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Erklärung zur Einschreibung und Abweisung für 2026/2027 am Schmuttertal-Gymnasium Diedorf

Die gesamte Schulgemeinschaft des SGD freut sich sehr über den großen Vertrauensbeweis der Familien aus dem westlichen Landkreis Augsburg: 153 Familien haben ihre Kinder für das kommende Schuljahr für die Jahrgangsstufe 5 bei uns angemeldet!

Leider ist unsere Raumkapazität so begrenzt, dass wir nicht alle Kinder aufnehmen können bzw. über 30 Kinder abweisen mussten, die gerne Teil unserer Schulgemeinschaft werden wollten und deren Familien sich bewusst für unser Schulprofil entschieden haben.

Die Gründe hierfür sind:

  1. Das SGD wurde in den Jahren 2011 – 2015 geplant und gebaut, also zu einer Zeit, als noch das achtjährige Gymnasium in Bayern gesetzlich vorgesehen war. Vor neun Jahren fiel bereits der Beschluss, zum neun jährigen Gymnasium zurückzukehren, so dass nun ein ganzer Jahrgang mehr unsere Schule besucht.
  2. Seit ca. zehn Jahren werden deutlich mehr Kinder im Landkreis Augsburg geboren als in den Jahren da vor. Diese Kinder drängen nun aus den Grundschulen auf die weiterführenden Schulen.
  3. Oberbayern und Schwaben und hier insbesondere der Landkreis Augsburg sind seit vielen Jahren Zuzugsgebiet für junge Familien aus ganz Deutschland. Über diese Attraktivität der Region freuen wir uns alle sehr. Dies ist auch klugen Entscheidungen der Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik zu verdanken. So begann z. B. der Ausbau des Klinikums Augsburg zur Universitätsklinik bereits vor zehn Jahren und hat zu einem weiteren Zuzug von bildungsaffinen Familien im westlichen Landkreis beigetragen.

Wir haben Verständnis dafür, dass unser Schulaufwandsträger, der Landkreis Augsburg, in Zeiten knapper Steuereinnahmen und weiter steigender Ausgabenlasten für kommunale Pflichtaufgaben trotz der o. g. absehbaren Entwicklungen keine zusätzlichen Raumkapazitäten in Diedorf schaffen konnte, solange an benachbarten Gymnasien noch – z. T. frisch renovierte – Räume frei sind.

Die Familien, deren Kinder wir in diesem Jahr abweisen mussten, wurden von uns bereits telefonisch informiert. Allen anderen ein herzliches Willkommen in unserer Schulgemeinschaft, wir freuen uns auf euch!

Herzliche Grüße
im Namen der Schulgemeinschaft des SGD

gez.
Günter Manhardt, OStD
Schulleiter

gez.
Stefanie Katzenberger
Vorsitzende des Elternbeirats

Schülerkonferenz des Max-Planck-Instituts

Zwei Schülerinnen des W-Seminars „Physik des Lichts“ durften ihre Seminararbeiten bei der Schülerkonferenz 2020 der Technischen Universität München einer Jury aus Wissenschaftlern der TUM und des Max-Planck-Instituts vorstellen und erhielten dafür Auszeichungen. Wir gratulieren Annika Borndörfer und Isabel Burkhart, beide Q12, recht herzlich dazu!

Lesen Sie selbst den Bericht der beiden Schülerinnen:

Freitag, 11.12.2020, 9:30 Uhr, die Kameras sind eingeschaltet und der Bildschirm ist bereit, geteilt zu werden. Herr Dr. Kratzer (TUM) und Frau Dr. Stähler-Schöpf vom PhotonLab des Max-Plack-Instituts für Quantenoptik begrüßen alle Teilnehmer, die vor ihren Laptops sitzen und an der 18. Schülerkonferenz online über die Plattform MeetAnyway teilnehmen. Aufgrund der Corona-Situation wurde die Konferenz, bei der Schüler bayerischer Oberstufen ihre Seminararbeiten in einem Vortrag oder einem Poster präsentieren, kurzfristig auf ein virtuelles Format umgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Biologie, Chemie & Technik). Bei der Anmeldung wurde eine kurze Zusammenfassung der Arbeit verlangt, die anschließend für alle Teilnehmer zugänglich war.  

Nach der Begrüßung startete die erste Referentin, Annika Borndörfer, mit der Präsentation ihrer Arbeit „Optische Täuschungen – Sehen wir die Wirklichkeit?“. Im Anschluss an den ca. 20minütigen PowerPoint-gestützten Vortrag konnte die Jury und das Auditorium Fragen stellen.

Direkt darauffolgend stellte Isabel Burkhart ihre Seminararbeit „Das Polarlicht – ein optisches Naturphänomen“ vor. Nacheinander wurden alle weiteren Vorträge und Poster der Reihenfolge nach vorgetragen und präsentiert, bis sich die Jury um 14:15 Uhr beriet. Etwa eine halbe Stunde später wurden die Platzierungen, nach Vorträgen und Postern getrennt, verkündet.

Annika freute sich sehr über den ersten und Isabel über den dritten Platz. Im Nachhinein betrachtet, war die Teilnahme an der Schülerkonferenz eine große Chance und eine tolle  Erfahrung, die nur weiterzuempfehlen ist.  

Annika Borndörfer und Isabel Burkhart