Kategoriearchiv: Aktuelles

Interessantes vom Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf:

Ökologische Zukunftsvisionen und Digitalisierung

Ökologische Zukunftsvisionen und Digitalisierung  
– Siemens informiert Oberstufenschüler 

 Am 24. Februar 2021 haben Patrick Singer und Daniel Braunmiller von der Siemens AG, im Q11 Physik Kurs von Thomas Hafner, einen Vortrag über die aktuellen Tätigkeiten des Konzerns per Videokonferenz gehalten. Die Schüler bekamen dabei einen spannenden Einblick in die Zukunft der Energiegewinnung, E- Mobilität und der intelligenten Technik. 

Im ersten Teil des über einstündigen Vortrages ging es um erneuerbare Energien und Lösungsansätze, um die Energiewende zu meistern. Hier erklärte Herr Singer, wie die Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien bewältigt werden kann. Es soll in der Zukunft vor allem auf eine dezentrale Energieerzeugung gesetzt werden, bei der die erzeugte Energie zum Beispiel in einem „Batteriespeicher“ gehalten und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann. Siemens arbeitet an einem wirtschaftlichen Prinzip, bei dem diese Lastverläufe harmonisiert werden. So wird die Verfügbarkeit der Stromversorgung gesteigert, während die Energiekosten verringert werden können.  

Außerdem hat Herr Singer einen sehr spannenden Einblick in die Zukunft der Elektro Mobilität gegeben.  

Neben einem Modell für eine Ladeinfrastruktur, bei der elektrische Autos fast überall geladen werden könnten, wurden auch verschiedene Arten von Ladestationen vorgestellt, die in verschiedenen Situationen angewendet werden können. Von der kleinen, 11kW Wallbox für zuhause bis hin zum 300kW Hypercharger für Tankstellen und Raststätten, die ein Auto in unter einer halben Stunde von 0% auf 80% laden können. Zum Ende des ersten Teils des Vortrages, wurden noch Konzepte zur Elektrisierung des Busverkehrs vorgestellt. Allein in Augsburg würde die Umstellung auf e-Busse zu einer Einsparung von 4.150 Tonnen CO2 pro Jahr führen. 

Im zweiten Teil des Vortrages hat Herr Braunmiller, nach einer kurzen „Werbepause“ für Siemens als Ausbildungsplatz und Arbeitgeber, über intelligente Technik berichtet.  

Wir befinden uns gerade in einer Industriellen Revolution der Digitalisierung. Durch virtuelle Simulationen können Maschinen entworfen, entwickelt und optimiert werden. Künstliche Intelligenz ist in der Wirtschaft heutzutage nicht mehr wegzudenken, da sie dem Menschen in manchen Berufen einige geistige und körperliche Arbeiten abnimmt.  

Fast jeder Mensch besitzt intelligente Technik wie das Handy oder die Smartwatch, die unzählige Daten des Nutzers ständig aufnehmen. Insgesamt werden pro Jahr 45 Gigabyte Informationen pro Person gespeichert, um diese zum Beispiel für Marktforschung zu verwenden. Die gesammelten Daten werden an Unternehmen verkauft. Je nach Lebenslage, Krankheiten und Vermögen sind die Daten von verschiedenen Personen unterschiedlich viel wert.  

Insgesamt war der Vortrag sehr interessant. Er hat einen Einblick in die zukünftige Bewältigung der Energiewende und in den Umgang mit intelligenter Technik gegeben und gezeigt, wie mit Daten von uns allen umgegangen wird.  

 Maximo Monfe, Q11 

Informatik Biber-Wettbewerb 2020

Herausragende Leistungen beim Biber-Wettbewerb 

Das lange Warten hat sich gelohnt! Nun stehen die Preisträger des Informatik-Bibers fest! An diesem europaweit größten Informatikwettbewerb beteiligten sich vom 8. bis zum 19. November 134 Schüler/innen der sechsten und siebten Klassen des Gymnasiums Diedorf. Für die Sechstklässler waren insgesamt 12 Aufgaben in 35 Minuten– mehrheitlich im Multiple-Choice-Format – zu lösen, von denen vier einfach, vier mittelschwer und vier als schwer eingestuft wurden. Für die Siebtklässler erhöhte sich die Anzahl der Fragen auf 15 bei 40 Minuten Bearbeitungszeit. Alle Fragen ließen sich ohne Vorkenntnisse aus dem Informatikunterricht beantworten. Vielmehr hatten die Schüler die Gelegenheit ihr strukturiertes und logisches Denken spielerisch unter Beweis zu stellen. 

Eine Aufgabe, an der sich ein Preisträger nach vier Monaten noch erinnert, war die Rasensprengeraufgabe. In einem Garten, welcher in Felder eigeteilt ist, wachsen verschiedene Blumen. Die Blumen sollen mit Rasensprengern gegossen werden. Ziel der Aufgabe ist es, möglichst wenige Rasensprenger in die leeren Felder des Gartens so aufzustellen, dass alle Blumen bewässert werden. 

Besonders erfolgreich beim Biber-Wettbewerb waren 

 

 

 

 

Philipp Marchi, Lian Scherer und Lorenz Schuh (alle 7a). Sie durften sich über einen herausragenden ersten Preis in Form einer Urkunde und einer zur Coronazeit passenden Biber-Maske freuen. Raphael Herrmann (6d) und Valentin Ziegler (7b) erzielten jeweils einen beachtlichen zweiten Preis, wofür sie ebenfalls mit einer Urkunde sowie einem Fahrrad-Sattelbezug belohnt wurden. Gute weitere 30 Prozent der teilnehmenden Schüler/innen wurden aufgrund ihrer Leistungen mit einer Urkunde für den 3. Preis ausgezeichnet. Auch zu diesem Erfolg gratulieren wir den Schüler/innen herzlich! 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Informatik-Bibers 2020 können unter dem untenstehenden Link ihr individuelles Ergebnis im Wettbewerbssystem noch einmal einsehen und ihre Antworten prüfen. 

 wettbewerb.informatik-biber.de 

Neugierige finden unter folgendem Link die archivierten Wettbewerbsaufgaben samt Lösungen der letzten Jahre: 

https://bwinf.de/biber/archiv/aufgabensammlung/ 

Ich freue mich auf eine ebenso erfolgreiche Teilnahme im kommenden Schuljahr! 

 StRin Claudia Spellecchia Peterseim 

Infotag digital

„Gestatten? Mein Name ist SGD, Schmuttertal Gymnasium Diedorf, darf ich mich Ihnen vorstellen?“

 

Können Sie sich noch vorstellen, wie das noch im Jahr 2019 war?
Man geht auf ein fremdes Haus zu, ein noch Unbekannter kommt einem mit einem gewinnenden Lächeln entgegen, hält zuvorkommend die Tür auf, ein warmer Händedruck, ein freundliches Lächeln, neugierige Augen, eine einladende Geste, und Worte wie: „kommen Sie, darf ich Ihnen unser Haus zeigen und Ihnen Frau oder Herrn XY vorstellen?“.

Sie treten ein, nehmen eine nach Holz duftende, warme Atmosphäre war, eine großzügige Aula, klare Gänge, helle Wände, Räume, durch die das Licht fließt, Farbakzente, wie hier mal ein strahlendes Gelb, dort ein munteres Magenta. Noch bevor das Hirn mit den ersten Informationen gefüttert wird, setzt schon das Gefühl ein: ach, hier möchte man auch wohl gern zur Schule gehen!

Auch das Schmuttertal Gymnasium stand im Jahr 2021 vor der Herausforderung, wie es sich den neuen Schülern und Eltern der zukünftigen 5. Klassen in Zeiten von Corona vorstellen kann.

Zunächst war die Bewusstmachung: was zeichnet uns als Schule aus, durch was unterscheiden wir uns von anderen Schulen, wie möchten wir uns gerne präsentieren, damit sich die „Neuen“ eine Vorstellung davon machen können, wie so ein Schulalltag am SGD abläuft: zu normalen Zeiten im reinen Präsenzunterricht, aber auch in Zeiten des Wechsel- und Distanzunterrichts.

Schnell wurde klar, die Informationen, die wir übermitteln wollen, müssen auf vielen Kanälen und auf verschiedenen Ebenen ganzheitlich transportiert werden:
so entstanden etliche kurze Filme über das SGD: Der Schulweg, das Schulhaus, das offene Lernkonzept, die Zusatzangebote, die Turnhalle.
Es gab Informationen, die man nachlesen konnte oder man ließ sich einfach kurzweilig das ein oder andere erzählen: von der Schulleitung, einzelnen Fachlehrern, dem Elternbeirat.

Schafft man dadurch aber schon die Nähe, die dann das Vertrauen schafft, um sein Kind, das die gewohnte Schulumgebung wechseln muss, an diese Schule zu geben? Gerade in diesen Zeiten der Unsicherheit, ……was ist die richtige Schulart für mein Kind, welche Schule ist dann die richtige,……. brauchen die Menschen, die das zu entscheiden haben, Ansprechpartner und den direkten Austausch von Mensch zu Mensch: deshalb haben wir vom SGD den Interessierten viele Ansprechpartner für ein Gespräch zur Verfügung gestellt!

Am Mittwoch, den 10.03.2021, konnten die Eltern und 4. Klässler über die Homepage des SGD auf vier verschiedene Links zugreifen: sie hatten die freie Wahl, mit wem sie ca. 25 Minuten ins Gespräch kommen wollten: erst mit der Schulleitung, dann mit Fachlehrern aus der 5. Klasse, oder eher mit Schülern aus der Schülervertretung oder mit Vertretern des Elternbeirats? Viele haben in den angebotenen zwei Stunden alle „Gesprächsräume“ besucht und konnten im Dialog mit den „Schulrepräsentanten“ die meisten Fragen beantwortet bekommen.

Die von den Eltern erhaltenen Rückmeldungen bestätigten auch unser Gefühl: mittels dieses persönlichen Austausches konnten wir unsere fröhliche Herzlichkeit gut transportieren. Wir konnten so aus Distanz doch ein wenig Nähe schaffen. So, wie wir es uns vorher vorgestellt haben. Wir meinen, die Vorstellung ist uns gelungen.
Denn auf die Frage: „Gestatten Sie, darf ich mich vorstellen?“ hörten wir meist ein ehrliches: „Angenehm! Sehr erfreut.“

Jugendoffizier

Was ist MINUSMA, welche Rolle spielt die Bundeswehr dabei und wo genau liegt eigentlich Mali?

Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortete Hauptmann Fabian von Skrbensky bei seinem virtuellen Vortrag vor den vertieften Sozial-kundekursen der Q12 im Februar 2021.

Der Jugendoffizier für Schwaben gab zunächst einen knappen, aber sehr informativen Überblick über das dünn besiedelte westafrikanische Land, durch das schon seit Jahrhunderten für den ganzen Kontinent wichtige Handelsrouten laufen. Von der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt eskalierte dort 2012 ein bewaffneter Konflikt, in dessen Folge die Tuareg-Rebellen im Norden den Staat Azawad ausriefen. Ein anschließender Putsch sowie Kämpfe zwischen den Tuareg und Islamisten verkomplizierten die Lage zusätzlich und drohten, die gesamte Sahelzone zu destabilisieren.

Vor diesem Hintergrund entstand MINUSMA (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali), an der die Bundeswehr mit bis zu 1100 Soldatinnen und Soldaten beteiligt ist: Die UN-Blauhelmtruppen haben die Aufgabe, vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Konfliktparteien durchzuführen, die Waffenruhe zu überwachen und die Umsetzung des Friedensabkommens zu unterstützen. Ergänzend dazu ist die Bundeswehr auch in die EU-geführte Ausbildungsmission EUTM eingebunden, wo malische Sicherheitskräfte trainiert werden, die schwerpunktmäßig im Norden Malis die staatliche Integrität wiederherstellen und sichern.

Hauptmann von Skrbensky, der selbst im Rahmen der KFOR-Mission im Kosovo im Einsatz war, beantwortete die anschließenden Fragen der Schülerinnen  und Schüler zu MINUSMA und weiteren Auslandseinsätzen der Bundeswehr umfassend und ließ dabei auch eigene Erfahrungen einfließen.

StRin Alexandra Groth