Schullandheim in Regensburg

Am 16.10.2017 fuhren unsere Sechstklässler ins Schullandheim nach Regensburg. Einige Schüler berichten über ihren Aufenthalt:

 Montag: Stadtführung

Am ersten Tag sind wir mittags in Regensburg angekommen. Nachdem unsere Sachen in den Zimmern verstaut und unsere Betten bezogen waren, haben wir in Regensburg eine interessante und wirklich schöne Stadtführung bekommen. Während wir durch die Stadt liefen, haben wir viel über die Entstehung des Domes, die Brücken der Donau, besondere Gebäude und die Entwicklung der Stadt gelernt. Danach hatten wir Freizeit und durften die Innenstadt noch selbst erkunden. Anschließend sind wir dann gemeinsam zurück in die Jugendherberge zum Abendessen gelaufen.

Dienstag: Befreiungshalle und Kloster Weltenburg

In der Früh sind wir nach dem Frühstück mit dem Bus ungefähr eine halbe Stunde nach Kehlheim zur Bootsanlegestelle gefahren und von dort aus zur Befreiungshalle auf den Berg gewandert. Dort angekommen hatten wir Hunger und haben zuerst unsere Lunchpakete gegessen. Im Anschluss durften wir die große, runde Halle mit großer Kuppel besichtigen. Sie war beeindruckend. Wir konnten über eine Wendeltreppe in den Säulengang im 1. Stock gehen, der sich ca. 15 Meter über dem Boden befand. Von dort aus sahen die ca. drei Meter großen Engelsfiguren auf dem Boden wieder eher klein aus. Danach sind wir bei Sonnenschein an der Donau bis zum Kloster Weltenburg gewandert. Dabei mussten wir mit einer alten Fähre, die ohne Motor funktionierte, den Fluss überqueren. Nachdem wir dort etwas Freizeit hatten, sind wir mit dem Schiff zurück zur Anlegestelle nach Kehlheim und von dort dann mit dem Bus wieder zur Jugendherberge gefahren.

Mittwoch: Schloss und Mosaik

Wir haben zwischen 10 und 11 Uhr Mosaike auf Platten gestaltet, indem wir kleine Fliesen auf Platten vorgeklebt und dann mit Fliesenkleber auf eine andere Platte geklebt haben.
Danach sind wir zum Schloss Thurn und Taxis gewandert und haben dort eine Führung bekommen:
Es wurden uns verschiedene Räume gezeigt, z. B. der Ankleideraum der Damen, der Ballsaal und das Musikzimmer. Das Beste war die Gruft, in der 29 Fürsten und deren Kinder bestattet wurden.
Wir sind dann zurückgelaufen und hatten in der Jugendherberge nach dem Essen noch einen Spieleabend, bevor es ins Bett ging.

Donnerstag: Steinzeitzelt und Spielplatz

Heute gab es um 8.15 Uhr wie gewöhnlich Frühstück. Danach haben wir uns umgezogen und sind zum Treffpunkt gelaufen. Anschließend sind wir mit dem Bus in die „Steinzeit“ gefahren. Dort haben wir zwei Methoden zum Feuermachen ohne moderne Hilfsmittel kennengelernt, von denen wir eine dann selbst ausprobieren durften.

Danach sind wir wieder in das „Steinzeitzelt“ zurückgegangen und haben verschiedene Felle den jeweiligen Tieren zugeordnet. Sogar alte Speere wurden uns gezeigt; wir staunten auch, wie übergroße Pfeile mit Hilfe eines Hebels unerwartet weit geworfen wurden. Zum Abschluss in der Steinzeit haben wir gemeinsam Musik gemacht. Nach einer einstündigen Mittagspause durften wir mit einem Steinzeitbohrer Schmuck aus Holz und Knochen herstellen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Halt am Abenteuerspielplatz gemacht und sind dann gemeinsam zur Jugendherberge zurückgewandert. Dann gab es Abendessen, es hieß schon wieder Kofferpacken und dann ab ins Bett.

Christoph Dorn