprich
Saskia Wind

Schülerkonferenz des Max-Planck-Instituts

Zwei Schülerinnen des W-Seminars „Physik des Lichts“ durften ihre Seminararbeiten bei der Schülerkonferenz 2020 der Technischen Universität München einer Jury aus Wissenschaftlern der TUM und des Max-Planck-Instituts vorstellen und erhielten dafür Auszeichungen. Wir gratulieren Annika Borndörfer und Isabel Burkhart, beide Q12, recht herzlich dazu!

Lesen Sie selbst den Bericht der beiden Schülerinnen:

Freitag, 11.12.2020, 9:30 Uhr, die Kameras sind eingeschaltet und der Bildschirm ist bereit, geteilt zu werden. Herr Dr. Kratzer (TUM) und Frau Dr. Stähler-Schöpf vom PhotonLab des Max-Plack-Instituts für Quantenoptik begrüßen alle Teilnehmer, die vor ihren Laptops sitzen und an der 18. Schülerkonferenz online über die Plattform MeetAnyway teilnehmen. Aufgrund der Corona-Situation wurde die Konferenz, bei der Schüler bayerischer Oberstufen ihre Seminararbeiten in einem Vortrag oder einem Poster präsentieren, kurzfristig auf ein virtuelles Format umgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Biologie, Chemie & Technik). Bei der Anmeldung wurde eine kurze Zusammenfassung der Arbeit verlangt, die anschließend für alle Teilnehmer zugänglich war.  

Nach der Begrüßung startete die erste Referentin, Annika Borndörfer, mit der Präsentation ihrer Arbeit „Optische Täuschungen – Sehen wir die Wirklichkeit?“. Im Anschluss an den ca. 20–minütigen PowerPoint-gestützten Vortrag konnte die Jury und das Auditorium Fragen stellen.

Direkt darauffolgend stellte Isabel Burkhart ihre Seminararbeit „Das Polarlicht – ein optisches Naturphänomen“ vor. Nacheinander wurden alle weiteren Vorträge und Poster der Reihenfolge nach vorgetragen und präsentiert, bis sich die Jury um 14:15 Uhr beriet. Etwa eine halbe Stunde später wurden die Platzierungen, nach Vorträgen und Postern getrennt, verkündet.

Annika freute sich sehr über den ersten und Isabel über den dritten Platz. Im Nachhinein betrachtet, war die Teilnahme an der Schülerkonferenz eine große Chance und eine tolle  Erfahrung, die nur weiterzuempfehlen ist.  

Annika Borndörfer und Isabel Burkhart

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium