Auf Krabats Spuren unterwegs

Am Samstag, den 9. Juli trafen sich die Schüler der 5c abends um 20h vor der Mühle in Thierhaupten, um sich nach der im Deutschunterricht fertig gelesenen Lektüre „Krabat“ auf die Spuren des Müllerknappen zu begeben:
Mit Hilfe zweier Museumspädagogen der Mühle Thierhaupten näherten sie sich erst einmal von außen an die Mühle an. Sie erfuhren die Geschichte der Thierhauptener Mühle, lernten viel Neues über Wassermühlen, bevor es ins Innere der Mühle, die eigens für die Besichtigung abgedunkelt worden war, mit Taschenlampen ans Erkunden ging. Dort erwartete die Gruppe Schauriges, wie z.B. der mit einer Puppe nachgestellte tote Tonda, unheimliche Geräusche und ein unheimlicher Sarg. Es gab Rätselfragen zur Krabatlektüre und jede Menge Praktisches auszuprobieren. Zum Schluss spielte die 5c die letzte Buchszene nach: der Meister (mit schwarzer Perücke und Augenklappe), die Kantorka (mit Kopftuch), die 12 Müllerlehrlinge als Raben mit Maske. Danach ging das Licht im Mühleninneren wieder an und der ganze Krabatzauber war vorbei. Doch ein schöner Trost war ein Tütchen Frühstücksmüsli, das mit Handmühlen und Flockenquetschen selbst hergestellt werden konnte. Wer wollte, konnte die Mühle nochmals auf eigene Faust erkunden.

Und so hat es den Schülern aus der 5c gefallen:

Ich fand den Ausflug zur Mühle insgesamt wirklich sehr schön! Zu Beginn war die Einführung sehr spannend, weil die Führerinnen es am Anfang sehr interessant gestaltet haben. Die dunkle Mühle mit der laufenden CD über Krabat und das laute Mühlenrad, das sie kurz laufen ließen, waren noch eine tolle Sache. Abenteuerlich war es noch, durch das Ochsenjoch gehen zu können und den Drudenfuß auf die Stirn zu bekommen. Was man auf jeden Fall beibehalten soll, ist, das Müsli selbst zu mahlen. Dies hat auch sehr gut geschmeckt.“
Jannik Remy

„Die Mühlenexkursion hat mir sehr gut gefallen, weil wir viel selber ausprobieren durften. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir unser eigenes Müsli machen durften. Gelungen fand ich aber auch, dass wir alles aus dem Buch noch einmal zusammengefasst haben. Insgesamt fand ich die Mühle sehr toll!“
Johannes Riegel

„Wie wahrscheinlich alle anderen auch, fand ich den Ausflug zur Mühle toll, weil …
1: es inhaltlich sehr interessant war.
2: es wirklich anschaulich war.
3: es „gruselig“ war.
4: es viele Rätselfragen gab.
5: es viele Möglichkeiten zum Mitmachen gab.
6: es am Ende ein „szenisches Spiel“ zur letzten Buchszene gab.“
Simon Kutter

„Der Ausflug zur Mühle war eine wirklich gute Idee. Es hat mir viel Spaß gemacht, weil ich noch mehr über Krabat erfahren habe und alles sehr spannend gestaltet war. Am besten hat mir die schwarze Kammer mit dem Totenschädel gefallen.“
Moritz Wagner

„Ein Erlebnis der besonderen Art hatten wir neulich in der Mühle in Thierhaupten.
Warum ich es sehr genossen habe, fasse ich hier kurz zusammen:
– Die Effekte waren toll ( Sarg, Tonda…),
– man konnte sich selber in Szenen hineinversetzen ( Masken…),
– das Lied von Krabat war spitze,
– und auch dass wir viele Dinge selber ausprobieren konnten ( z.B. Ochsenjoch, Müsli…).“
Til Jaguttis