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Bildergalerie des Schmuttertal-Gymnasiums:

Wenn Schüler zu Dichtern werden – Poetry Slam am SGD

Eine literarische Erfahrung der besonderen Art konnten Schüler, Eltern und Lehrer am vergangenen Mittwochabend in der Aula des SGD machen.
Bis es jedoch dazu kommen konnte, war ein weiter Weg:
Die Klassen 9a und 9b sind zunächst im schulischen Deutschunterricht in das Projekt Poetry Slam eingeführt worden. An Sprech- und Sprachübungen während des Unterrichts schloss sich ein eintägiger Workshop unter Betreuung zweier deutschlandweit bekannter Slammer an. Dort verfassten unsere Schüler eigene Texte und übten sich erstmals im Vortrag vor Publikum. Damit die dort kreierten Schriftstücke auch bühnentauglich sind, bekam jede Klasse zwei Schulstunden lang ein Training durch den Schauspieler Fabio Esposito.

Am Mittwochabend des 13. Juli präsentierten dann die stolzen Dichter ihre Texte vor Publikum in einer so genannten Slam-Revue in der Aula des SGD.

Poetry Slams sind Dichterwettstreite, bei denen die Vortragenden gegeneinander antreten, bei einer Slam-Revue werden die Texte präsentiert, ohne dass am Ende ein bestimmter Sieger hervorgeht.
Typisches Merkmal dabei ist, dass die Werke – meist Kurzgeschichten oder Gedichte – nicht einfach nur vorgelesen, sondern auf ganz individuelle Weise über Gestik, Mimik und Sprache dargeboten werden. Häufig kommen dabei Elemente aus der Rap- und Hip Hop-Szene zum Einsatz.

Dem neugierigen Publikum trugen sie Humorvolles, aber auch Nachdenkliches vor. Die kreative Leistung der Interpreten lag dabei nicht nur im Erfinden der Gedichte. Auch galt es, die Reime auf den Sprechrhythmus abzustimmen.

Ein Poetry Slam stellt also eine große Herausforderung dar, und es bedarf einigen Mutes, sich einem solchen Dichtervortrag zu stellen. Doch die Akteure erwiesen sich als wahre Könner dieser literarischen Gattung. Die Vortragsweise wurde ganz offen gestaltet: flüstern, schreien oder rappen – alles war erlaubt. Im Takt von etwa fünf Minuten wechselten die Beiträge.

An diesem Abend gab es nicht wirklich Verlierer, sondern alle Interpreten erwiesen sich als echte Dichtertalente, was der stürmische Beifall des Publikums zeigte.

 

 

Sommerfest 2016

Am vergangenen Freitag fand das erste Sommerfest des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf auf dem neuen Schulgelände statt. Zu diesem Anlass wurde auch erstmals die Außenbühne zum Westhof hin geöffnet. Schulleiter Günter Manhardt und Stellvertreter Klaus Drechsel freuten sich zunächst über das tolle Wetter und eröffneten das Fest mit dem Einlauf der Nationen: Das Motto der diesjährigen Festivität war nämlich „Olympia“. Jede Klasse repräsentierte ein Land, wobei die besten Beiträge mit einem Eisessen für die gesamte Klasse belohnt wurden. Zusätzlich gestalteten die Schüler jeweils landestypische Stände mit entsprechenden Spielaktivitäten. Auch hier wurden die besten Ideen prämiert und mit einem Pizzaessen für die gesamte Klasse bedacht.
Recht herzlich bedanken möchten wir uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften für das enorme Engagement bei der Gestaltung des Nachmittags. Ein gesonderter Dank geht an den Elternbeirat, den Förderverein und an die Inhoga GmbH, die das Catering übernahmen und für das leibliche Wohl sorgten!

 

 

Auf Krabats Spuren unterwegs

Am Samstag, den 9. Juli trafen sich die Schüler der 5c abends um 20h vor der Mühle in Thierhaupten, um sich nach der im Deutschunterricht fertig gelesenen Lektüre „Krabat“ auf die Spuren des Müllerknappen zu begeben:
Mit Hilfe zweier Museumspädagogen der Mühle Thierhaupten näherten sie sich erst einmal von außen an die Mühle an. Sie erfuhren die Geschichte der Thierhauptener Mühle, lernten viel Neues über Wassermühlen, bevor es ins Innere der Mühle, die eigens für die Besichtigung abgedunkelt worden war, mit Taschenlampen ans Erkunden ging. Dort erwartete die Gruppe Schauriges, wie z.B. der mit einer Puppe nachgestellte tote Tonda, unheimliche Geräusche und ein unheimlicher Sarg. Es gab Rätselfragen zur Krabatlektüre und jede Menge Praktisches auszuprobieren. Zum Schluss spielte die 5c die letzte Buchszene nach: der Meister (mit schwarzer Perücke und Augenklappe), die Kantorka (mit Kopftuch), die 12 Müllerlehrlinge als Raben mit Maske. Danach ging das Licht im Mühleninneren wieder an und der ganze Krabatzauber war vorbei. Doch ein schöner Trost war ein Tütchen Frühstücksmüsli, das mit Handmühlen und Flockenquetschen selbst hergestellt werden konnte. Wer wollte, konnte die Mühle nochmals auf eigene Faust erkunden.

Und so hat es den Schülern aus der 5c gefallen:

Ich fand den Ausflug zur Mühle insgesamt wirklich sehr schön! Zu Beginn war die Einführung sehr spannend, weil die Führerinnen es am Anfang sehr interessant gestaltet haben. Die dunkle Mühle mit der laufenden CD über Krabat und das laute Mühlenrad, das sie kurz laufen ließen, waren noch eine tolle Sache. Abenteuerlich war es noch, durch das Ochsenjoch gehen zu können und den Drudenfuß auf die Stirn zu bekommen. Was man auf jeden Fall beibehalten soll, ist, das Müsli selbst zu mahlen. Dies hat auch sehr gut geschmeckt.“
Jannik Remy

„Die Mühlenexkursion hat mir sehr gut gefallen, weil wir viel selber ausprobieren durften. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir unser eigenes Müsli machen durften. Gelungen fand ich aber auch, dass wir alles aus dem Buch noch einmal zusammengefasst haben. Insgesamt fand ich die Mühle sehr toll!“
Johannes Riegel

„Wie wahrscheinlich alle anderen auch, fand ich den Ausflug zur Mühle toll, weil …
1: es inhaltlich sehr interessant war.
2: es wirklich anschaulich war.
3: es „gruselig“ war.
4: es viele Rätselfragen gab.
5: es viele Möglichkeiten zum Mitmachen gab.
6: es am Ende ein „szenisches Spiel“ zur letzten Buchszene gab.“
Simon Kutter

„Der Ausflug zur Mühle war eine wirklich gute Idee. Es hat mir viel Spaß gemacht, weil ich noch mehr über Krabat erfahren habe und alles sehr spannend gestaltet war. Am besten hat mir die schwarze Kammer mit dem Totenschädel gefallen.“
Moritz Wagner

„Ein Erlebnis der besonderen Art hatten wir neulich in der Mühle in Thierhaupten.
Warum ich es sehr genossen habe, fasse ich hier kurz zusammen:
– Die Effekte waren toll ( Sarg, Tonda…),
– man konnte sich selber in Szenen hineinversetzen ( Masken…),
– das Lied von Krabat war spitze,
– und auch dass wir viele Dinge selber ausprobieren konnten ( z.B. Ochsenjoch, Müsli…).“
Til Jaguttis

 

 

Taizé – Zehntklässler tauchen in eine andere Welt ab

In der Woche vor Pfingsten tauchten 22 Zehntklässler in eine einfache und besinnliche Welt in Taizé im französichen Burgund ab:

Im Rahmen des sozialen Praktikums bzw. des Betriebspraktikums lebten unsere Schüler in der Communité de Taizé, einer ökumenischen Gemeinschaft von Brüdern eine ganze Woche lang mit. Die Arbeit und das Spirituelle sowie der Austausch unter den Jugendlichen aus vieler Herren Länder, die zu derselben Zeit vor Ort waren, standen hierbei im Vordergrund.

Und so hat es ihnen gefallen:

„In den Taizé fand ich die Gesänge in der Kirche besonders schön. Auch die Ruhephasen in der Kirche waren angenehm zum Entspannen und Nachdenken. Viel Spaß hat auch die praktische Arbeit gemacht, bei der ich viele neue Menschen aus verschiedenen Ländern treffen konnte.“
Tom Grimbacher

„Die Woche in Taizé hat mir wirklich gut gefallen.
Ich habe in der Woche viele interessante Erfahrungen gemacht und bin auch sehr zur Ruhe gekommen, da man während der Gebetszeiten gut zur eigenen Ruhe finden kann.
Besonders die Abende am „Oyak“ haben mir sehr gut gefallen, weil wir Jugendlichen uns dort immer getroffen haben und wir viel gemeinsam gemacht haben: Fußball spielen, zusammen Gitarre spielen und singen, zu den Trommelschlägen der Leute aus Tansania tanzen und noch vieles mehr.“
Elias Eser

„Mein Sozialpraktikum in der 10. Klasse habe ich in Taizé abgeleistet. Irgendwie war ich schon gespannt, wie das Leben in Frankreich in einem Kloster sein wird. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Und das lag nicht nur an den unheimlich netten Leuten, die mich in meinem Job als „Koch“ unterstützt haben. Ich konnte mich voll auf ein Leben ohne viel Schnick Schnack einlassen. Wir haben in Baracken geschlafen und ohne Tische und Messer gegessen. Auf die Gottesdienste (3x täglich) und das Singen mit den Brüdern hat sich unsere Gruppe jeden Tag gefreut. Hätte man mir das vor unserer Fahrt nach Taizé gesagt, hätte ich es nicht geglaubt. Für mich waren die Tage in Frankreich eine sehr spirituelle und neue Erfahrung, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Alle mitgereisten Lehrer und Studenten haben mit uns Schülern ein echt gutes Team gebildet. Diese Fahrt nach Taizé ist ein absolutes Highlight in diesem Schuljahr gewesen.“
Tim Bullnheimer

 

Impressionen vom Kammerkonzert

Am vergangenen Mittwoch, den 29. Juni, fand das traditionelle Kammerkonzert des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf statt. Erstmals konnten dafür die neuen Räumlichkeiten genutzt werden. Neben zahlreichen solistischen Einzelbeiträgen waren natürlich auch unsere Schüler der Streicherklassen wieder vertreten. Für das leibliche Wohl mit Canapés und Erfrischungen sorgte auch heuer wieder das eingespielte Team des Fördervereins. Schulleiter Günter Manhardt bedankte sich bei allen Mitwirkenden ganz herzlich, v.a. aber bei den Hauptorganisatoren, Herrn Lindner und Frau Koppold, stellvertretend für die gesamte Musik-Fachschaft für den gelungenen Abend!