Sophie Scholl – Eröffnung der Wanderausstellung im EUKITEA

Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen begann das Schuljahr aus historischer Sicht mit einem Exkurs zu einem Thema der Jahrgangsstufe 9. Grund dafür war die Kooperation des SGD mit dem EUKITEA in Diedorf, welches uns eingeladen hatte, an einem Schulprojekt zum Thema „Sophie Scholl“ teilzunehmen. Die Geschichte der „Weißen Rose“, einer Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime, deren Mitglied Sophie Scholl war, ist auch heute noch ein Vorbild für Mut und Zivilcourage.

Das Projekt gliederte sich in drei Teile. Am Beginn stand natürlich eine intensive inhaltliche Einarbeitung in das Thema „Nationalsozialismus“, in deren Rahmen unsere Achtklässlerinnen und Achtklässler in überaus knapper Zeit ein beachtliches Verständnis für die komplexen Grundlagen und Zusammenhänge der Zeit zwischen 1933 und 1945 entwickelten. Auch der Themenbereich „Widerstand“ und die „Weiße Rose“ kamen zur Sprache. Der Spielfilm „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ brachte den Klassen die Person der Widerstandskämpferin und deren Umfeld näher. Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler ihre persönliche Sichtweise über Sophie Scholl und deren Mut auf Plakaten zusammen.

Eine Auswahl davon wurde am 21.10.2013 von den Schülern Christian Sattler, Tim Widmann, Samuel Fuhrmann, Alexander Kniesel und Julian Rieder im EUKITEA-Theater präsentiert. Zur Eröffnung der dort stattfindenen Ausstellung über die Weiße Rose und zur anschließenden Aufführung des Stückes „Sophie Scholl – Innere Bilder“ waren zahlreiche Interessierte gekommen, die von den Achtklässlern gekonnt in das Thema eingeführt wurden.

Der dritte Teil des Projektes bestand aus dem gemeinsamen Besuch des auf zahlreichenOriginalquellen aufbauenden EUKITEA-Theaterstückes „Sophie Scholl – Innere Bilder“ am 24.10.2013. Durch die großartige schauspielerische Leistung von Sandra Pagany konnte den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe ein berührender Einblick in das Denken und Empfinden von Sophie Scholl gegeben werden – einer ganz normalen jungen Frau, die durch ihren Mut auch Jahrzehnte später junge Menschen beeindrucken kann.

Andreas Wagner

 

Kennenlerntage in Bliensbach

Die Klassen 5a, 5b und 5c verbrachten die traditionellen Kennenlerntage zusammen mit ihren Klassenleitern und Begleitlehrkräften wieder im Schullandheim in Bliensbach. Neben viel Spaß und Spiel – so lernt man sich am besten kennen – waren aber auch die Wahl der Klassensprecher oder das Aufstellen von Verhaltensregeln in Form eines Klassenvertrages wichtige Punkte.

Trotz des teilweise regnerischen Wetters bot das idyllisch gelegene Bliensbach ein ideales Ambiente für Wanderungen oder Aktivitäten im Freien. Das besondere Highlight war zweifelsohne die Nachtwanderung mit Fackeln.

Nachfolgend einige Impressionen des diesjährigen Schullandheimaufenthalts.

 

 

 

 

 

Tom Sawyer – Erste große Musical-Aufführung

Am Sonntag, den 13.10.2013 fand um 19 Uhr im Rahmen der Diedorfer Kulturtage in der Schmuttertalhalle in Diedorf unsere erste große Musical-Aufführung statt.

110 mitwirkende Schülerinnen und Schüler aus Chor, Big Band, Orchester, Streicherensemble, Schauspiel und Gesang aller Jahrgangsstufen unseres noch jungen Gymnasiums hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrern und Eltern bereits seit Juni/Juli 2013 und auch über die Sommerferien hinweg auf ihren großen Auftritt mit „Tom Sawyer“ vorbereitet.

Die Abenteuer des Tom Sawyer stehen fast in jedem Bücherschrank. Nun verpackten unsere mitwirkenden Schülerinnen und Schüler die Geschichte neu und zeigten einen bunten Querschnitt der Szenen aus dem Roman von Mark Twain, die Tom Sawyer so berühmt gemacht haben – mit der nötigen Portion Witz und auch der einen oder anderen Hinterhältigkeit.

Ein augenzwinkerndes und durchgehend heiteres und unterhaltsames Schülermusical wurde den Zuschauern geboten.

Auch die Augsburger Allegmeine berichtet vom Musical:
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Schlussakkord-mit-Tom-Sawyer-id27378727.html

 

 

 

Unser Logo – Was hat der Schmetterling mit uns zu tun?

Symbol für Umwelt- und Naturschutz
Das Schmuttertal ist eines der „ökologisch wertvollsten Auenbereiche in Schwaben.“ Die Artenvielfalt in Flora und Fauna zu erhalten ist das Ziel des Biodiversitätsprojekts Schmuttertal, das die Arbeitsgemeinschaft Schmuttertal mit dem Landkreis Augsburg ins Leben gerufen hat. Das Symboltier dieses Projekts ist ein Schmetterling, der Wiesenknopfameisenbläuling, dessen Umriss im Projektlogo zu sehen ist:

Logo des Biodiversitätsprojekts Schmuttertal.

Er gehört zu den bedrohten Tierarten, die besonders schützenswert sind.

Der Umwelt- und Naturschutzgedanke und die Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung sind wichtige Erziehungsziele aller Schulen. Da unser Gymnasium direkt im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Schmuttertal“ entsteht, fühlen wir uns diesem Ziel in besonderer Weise verpflichtet. So wird auch unser Neubau europaweit bauökologische Maßstäbe setzen.
Quelle: www.naturpark-augsburg.de

 

Symbol der Hoffnung
Im Altgriechischen wurde für den Schmetterling das Wort „psyche“ verwendet, dasselbe Wort wie für „Hauch“, „Atem“ oder „Seele“. Durch das Verpuppen und Schlüpfen aus dem anscheinend leblosen Kokon nach monatelanger äußerer Ruhe war der Schmetterling in der Antike das Sinnbild der Wiedergeburt und Unsterblichkeit und ist in der christlichen Kunst noch heute das Symbol der Auferstehung und der Hoffnung.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlinge

 

Symbol der Entfaltung, der Freiheit und der Leichtigkeit

Das Schullogo des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf.

Mit seiner Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling ist er auch Symbol für das, was an unserem Gymnasium hundertfach passiert: Menschen entfalten sich von Kindern zu jungen Erwachsenen.

Wir wollen ihnen auf diesem Weg so viel geistige Anregung und Wissen mitgeben und sie auf dem manchmal anstrengenden Weg so begleiten, dass sie ihr Leben als Erwachsene in Freiheit und mit Leichtigkeit bewältigen können.

Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, sie würden ganz anders leben: froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.

Heinrich Böll

Spatenstich

Die gesamte Schulfamilie feierte zusammen mit Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrat Martin Sailer, Bürgermeister Otto Völk und den Architekten, Florian Nagler sowie Hermann Kaufmann, am 13. September 2013 den Spatenstich für den Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf.

In nur zwei Jahren wird ein sog. Plusenergiehaus entstehen, ein Gebäude aus Holz, das mehr Energie produziert als es selbst etwa für die Lüftungs- oder Heizungsanlage als auch die Beleuchtung benötigt. Zudem sorgt eine ausgeklügelte Technik stets für das optimale Licht in den Klassenräumen; stickige Luft soll so ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Die Grundlage der gesamten Planungen ist das pädagogische Konzept der „Offenen Lernlandschaften“: Jede Jahrgangsstufe wird einen eigenen „Marktplatz“ erhalten, um welchen dann die Klassenräume angeordnet sind. Im „Marktplatz“ selbst sind frei zugängliche Lernmaterialien und PC-Arbeitsplätze für die Schüler zu finden.

Gefördert wird das Gesamtkonzept von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU). Sabine Djahanschah, Vertreterin der DBU, erklärte, dass auf Nachhaltigkeit nicht nur beim Bau durch die Auswahl entsprechender Materialien, sondern auch beim künftigen Betrieb des Gebäudes geachtet wird. Auch das neue Schullogo mit dem Schmetterling spiegele laut Schulleiter Günter Manhardt den Naturschutzgedanken des Schmuttertal-Gymnasiums wider, denn in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums lebt mit dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling, ein schützenswerter Tagfalter.

Eine in den Grundstein eingelassene Zeitkapsel mit Erinnerungen der Schüler aller Klassen und den Protokollen des Diedorfer Gemeinderates sowie des Kreistages soll Archäologen in hunderten von Jahren als Informationsquelle dienen.

Weitere Informationen sind im Beitrag „Der Grundstein für die Schule aus Holz ist gelegt“ der Augsburger Allgemeinen vom 14. September 2013 zu finden.

Fotos: Michael Hinterleitner und Harald Weigl

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium