Artikel Julia Reif-Mack, Fotos Thomas Hafner
Der Abiturjahrgang 2026 des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf hat Schulgeschichte geschrieben. Mit einem Gesamtschnitt von 2,14 erzielten die 66 Absolventinnen und Absolventen das beste Abiturergebnis, das es am SGD bislang gegeben hat. Bei der feierlichen Zeugnisverleihung in der Aula des Gymnasiums würdigte Schulleiter Günter Manhardt nicht nur die außergewöhnlichen Leistungen, sondern vor allem auch den Charakter des Jahrgangs.
In seiner Rede sprach Manhardt von ausgesprochen netten, freundlichen Schülern mit höchster Sozialkompetenz, die deutlich reifer als die Vorgänger und sehr engagiert gewesen seien. Dass der Jahrgang auch leistungsmäßig herausragt, zeigen die Zahlen. 41 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten haben eine 1 vor dem Komma. 13 Schülerinnen und Schüler erreichten sogar ein Abitur mit 1,5 oder besser und schafften es damit an die schuleigene „Wall of Fame“. Besonders außergewöhnlich ist jedoch, dass gleich vier Absolventen die Bestnote 1,0 erzielten, so viele wie noch nie am Schmuttertal-Gymnasium Diedorf. Johanna Gerner, Leonard Mauermann, Sebastian Storm und Julius Thurner erreichten dieses Traumergebnis.
Spitzenreiter seines Jahrgangs war Sebastian Storm mit 880 von 900 zu erreichenden Punkten. „Die höchste Punktzahl, die jemals unter regulären Bedingungen am SGD erreicht wurde“, so Manhardt. Zuversichtlich für die naturwissenschaftliche Zukunft stimmte den Schulleiter auch, dass die vier Spitzenabiturienten das Leistungsfach Physik oder Biologie belegt haben.
Als Gründe für das hervorragende Abschneiden nannte Manhardt die zusätzliche Lernzeit im ersten G9-Jahrgang, die neuen Möglichkeiten zur Spezialisierung in der Oberstufe und einen abwechslungsreicheren Unterricht durch den verstärkten Einsatz digitaler Medien. Trotz aller Rekorde blieb die Rede nicht bei Zahlen stehen. Der Schulleiter gab den jungen Erwachsenen auch eine Botschaft mit auf den Weg: Wichtiger als jede Note seien Mitgefühl, Mut, Humor, Verantwortungsbewusstsein und Freundschaft. Gerade in Zeiten künstlicher Intelligenz seien das Fähigkeiten, „die keine Maschine wirklich ersetzen kann“ oder wie Manhardt es formulierte: „Eine KI kann Millionen Datenpunkte analysieren. Aber sie kann nicht die Hand eines Freundes halten.“
Alle Bilder des Abends zum Download finden unsere Abiturientinnen und Abiturienten über ihren Teams-Zugang.


















