50 Jahre sozialwissenschaftliches Gymnasium in Bayern – ein Zweig feiert Geburtstag

Beim feierlichen Festakt zum 50-jährigen Bestehen des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums in Bayern war natürlich auch das SGD mit dabei! Unsere Schülersprecher Alexander Kniesel und Clarissa Kutter, die selbst den sozialwissenschaftlichen Zweig am SGD besuchen, sowie Frau Fink präsentierten dort mit Plakaten zu unterschiedlichen (Spenden-)projekten und Expertenvorträgen im Rahmen des Sozialkundeunterrichts, aber auch zum Engagement von Tutoren und Schulsanitätern etc., wie lebendig dieser Zweig und das damit verbundene Sozialpraktikum das alltägliche Schulleben am SGD mitprägen.

Zum Festakt im Gymnasium Seligenthal in Landshut sind nicht nur Vertreter von insgesamt 46 WSG-S-Gymnasien in ganz Bayern gekommen, sondern auch hochkarätige Ehrengäste nahmen daran teil. Sie würdigten die „stille Karriere“ dieses gymnasialen Zweiges, der seinen Kernauftrag neben der Vermittlung von Wissen vor allem in der Persönlichkeitsbildung der bayerischen Schüler sieht: der Erziehung zu Empathie und zu eigenverantwortlicher, mündiger Bewältigung der immer komplexeren Herausforderungen in einer hochtechnisierten, globalisierten Welt.

So war es nicht verwunderlich, dass Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Festrede dann auch die Vermittlung dieser Persönlichkeitskompetenzen im Rahmen der politischen Bildung am WSG-S in Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingskrise und dem großen ehrenamtlichen Engagement der Bevölkerung heraus stellte. In ihrem Grußwort verzichtete die Leiterin der Akademie für politische Bildung in Tutzing, Prof. Dr. Ursula Münch, aus gutem Grund auf spezielle Glückwünsche für das sozialwissenschaftliche Gymnasium in Bayern. Sie wünschte sich stattdessen auch für die anderen gymnasialen Zweige in Bayern, den Stellenwert der politischen Bildung auszuweiten – der Beifall hierfür konnte nur noch von dem abschließenden, tosenden Applaus für die gelungene musikalische Umrahmung des Festaktes durch Chor und Orchester des Gymnasiums Seligenthal übertroffen werden.

Steffi Fink