SOS-Kinderdorf

„Weil jeder eine Familie braucht“ – SOS-Kinderdorfmitarbeiterin erklärt das Konzept der Kinderdorffamilie

Welche Assoziationen verbinden Jugendliche mit dem Begriff ‚Familie‘? Warum sind ihnen ihre Familien wichtig und welche Hilfsmöglichkeiten gibt es für Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können? – Diese Fragen standen im Zentrum einer virtuellen Unterrichtsstunde der 8c im Fach Politik und Gesellschaft. In den vorangegangenen Wochen war die Familie immer wieder im PuG-Unterricht thematisiert worden, sei es als primäre Sozialisationsinstanz oder dass sich Jugendliche zunehmend an der Peergroup statt am Elternhaus orientieren. An dieses Vorwissen knüpfte die Referentin Manuela Grundhoff zu Beginn der digitalen Unterrichtsstunde über SOS-Kinderdorf an. Ausgehend von der wichtigen Rolle der Familie überlegte Manuela Grundhoff gemeinsam mit den Jugendlichen, welche Probleme manche Familien nicht nur, aber gerade infolge der Pandemie in besonderem Maß belasten, so dass die Eltern nicht mehr imstande sind, sich gut um ihre Kinder zu kümmern. In diesen Fällen macht SOS-Kinderdorf eine Reihe verschiedener, abgestufter Hilfsangebote, um für die Kinder gefährliche Krisen zu entschärfen. Falls diese Hilfen nicht ausreichen, besteht schließlich auch die Möglichkeit, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen in einer SOS-Kinderdorffamilie ein neues Zuhause finden. Die 90 Minuten mit Manuela Grundhoff vergingen wie im Flug: Viele neue Informationen führten zu weiteren Fragen, so dass das Thema mithilfe des von SOS-Kinderdorf zur Verfügung gestellten Materials in den folgenden Stunden noch vertieft wurde.

StRin Alexandra Groth (Gt)