Der Antike näher gekommen sind am 15. Oktober 2013 die Lateinschüler der siebten Jahrgangsstufe. Sie besuchten gemeinsam mit den Lateinlehrern Frau Häckl, Frau Neumann und Herrn Bartlick die Ausstellung „Alexander der Große“, die noch bis zum 3. November in Rosenheim im Lokschuppen zu sehen ist.

Erster Berührungspunkt zu Alexander dem Großen: Wenn man etwas Besonderes erleben möchte, dann muss man weite Strecken hinter sich legen. Doch die Anreise mit dem Bus hat sich gelohnt: Denn in einer sehr anschaulichen Art und Weise wurde hier der Aufstieg des Königssohns aus Pella in Makedonien bis hin zum „König von Asien“ durch aufwendige Kulissen, Installationen und auch Hintergrundgeräusche dargestellt. So jagte uns, in Gaugamela angekommen, lautes Elefantengebrüll einen Schauer über den Rücken und am Indus regnete und tropfte unablässig – zum Glück nur akustisch. Hochwertige Ausstellungsstücke wie etwa Schmuckstücke oder auch Münzen und Statuen rundeten die Ausstellung ab. Mehr über unsere Zukunft durften wir in Alexandria erfahren: Dort konnte sich jeder ein Orakel ziehen, wie es auch Alexander getan hat. Besonders gelungen war auch eine wandgroße Präsentation des berühmten Mosaiks aus Pompeji, auf dem Alexander in der Schlacht gegen den persischen Großkönig Dareios dargestellt ist. Über Knopfdruck konnte man hier Detailinformationen abrufen, etwa zu den Persern, die im Gegensatz zu den Griechen stets mit „Hosen“ bekleidet waren, oder zu Dareios, der mit angstvollen Augen vor Alexander flieht.
Zur Freude unserer Museumsführerinnen nahmen die Schülerinnen und Schüler, alle mit Block und Stift ausgestattet, die Informationen mit größter Aufmerksamkeit und Konzentration auf, denn der Ausstellungsbesuch ist Bestandteil einer übers Jahr angelegten Portfolioarbeit, die im Rahmen des Lateinunterrichts zu antiken Themen und lateinischen Sprache angefertigt werden soll. So hatten die Schüler im Museum die Aufgabe, sich nicht nur über das Leben Alexander des Großen zu informieren, sondern sie mussten auch zwei Exponate nach Belieben auswählen, diese abzeichnen und in ihrer Bedeutung bewerten.
Fotografiert werden durfte im Museum leider nicht, doch vor dem Museum konnten wir den schönen Tag noch auf ein paar Fotos festhalten.
Annette Neumann