Frankreichaustausch 2019

So schön das Wetter bei Ankunft der französischen Gäste bei uns war, so nass und kalt war es in Frankreich, als wir am 3.5.2019 nach 13 Stunden Fahrt (im Regen…) in Lassay-les-Châteaux herzlich und natürlich auf französische Art und Weise (mit Aperitiv!) in Empfang genommen wurden. Glücklicherweise waren die französischen Gastfamilien ähnlich kreativ wie die Familien unserer Schüler bei der Gestaltung des Wochenendprogramms – Kartfahren, Klettern, Schlossbesuch, Ziegen füttern… und natürlich essen, viel essen, und lang, und spät – sodass das schlechte Wetter nicht weiter ins Gewicht fiel.

Unter der Woche hatte der Wettergott insofern etwas Erbarmen, als er den Regenhebel meist erst dann umgelegte, wenn wir wieder im Bus saßen oder anderweitig im Trockenen waren. Auf dem gemeinsamen Programm stand am Montag zunächst der Besuch von zwei Unterrichtssunden und anschließend eine kulturelle Rallye durch das pittoreske Lassay-les-Châteaux.

Am Dienstag machten wir den Mont St Michel unsicher, bevor das ebenfalls sehr malerische St Malo sowie – natürlich! – der Strand erobert wurden.

Am Mittwoch war „jour férié“ in Frankreich, schon wieder Freizeit in der Familie also (ausschlafen, Konzertbesuch, Schwimmbad, essen, viel essen, …).

Viele Jungenherzen schlugen vor allem am Donnerstag höher. Denn da besuchten wir das Museum zum 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Die Mädchen dürften dann am Nachmittag bei Shopping in der Innenstadt von Le Mans auf ihre Kosten gekommen sein. Spätestens jedoch auf der „Boum“, dem Äquivalent zu unserem „Bunten Abend“, die am Donnerstagabend die französischen Eltern zum Austausch und Essen (viel und lang…) und die Jugend (auch zum Essen, aber vorrangig) zum Tanzen (Springen?!) lud.

Der Freitag stand dann wie bei uns unter einem kreativen Stern. Zusammen mit ihren Austauschpartnern gestalteten unsere Schüler Flaggen, sowohl mit den Farben unserer beiden Länder als auch mit Erlebnissen aus den zwei Austausch-Wochen, bevor die gemeinsame Zeit mit heiteren Spielen aller Art zu Ende ging, die die Gruppe noch einmal mehr zusammenschweißte. Kein Wunder also, dass zahlreiche Tränen zum Abschied flossen.

Schön, dass wir unsere Schüler nicht nur heil und um einige Kilos schwerer, sondern auch um viele herzliche und wertvolle Erfahrungen reicher zurück nach Diedorf bringen konnten. Mögen viele der entstanden Freundschaften noch lange erhalten bleiben!

Corinna Baumann & Alexandra Gottwald