Alle Beiträge von Ursula Köstler

P-Seminar Industrie 4.0 bei Sortimo

Ein Bericht von Jonas Paesler und Tobias Eger, Q11 

Endlich war es soweit: Nach wochenlanger Vorbereitung und voller Vorfreude gelang es uns, den Schülern des diesjährigen P-Seminars „Industrie 4.0“, ein Treffen mit unserem Kooperationspartner Sortimo auf die Beine zu stellen. Das gab uns die Möglichkeit, mehr über den Einsatz und den Zweck von Datenbrillen in industriellen Umgebungen zu erfahren. Da dies aufgrund der Corona-Pandemie in den Vorjahren den anderen Seminaren nicht möglich war, waren wir umso gespannter, was uns erwarten würde. 

Nach einer gemeinsamen Anreise mit dem Bus trafen wir uns alle vor dem Hauptsitz in Zusmarshausen, um anschließend einem interessanten Vortrag über den gesamten Betrieb zu lauschen. Ein Highlight war die Werksführung von den Ausbildungsleitern Verena Demharter und Michael Lang über das riesige Gelände, durch die wir einzigartige Einblicke in den Produktionsprozess erhielten.   

 Alle waren von der Größe des Betriebes und der interessanten Arbeit dort fasziniert und freuen sich schon sehr auf ein weiteres Treffen.  

Unser Ziel ist es, ein Konzept zur Vorstellung von Berufen für die Berufsmesse „Fit For Job!“ 22/23 zu entwickeln. 

 

Jonas Paesler und Tobias Eger, Q11 

Theaterbesuch im Eukitea Diedorf

Die Klassen 6a-c besuchten das Theaterstück „Raus bist Du“, ein gewaltpräventives Theaterprojekt zum Thema Mobbing.

Sabrina geht nicht mehr gerne zur Schule. Seit Wochen macht Daniela ihr das Leben zur Hölle. Es vergeht kein Tag, an dem Daniela sich nicht über Sabrina lustig macht oder sie vor der gesamten Klasse bloßstellt. Und die anderen machen auch noch eifrig mit. Oder sie stehen daneben und tun nichts. Das ist für Sabrina fast noch schlimmer. Sie fühlt sich einsam und ausgeschlossen. Johannes würde ihr ja gerne helfen. Denn eigentlich ist Sabrina ja ganz nett. Aber er hat Angst, selber in die Schusslinie zu geraten. Deshalb hält er lieber den Mund und rettet sich in seine Traumwelt…

Anhand Sabrinas Geschichte wird Schulklassen die Entstehung von Mobbing aufgezeigt und Strategien zur Vermeidung entwickelt.

Schullandheimaufenthalt der Klassen 6a und 6d auf dem Reiterhof Fraunholz

Die Klassen 6a und 6d verbrachten im Oktober fünf Tage auf dem Reiterhof Fraunholz nahe Dinkelsbühl.


Ein Reisebericht von Mia Schumacher, 6a

Am Montagmorgen fuhren die Klassen 6a und 6d zum Reiterhof Fraunholz. Zunächst hieß es, die Zimmer zu beziehen und das Gepäck zu verstauen. Bis zum Mittagessen durfte man das Haus und den Hof erkunden. Danach traf man sich am Reitstall um anschließend die Pferde auf die Schülergruppen aufzuteilen. Dort stieg man dann zum ersten Mal auf ein Pferd und nach einer kurzen Einweisung trabte man los. So ging ein schöner Nachmittag zu Ende und man traf sich zum Abendessen. Abends konnte man zum Beispiel Spiele spielen, in den Whirlpool gehen oder sich auf seinem Zimmer beschäftigen. Jeden Morgen musste man die Box seines Pflegepferdes ausmisten, ging in den Wald und hatte im Wechsel Stalldienst. Zudem unternahmen wir einige Ausflüge. Am Dienstag ging es in die Käserei und jeder durfte sogar einen eigenen Käse herstellen. Am Mittwoch besuchten wir die Altstadt. Hier konnte man sich wieder in Gruppen aufteilen und eine Stunde durch die schöne Stadt laufen. Am letzten Abend haben sich die Lehrer etwas Besonderes einfallen lassen: eine Talentshow. Alle konnten zeigen, was sie gut können. Nach ein paar wunderschönen Tagen auf dem Reiterhof ging es am Freitag wieder nach Hause.

Englandfahrt der 9. Klassen

Ein Reisebericht von Sophie Muller (9c)

Diesen Oktober ging es für die neunten Klassen nach England, genauer gesagt nach Broadstairs (das ist ein kleines Städtchen an der südöstlichen Küste). Dort besuchten wir die Kent School of English (KSE).

Am Sonntag, den 16.10.22, fuhren unsere zwei Busse um 4:00 aus Diedorf ab. Trotz der nachtschlafenden Uhrzeit waren alle gut gelaunt und es herrschte große Vorfreude.

Wir fuhren über Frankreich, wo wir uns an den Raststätten unsere (nicht vorhandenen) Französischkenntnisse zunutze machen konnten. Gegen 5 Uhr nahmen wir dann die Fähre in Calais, die uns nach Dover brachte. Als wir schließlich gegen 8 Uhr in Broadstairs ankamen, waren zwar alle etwas müde, jedoch begeistert vom britischen Akzent der Gastfamilien, die uns abholten.

 

Montag: Am Morgen besuchten wir die KSE und absolvierten zur Einschätzung unseres Wissensstandes einen kurzen Test. Außer uns Diedorfern besuchten gleichzeitig Schüler*innen aus Dachau und aus Cadiz in Spanien die Sprachschule. Nachmittags unternahmen wir eine Rallye durch Broadstairs, die uns auch schon sehr viel Spaß bereitete, jedoch von dem Abendprogramm noch getoppt wurde: dem Besuch einer Disco. Es wurden sowohl Deutsche als auch spanische Hits gespielt, bei denen unsere spanischen Freunde komplett abgingen. Es kam sogar zu einem Dance Battle zwischen einem spanischen und einem Diedorfer Schüler, welches die Spanier jedoch eindeutig verloren :))

Dienstag: An unserem zweiten Tag in England wurden wir in Gruppen entsprechend unserer Testergebnisse eingeteilt. Der Unterricht ging zwar bis 5 Uhr, war jedoch nicht so langweilig wie normaler 🙂 Danach ging es für uns zum Barn Dance, das ist ein traditioneller Tanz, der von Live-Musik begleitet wurde. Wir hatten sehr viel Spaß und lernten auch die anderen Schüler*innen etwas besser kennen.

Mittwoch: Nach einer erholsamen Nacht und einem englischen Frühstück hatten wir am Morgen wieder Unterricht. Am Nachmittag brachen wir alle gemeinsam zu einem Spaziergang entlang der Küste bis nach Ramsgate auf, das ist ein kleines Städtchen mit einem schönen Hafen, und hatten dort Freizeit. Abends trafen wir uns alle wieder in der KSE zum Abendprogramm, welches ein englischer Schauspieler mit uns machte. Wir durften in Kleingruppen unser eigenes Theaterstück (auf Englisch!) erfinden und führten dieses anschließend auf. Es entstanden viele kreative Stücke, auch wenn mindestens eine Person in jeder Geschichte auf viele unterschiedliche Arten und Weisen starb.

 

Donnerstag: An diesem Tag stand der Besuch der Stadt Canterbury an. Wir erlebten echtes englisches Wetter und waren alle klitschnass. Jedoch bekamen wir eine kurze Stadtführung und besuchten die Kathedrale (dort wurden u.a. Szenen aus Harry Potter gedreht), was uns wieder aufmunterte. Anschließend durften wir die Stadt selbst erkunden, wobei der Candy Shop ein beliebtes Ziel war. Nach diesem Ausflug waren wir zwar alle um einige Pounds ärmer, jedoch waren Souvenirs für die Familie gesichert.  Abends trafen wir uns wieder, diesmal um Karaoke zu singen. Nach einigen Raps, Pop-Songs und einem grandiosen Solo war „Country Roads“ unser absolutes Highlight, sogar die Lehrer sangen mit Begeisterung mit!

Freitag: An unserem letzen Tag besuchten wir morgens wieder die KSE, am Nachmittag durften zwischen verschiedenen Aktivitäten wählen (z.B Volleyball, Crafts and Arts oder Brettspiele). Einen gelungenen Abschluss bildeten die Gruppenspiele am Abend.

Samstag: Der Treffpunkt war um 7:45 bei den Bussen, wo Abschied von unseren Gastfamilen genommen wurde. Wir nahmen wieder die Fähre in Dover, auf der die Zeit durch Kartenspielen gemeinsam mit den Lehrern schnell verging. Wir erreichten Diedorf am Sonntagmorgen um ca.1:30 mit einstimmig gesungenen ,,I Want it that way´´ (Backstreet Boys).

Es war eine aufregende und erlebnisreiche Zeit, an die wir uns lange zurück erinnern werden. Wir bedanken uns bei Herr Hartmann, Frau Müller, Frau Ninger, Frau Link und Frau Theis für die großartige Betreuung und Organisation der Sprachreise!

 

Verleihung der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“ an das SGD

Ein Artikel von Nicola Saar und Benedikt Kaiser (Q12)

Das P-Seminar Rassismus mit Diedorfs Bürgermeister Peter Högg, Schulleiter Günter Manhardt, dem stellvertretendem Landrat Hubert Kraus und dem Paten des Projekts, Tim  Bullnheimer.

Seit Dienstag, dem 25.10.2022, darf sich das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Aula der Schule wurde der Titel und die zugehörige Plakette verliehen. Seit September 2021 arbeitete ein P-Seminar der diesjährigen Q12 daran, die Voraussetzungen zu erfüllen. Im Dezember des letzten Jahres erfolgte eine Abstimmung, bei der sowohl Schüler als auch Lehrer sich zu über 95% gegen Rassismus und Diskriminierung im Schulalltag aussprachen. Im Zuge dessen mussten alle Abstimmenden eine Selbstverpflichtungserklärung ausfüllen.

Um dem Engagement der Schulgemeinschaft Ausdruck zu verleihen, fand am Dienstag die bisher größte Versammlung in der Aula des Schmuttertal-Gymnasiums statt. Anwesend war der Großteil der Schulgemeinschaft, sowie der Diedorfer Bürgermeister Peter Högg, der stellvertretende Landrat Hubert Kraus, die Regionalkoordinatorin des SOR – SMC-Netzwerks Uta Manz und die Vorsitzende des Elternbeirats Stefanie Katzenberger. Als externer Pate unterstützte das Projekt Tim Bullnheimer, ehemaliger Schüler des SGD und AEV-Spieler.

In diversen bewegenden Reden animierten unter anderem Schulleiter Günther Manhardt und Tim Bullnheimer die Schülerschaft sich weiterhin füreinander einzusetzen und aktiv die Werte des Projekts weiterzutragen. Die Inhalte stießen auf offene Ohren (und Augen). Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch das Grünspansyndikat, dem Bläserensemble des Gymnasiums. Um zu zeigen, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft für tolerante und offene Schulkultur einsetzen möchte, organisierte die Schüler*innen eine Videobotschaft. In dieser sprachen sich die Mitwirkenden auf 14 verschiedenen Sprachen gegen Mobbing, Rassismus Ausgrenzung aus. Das Ergebnis wurde zu dieser Gelegenheit dem Publikum präsentiert. Der Höhepunkt des Festes war dabei das gemeinsame Anbringen des offiziellen Labels an der Fassade des Schulgebäudes. Darüber hinaus koordinierte das P-Seminar einen Kuchenverkauf, dessen Erlös an die Ufuq-Organisation in Augsburg gehen soll. Diese setzt sich für politische Aufklärung im Hinblick auf Diskriminierung im Bildungsbereich ein.

Wir sind besonders stolz, dass wir unsere Werte als Schule offiziell nach außen tragen dürfen und nun auch ein Teil des großen „Schule ohne Rassismus“-Netzwerks sind.

Fotos: Stefanie Katzenberger

Drohnen-Fieber: AG am Schmuttertal-Gymnasium hebt ab

Der Wahlkurs „Drohnen-AG“
Steuerung über Brille und Fernbedienung – die Schüler und Schülerinnen der AG beim Fliegen mit Rolf Schröder und Thomas Hafner (hintere Reihe) und Arvin (vorne links)

Ein drohnenbegeisterter Siebtklässler mit Weltmeisterschafts-Ambitionen und sein Vater, dazu SGD-Physiklehrer Herr Hafner und ein spendabler Förderverein und nicht zuletzt ein paar motivierte Schüler*innen – fertig ist die neue Drohen-AG am SGD.

Aber der Reihe nach: Siebtklässler Arvin Schröder ist seit Jahren begeisterter Drohnen-Pilot. Zusammen mit seinem Vater Rolf Schröder ist er Mitglied im „Bavarian Multi-Rotor“ in Adelsried, einem so genannten „Chapter“ von Multi-GP, der weltgrößten Drohnenrennliga. Dort hat er sich sogar für die Weltmeisterschaft qualifiziert, bei der er als einer der 64 besten Piloten der Welt am 18.Oktober in Florida antreten darf.

Arvin nach seinem erfolgreichem Rennen

Von seinem außergewöhnlichen Hobby erzählte er vor einiger Zeit Herrn Hafner und so wurde die Idee einer Drohnen-AG am SGD geboren. Die dafür nötigen Drohnen, Brillen und Fernbedienungen wurden mit Hilfe des Fördervereins angeschafft und so treffen sich die Mitglieder des Wahlkurses seit diesem Schuljahr alle drei bis vier Wochen am Freitagnachmittag in der Turnhalle des SGD mit Arvin Schröder und seinem Vater. Unter deren professioneller Anleitung werden die kleinen Geräte zum Fliegen, Schweben und Drehen gebracht. Dass das gar nicht so einfach ist und jede Menge Training erfordert – im besten Fall erst mal zu Hause am PC mit Simulator-Software – bemerkten die Teilnehmer schnell. Dennoch ist die Faszination ungebrochen und Drohnenfieber offenbar ansteckend, denn schon beim zweiten Treffen drehten die kleinen Fluggeräte recht souverän ihre Runden durch die Turnhalle.

 

Lieber Arvin, wir alle wünschen dir viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft und drücken dir die Daumen!