Alle Beiträge von Thomas Hafner

Stadtmeisterschaft im Mountainbiken

Zum ersten Mal konnten wir dieses Schuljahr das Schmuttertal – Gymnasium Diedorf bei der Stadtmeisterschaft im Mountainbiken vertreten.
Die Schülerinnen und Schüler mussten im Hauserwald bei Hainhofen eine bestimmte Strecke absolvieren, deren Distanz sich je nach Alter ergab. Der Untergrund wechselte zwischen Teer-, Feld- und Waldweg, sodass trotz der heißen Temperaturen ein sehr schöner und angenehmer Wettkampf ausgetragen werden konnte.
Damit die Strecke nicht zu befahren und damit unfallträchtig ist, gab es mehrere Startgruppen – je nach Geschlecht und Jahrgang. Besonders erfreulich neben der Tatsache, dass es keine Verletzungen gab, waren die Endergebnisse der SGDler!
Wir gratulieren ganz herzlich zu folgenden Resultaten (jeweils in ihrer Altersklasse):

  • Luisa Daubermann, 8d, 1. Platz
  • Lukas Albrecht, 5b, 1. Platz
  • Josephine Schweinberger, 9a, 2. Platz
  • Joshua Zick, 10b, 3. Platz
  • Thomas Burkhart, 9b, 4. Platz
  • Moritz Aschenbrenner, 9a, 5. Platz
  • Etienne Blenke, 9b, 6. Platz
  • Ben Goff, 10b, 10. Platz

Wir haben uns gefreut, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal dieser Herausforderung gestellt haben und freuen uns, wenn wir weitere Interessierte im nächsten Jahr begrüßen dürfen.

Katharina Zöbelein und Christopher Hamperl

50 Jahre sozialwissenschaftliches Gymnasium in Bayern – ein Zweig feiert Geburtstag

Beim feierlichen Festakt zum 50-jährigen Bestehen des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums in Bayern war natürlich auch das SGD mit dabei! Unsere Schülersprecher Alexander Kniesel und Clarissa Kutter, die selbst den sozialwissenschaftlichen Zweig am SGD besuchen, sowie Frau Fink präsentierten dort mit Plakaten zu unterschiedlichen (Spenden-)projekten und Expertenvorträgen im Rahmen des Sozialkundeunterrichts, aber auch zum Engagement von Tutoren und Schulsanitätern etc., wie lebendig dieser Zweig und das damit verbundene Sozialpraktikum das alltägliche Schulleben am SGD mitprägen.

Zum Festakt im Gymnasium Seligenthal in Landshut sind nicht nur Vertreter von insgesamt 46 WSG-S-Gymnasien in ganz Bayern gekommen, sondern auch hochkarätige Ehrengäste nahmen daran teil. Sie würdigten die „stille Karriere“ dieses gymnasialen Zweiges, der seinen Kernauftrag neben der Vermittlung von Wissen vor allem in der Persönlichkeitsbildung der bayerischen Schüler sieht: der Erziehung zu Empathie und zu eigenverantwortlicher, mündiger Bewältigung der immer komplexeren Herausforderungen in einer hochtechnisierten, globalisierten Welt.

So war es nicht verwunderlich, dass Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Festrede dann auch die Vermittlung dieser Persönlichkeitskompetenzen im Rahmen der politischen Bildung am WSG-S in Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingskrise und dem großen ehrenamtlichen Engagement der Bevölkerung heraus stellte. In ihrem Grußwort verzichtete die Leiterin der Akademie für politische Bildung in Tutzing, Prof. Dr. Ursula Münch, aus gutem Grund auf spezielle Glückwünsche für das sozialwissenschaftliche Gymnasium in Bayern. Sie wünschte sich stattdessen auch für die anderen gymnasialen Zweige in Bayern, den Stellenwert der politischen Bildung auszuweiten – der Beifall hierfür konnte nur noch von dem abschließenden, tosenden Applaus für die gelungene musikalische Umrahmung des Festaktes durch Chor und Orchester des Gymnasiums Seligenthal übertroffen werden.

Steffi Fink

 

Sporttag als krönender Abschluss des Schuljahres

Heuer konnten wir aus organisatorischen Gründen keine Bundesjugendspiele durchführen, daher setzten wir kurzerhand am vorletzten Schultag einen Sporttag für alle Schüler an. Jede Klasse musste eine Fußballmannschaft stellen, außerdem eine Völkerballmannschaft (Klassen 5 und 6) bzw. ein Volleyballteam (Klassen 7 und 8). Auf der Sportanlage des TSV Diedorf, die dieser uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte, kämpften die Schülerinnen und Schüler dann in vier verschiedenen Turnieren (beim Fußball gab es zwei Altersklassen) um den jeweiligen Turniersieg. Das Wetter spielte ebenfalls mit, so dass wir nach vier Unterrichtsstunden der 6b zum Sieg beim Fußball- und Völkerballturnier der Jüngeren gratulieren konnten, während den Sieg bei den Älteren die 8c (Fußball) bzw. 8a (Volleyball) davontrug. Natürlich stand zum Abschluss ein Lehrer-Schüler-Fußballspiel an, bei dem die Lehrer wieder den Schülern der 7. Klassen den Vortritt ließen, zur Freude aller Schüler! Eine Wiederholung im nächsten Schuljahr ist durchaus denkbar, auch wenn dann 120 zusätzliche Schüler aktiv sein werden. Schau’n mer mal!

Eva Bendixen

 

 

Sommersportwoche im Jugendsporthotel Aicher

Elias Pfeiffer aus der Klasse 7b berichtet über die Aktivitäten während der Sommersportwoche der siebten Klasse aus dem Jugendsporthotel Aicher in Wagrain:

Im Hotel gab es viele Sportaktivitäten, von denen wir uns eine Hauptsportart – bei mir war es Bogenschießen – und drei Nebensportarten, wie z.B. High-V, Frisbeegolf oder die Wasserwelt Amadé, auswählen duften. Die Hauptaktivität fand jeweils an drei Vormittagen statt, die Nebenaktivitäten dann an einem Nachmittag.

Bogenschießen:
Am ersten Tag haben wir von unserem Trainer vieles über den Bogen und die Benutzungsregeln erfahren. Zur Ausrüstung gehören ein „Handschuh“ und ein Sehnenschutz. Danach haben wir auf Zielscheiben und einen rollenden Ball geschossen. Dabei war sehr viel Geschick nötig.
Am zweiten Tag sind wir auf Jagd im Wald gegangen. Dabei musste jeder von einer bestimmten Stelle mit dem Bogen auf verschiedene Tiere aus Holz schießen. Man musste einen Kreis treffen, was aber wegen dessen geringen Größe sehr schwierig war.
Am dritten Tag haben wir den gleichen Parcours nochmal „durchgeschossen“. Diesmal galt es, von einer weiter entfernten Stelle den Bogen in Richtung Tier zu spannen. Dadurch wurde es noch schwieriger, einen Treffer zu landen. Durch das Verteilen von Punkten wurde so der Sieger der Jagd ermittelt.

High-V:
In etwa fünf Meter Höhe waren zwei Slaklines V-förmig gespannt. Die Aufgabe war in Partnerarbeit über die beiden Slaklines zu balancieren. Das Ziel war es, am Ende waagrecht in der Öffnung des Vs zu liegen. Zwischen Trainer, Lehrer und Schüler kamen lustige Wortwechsel zustande: „Mama – Hilfe!“ – „Kann man da abstürzen?“ – „Nein, du bist gesichert.“

Frisbeegolf:
Mit einer Art Frisbee versucht man von einer bestimmten Stelle eine Regentonne zu treffen. In Kleingruppen aufgeteilt, versucht jeder mit so wenigen Würfen wie möglich, die Regentonne zu berühren. Manchmal musste man sogar bergauf werfen – das war natürlich eine heikle Angelegenheit!

Wasserwelt:
Wir sind mit dem Bus zum Bad gefahren und dann sofort in die Becken gesprungen. Eines hatte 30°C, aber das Außenbecken hatte gefühlte -10°C! Wegen Umbaus waren leider nur diese beiden Becken zur Verfügung. Trotzdem konnte man sich in der Wasserwelt mit den vier Rutschen in drei Stunden sehr gut austoben.

Meine Kameraden hatten sich für andere, auch sehr aufregende Aktivitäten entschieden. Zur Auswahl standen z.B. noch Fußball, Beachvolleyball, Slakline, Himmelsleiter, Parcours, Erkundungslauf und vieles mehr.

 

 

Architektur auf dem Bierfilzl: Reise nach Venedig gewonnen!

Dem Themenbereich Architektur durften sich drei sechste Klassen des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf in den Kunststunden im Rahmen eines bayernweiten Wettbewerbes „Architektur auf dem Bierfilzl“, stellen. Der Auslober, die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Architektur und Schule stellte dafür folgende Rahmenbedingungen: Jeder Schüler musste sich einen realen Baugrund in seiner Umgebung suchen, der im Modell von ihnen bebaut wurde. Maximale Größe waren 9 x 9 Meter, das sind die umgesetzten Masse eines Bierfilzls im Maßstab 1 : 100, das die Modellgrundplatte bildete. Die Schüler arbeiteten an dieser Aufgabe zwischen Ostern und Pfingsten. In diesen Wochen lernten die Schüler viel über Architektur und verstanden dabei, dass Architektur nicht nur vier Wände und ein Dach bedeutet, sondern dass gebauter Raum viele weitere Funktionen übernimmt. Das konnte man bei den fertigen Modellen und den Ideen erkennen. Beim Modellbau war das Material vorgegeben. Vornehmlich durfte Pappe und Papier in verschiedenen Stärken verwendet werden. Herr Hinterleitner, die betreuende Lehrkraft, erweiterte das Materialkontingent auf alles was von Haus aus weiß ist. In einem weiteren Schritt musste das Modell in der realen Umgebung, dem ausgewählten Bauplatz, fotografiert werden, so dass es möglichst echt aussieht – ohne Photoshop – eine analoge Bildmontage also. Am Ende des Projektes wählte jede Klasse fünf Arbeiten aus, die der Jury vorgelegt wurden. Hierbei zeigten die Schüler ein gutes Gespür.

Die Siegerarbeiten von Lena Angerer und Julius Gerhäuser überzeugten die Jury.

Das Urteil der hochkarätigen Jury, die aus 650 Einreichungen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 aus ganz Bayern letztlich zwölf Arbeiten auswählte, überrasche das SGD.

Unter diesen Preisträgen befinden sich gleich zwei Diedorfer Schüler:
Lena Angerer (6a) und Julius Gerheuser (6b)

Als Preis fahren die Gewinner Mitte Oktober auf die Architektur Biennale nach Venedig und nehmen an einem internationalen Jugendworkshop teil.

Wer sich selber einen Überblick über die Qualität der Arbeiten machen will, kann sich gerne die Ausstellung von circa 600 Modellen in der Bayrischen Architektenkammer, Waisenhausstraße 4 in München noch bis zum 5. September 2014, werktags von 09:00 bis 17:00 ansehen.

Michael Hinterleitner