Am 21.07.2015 sind wir, der Mathe-Pluskurs, nach der zweiten Stunde aufgebrochen, um nach München in das Mathe-Museum ix-quadrat zu gelangen. Zuerst fuhren wir eine Stunde mit dem Zug zum Hauptbahnhof und stiegen dort in die U-Bahn um. Als wir im Mathe-Gebäude der TU München angekommen waren, probierten wir erst die Parabel-Rutschen aus, bevor wir herzlich vom Leiter des Kurses begrüßt wurden. Dann begann die Führung durch die einzelnen Stationen des ix-quadrats. Deutet man das ix als römische Zahl, so steht dies für neun. ix, also 9, zum Quadrat wäre dann 81, welches die Bodenfläche des Ausstellungsraumes ist.
Natalie Depta, Simon Deininger, Kilian Schropp
Danach ging es zu einem Tisch, auf dem Kaleidoskope standen. Blickt man in ein solches hinein, werden darin Muster unendlich weit gespiegelt. Ein Kaleidoskop besteht aus einer Röhre in Form eines dreiseitigen Prismas mit verspiegelten Innenwänden. Es gibt genau drei Dreiecke, die sich als Grundfläche für ein Kaleidoskop eignen. Dies liegt daran, dass die Winkel nur 90°, 60°, 45°, 36° und 30° groß sein dürfen, damit das Bild, das man durch das Kaleidoskop betrachten kann, unendlich zu sein scheint. Da die Innenwinkelsumme in jedem Dreieck 180° beträgt, sind nur die Kombinationen 90°, 60°, 30° sowie 90°, 45°, 45° oder 60°, 60°, 60° möglich. Legt man z.B. eine Postkarte unter den dreiseitigen Spiegel, so entsteht ein faszinierendes, unendlich weit reichendes Bild.
Hannes Tucholl, Jan Mossakowski
Danach wurden uns die Platonischen Körper gezeigt, von denen es fünf gibt. Einer davon ist der Oktaeder. „Okta“ heißt acht und „eder“ steht für das Wort flach. Der Oktaeder besitzt also acht Flächen. Andere platonische Körper sind der Ikosaeder mit zwanzig Flächen und der Hexaeder (Würfel) mit sechs Quadraten. Außerdem gibt es noch den Dodekaeder, der zwölf Flächen, nämlich Fünfecke, hat. Der Tetraeder ist aus Dreiecken zusammengesetzt. Die Namen leiten sich aus dem Griechischen ab. Das Besondere an einem Platonischen Körpern ist, dass er nur aus einer Art von Flächen zusammengesetzt ist und an jeder Ecke gleich ausschaut.
Eva-Maria Sohr
Wir haben im ix-Quadrat auch das Galton-Brett kennengelernt, das mit 10 Schaltern bestückt war. Jeder Schalter bestand aus einem waagerechten und einem weiteren Balken, der im Lot nach oben gerichtet war. Die Schalter sind in vier Ebenen untereinander angeordnet, auf der ersten Ebene ist ein Schalter, auf der zweiten sind zwei Schalter, auf der dritten drei und auf der vierten Ebene vier. Dann hält man das Brett schräg nach oben und wirft eine Kugel die Öffnung oben hinein. Die Kugel fällt so durch die verschiedenen Schalter in eine von fünf Auffangkammern. Wir haben reihum geknobelt, in welcher Kammer die Kugel unseres Nachbarn landet, wenn wir unsere Kugel oben hineinwerfen.
Florian Wagner
Als Nächstes wurde uns der Kompass-Wagen vorgestellt. Er diente vor etwa 4500 Jahren als erster mechanischer Kompass, um bei kriegerischen Auseinandersetzungen auch bei schlechter Sicht die Orientierung nicht zu verlieren! Ihn konnte man justieren, z.B. in die Richtung, wo sich der Feind befand, indem man den Karren auf einer Seite anhob und das Rad solange drehte, bis der Zeiger in die Richtung wies, wo sich der Feind befand. Bei Bewegung des Wagens mittels Deichsel, behielt dann der Zeiger immer die gleiche Richtung, auch wenn der Wagen irgendwohin bewegt wurde! Als Zeiger diente eine Figur mit waagerecht angehobenem Arm. Der Wagen bestand zum großen Teil aus Holz. Er hatte zwei gleich große sich gegenüber liegende Räder, die mit einer Achse verbunden waren. In der Mitte der Achse gab es ein Differentialgetriebe, welches die Funktion erst ermöglichte. Abweichungen in der Richtungsanzeige entstanden nur durch unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens, wenn z.B. das eine Rad die ganze Zeit durch Unebenheiten fahren musste und das andere über eine ebene Fläche rollte, hatte Ersteres somit einen längeren Weg zur gleichen Zeit zurückgelegt. Deswegen drehte sich das Männchen dann auch fälschlicher Weise. Neben dieser „natürlichen Abweichung“ gab es auch noch die bauliche Ungenauigkeit. Je nachdem wie genau die Symmetrie eingehalten wurde, so genau verhielt es sich mit der Richtungsgenauigkeit. Das alles wurde uns erklärt. Dafür bedankten wir uns natürlich recht herzlich! Danach rutschten wir noch einmal die Rutsche herunter und liefen weiter zur U-Bahn. Mit ihr fuhren wir dann ein paar Stationen, liefen dann weiter zum Hauptbahnhof und stiegen dort an Gleis 17 in die Regionalbahn nach Diedorf ein. Die Fahrt dauerte nicht lange und schon waren wir da. Nach einem kleinen Fußmarsch kamen wir am Gymnasium an, wo unser schöner und erlebnisreicher Ausflug endete.
Martin Dittrich























Ein abgefucktes Viertel in einer amerikanischen Großstadt: Inmitten von Straßenbanden und Obdachlosen versucht Mr. Mushnik verzweifelt, seinen Blumenladen über Wasser zu halten. Wer kauft in einer solchen Gegend schon Blumen? Wenig geeignet, seinen Umsatz und seine Laune zu heben, sind seine beiden Mitarbeiter: der etwas vertrottelte Seymour und die püppchenhafte Audrey, die unter der Fuchtel ihres sadistisch veranlagten Zahnarzt-Freundes steht und des Öfteren mit einem blauen Auge zur Arbeit erscheint. Der Bankrott des Ladens scheint besiegelt, als sich plötzlich alles ändert: Mehr aus Mitleid denn aus Überzeugung kauft Seymour einem Chinesen ein merkwürdig aussehendes Pflänzchen ab und stellt es ins Schaufenster. Und siehe da: Auf einmal stürmen die Kunden in den Laden, dass die Kasse nur so klingelt und die drei mit dem Verkauf gar nicht mehr nachkommen. Aus dem Pflänzchen wird jedoch eine gigantische Monster- Pflanze …














































































































































Wir, die Mitglieder des großen Orchesters des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf, fuhren vom 14. bis 17. Juli nach Reimlingen zu den Musischen Arbeitstagen.






























