Eine Klassengemeinschaft entsteht – Kennenlerntage in Violau

Die Schüler der Klassen 5d und 5e zusammen mit den Tutoren in Violau.

Schon kurz nach unserer Ankunft in Violau haben wir, die Klasse 5d, mit unseren Tutoren das Bruder-Klaus-Heim erkundet. Unsere Zimmer waren sehr schön, wir hatten drei Fenster im Zimmer, deswegen war es sehr hell. Aber auch das riesige Gelände um das Schullandheim herum haben wir uns gleich angeschaut. Am allerbesten haben uns die süßen Lamas gefallen, die schwarz, weiß und braun-weiß waren. Da sie eigentlich immer hungrig waren, haben wir sie gefüttert und sie haben die Blätter sogar aus unserer Hand gefressen. Auf dem Gelände gibt es wirklich viele witzige Sachen, wie z.B. die Seilbahn und die Drehscheibe, auf der es immer rund ging.

Am nächsten Tag sind wir in die Violauer Sternwarte gegangen. Unser Herbergsvater, Herr Maye, zeigte uns dort eine Karte, auf der ein Bild von Violau aus der Vogelperspektive zu sehen war. Dann zeigte er uns ein Foto, das aus einer noch größeren Höhe geschossen wurde. Auf diesem Foto war der Wald von Violau schon ziemlich klein. Daraufhin durften wir noch ein Foto bestaunen, auf dem man, wegen der großen Höhe, nicht einmal mehr die Autos sehen konnte. Schließlich gingen wir in einen Raum, in dem Modelle von allen acht Planeten unseres Sonnensystems waren. Die Modellplaneten dort waren eine Milliarde- Mal verkleinert. Die „kleine“ Sonne wäre trotzdem so groß, dass sie nicht in den Raum gepasst hätte, und deshalb noch einmal zusätzlich verkleinert werden musste. In Wirklichkeit würde sie eine Milliarde – Mal verkleinert etwa einen Durchmesser von 150 Meter besitzen. Zuletzt wurde uns noch ein elektrisches Modell von Erde, Mond und Sonne gezeigt, was uns sehr faszinierte.

Besonders toll hat uns auch die Feuerstelle auf dem Gelände gefallen, an der man gemütlich zusammensitzen kann – das haben wir dann auch am zweiten Abend gemacht! Als es dunkel wurde, saßen wir, die Schüler der 5d, gemeinsam mit unseren Lehrern und der Klasse 5e zusammen und haben Lieder gesungen. Herr Weiß hat mit seiner Gitarre mitgespielt. Danach haben wir uns am schönen warmen Lagerfeuer gegenseitig Witze erzählt, bevor ein paar von uns zum Schluss Gruselgeschichten vorgetragen haben. Wem das allerdings zu gruselig war, der ging schon mal mit Frau Fink zurück ins Schullandheim. Leider konnten die Tutoren, die mit uns den ersten Tag mit vielen lustigen Spielen verbracht hatten, bei diesem gemütlichen Abend nicht mehr dabei sein.

Anna Brandl, Vincent Winter, Niklas Widmann