Die gesamte Schulfamilie feierte zusammen mit Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrat Martin Sailer, Bürgermeister Otto Völk und den Architekten, Florian Nagler sowie Hermann Kaufmann, am 13. September 2013 den Spatenstich für den Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf.
In nur zwei Jahren wird ein sog. Plusenergiehaus entstehen, ein Gebäude aus Holz, das mehr Energie produziert als es selbst etwa für die Lüftungs- oder Heizungsanlage als auch die Beleuchtung benötigt. Zudem sorgt eine ausgeklügelte Technik stets für das optimale Licht in den Klassenräumen; stickige Luft soll so ebenfalls der Vergangenheit angehören.
Die Grundlage der gesamten Planungen ist das pädagogische Konzept der „Offenen Lernlandschaften“: Jede Jahrgangsstufe wird einen eigenen „Marktplatz“ erhalten, um welchen dann die Klassenräume angeordnet sind. Im „Marktplatz“ selbst sind frei zugängliche Lernmaterialien und PC-Arbeitsplätze für die Schüler zu finden.
Gefördert wird das Gesamtkonzept von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU). Sabine Djahanschah, Vertreterin der DBU, erklärte, dass auf Nachhaltigkeit nicht nur beim Bau durch die Auswahl entsprechender Materialien, sondern auch beim künftigen Betrieb des Gebäudes geachtet wird. Auch das neue Schullogo mit dem Schmetterling spiegele laut Schulleiter Günter Manhardt den Naturschutzgedanken des Schmuttertal-Gymnasiums wider, denn in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums lebt mit dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling, ein schützenswerter Tagfalter.
Eine in den Grundstein eingelassene Zeitkapsel mit Erinnerungen der Schüler aller Klassen und den Protokollen des Diedorfer Gemeinderates sowie des Kreistages soll Archäologen in hunderten von Jahren als Informationsquelle dienen.
Weitere Informationen sind im Beitrag „Der Grundstein für die Schule aus Holz ist gelegt“ der Augsburger Allgemeinen vom 14. September 2013 zu finden.
Fotos: Michael Hinterleitner und Harald Weigl























