Elena Berchtenbreiter und Anna Pöpperl aus der 7e berichten über ihre Eindrücke in der Sommersportwoche in Wagrain-Oberwimm:
Als wir am Montag vormittags an unserem Jugendhotel ankamen, durften wir sofort unsere Zimmer beziehen. Sie waren zwar etwas klein, aber trotzdem cool. Um erst einmal auf die Hochbetten zu kommen, mussten wir eine „Kletterwand“ am Bett hochklettern – Sommersportwoche eben!
Das Essen am ersten Tag war nicht ganz so gut, wurde aber mit jedem Tag besser.
Dann ging es auch schon mit unseren Schwerpunktsportarten Bogenschießen, Parkours und Reiten los. Im Keller des Jugendhotels hatten wir Trampoline, Tischtennisplatten und noch ein paar andere tolle Sachen, wie z.B. eine große Leinwand für die Übertragung der WM-Spiele!
Insgesamt war die Sommersportwoche ein gelungener Abschluss des Schuljahrs.
Kraftwerke bzw. Energieversorgungssysteme und deren Auswirkungen auf die Umwelt sind Lehrplaninhalte im Physikunterricht der 8. Jahrgangsstufe. In diesem Zusammenhang haben die Klassen 8a und 8b am Mittwoch, den 16. Juli 2014 exemplarisch eine Exkursion zur Windkraftanlage in Glött sowie zum Kernkraftwerk Gundremmingen unternommen.
Dabei haben die Schüler an einer Führung durch das Besucherzentrum des Kernkraftwerks teilgenommen und erhielten im Rahmen eines Vortrages Einblick in die Funktionsweise sowie den Betrieb einer kerntechnischen Anlage. Zum Abschluss durften alle die Kühltürme des Kraftwerks besichtigen. Kernspaltung und Kernfusion werden dann erneut im Physikunterricht der 9. Jahrgangsstufe vertieft behandelt und thematisiert.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Windkraftanlage Glött. Auch dort lernten die Schüler im Rahmen einer Führung durch Franz Eisenhofer von der ATG GmbH die Anlage und deren Funktionsweise näher kennen.
Durch die Exkursion haben die Schüler einen kleinen Einblick in die Energieversorgung als auch die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen erhalten.
Bürgermeister Peter Högg zusammen mit den Klassensprechern der 8c.
Am 16.07.2014 konnte die Klasse 8c einen besonderen Gast in ihrer Sozialkundestunde begrüßen: Unser Diedorfer Bürgermeister Peter Högg hatte sich extra Zeit genommen, um den Schülern einen praktischen Einblick in konkrete Kommunalpolitik vor Ort und in seine persönlichen Erfahrungen in den ersten Monaten seiner Amtszeit zu geben.
Neben aktuellen kommunalpolitischen Themen wie der Diskussion um eine Umgehungsstraße für Diedorf oder dem Stand verschiedener Bauprojekte wie nicht zuletzt unseres neuen Schulgebäudes kamen auch die besonders schönen Erlebnisse im Rahmen des Bürgermeisteramts zur Sprache: In diesem Zusammenhang hob Herr Högg den freundlichen Empfang bei Terminen und Veranstaltungen durch die großen und kleinen Bürger Diedorfs hervor. Diese Begegnungen wiegen das Arbeitspensum eines Bürgermeisters von durchschnittlich etwa 60 Stunden pro Woche auf – ein Zeitaufwand, der bei unseren Schülern großen Respekt hervorrief.
Nach einem lebendigen Gespräch ließen es sich die Schüler der 8c nicht nehmen, dem Bürgermeister einen großen Wunsch mit auf den Weg zu geben: ein zweites Fußballtor auf der Wiese über der Schmuttertalhalle!
Tja – so läuft’s im Kunstbetrieb: Kürzung des Budgets, explodierende Produktionskosten – so wird kurzerhand das statistenreiche Projekt“ Der trojanische Krieg unter besonderer Gewichtung der persönlichen Tragik griechischer Helden“ abgesagt und stattdessen „Schneewittchen“ auf den Spielplan gesetzt. Sehr zum Unbill der Schauspieler, die zu disziplinieren der Regisseur fortan seine liebe Not hat. Zickenkrieg um die Hauptrollen, weinerlich-empfindsame Talente oder Selbstüberschätzungen erschweren die Rollenverteilung für ein Stück, das sich im weiteren Verlauf immer wieder frech und in für den Regisseur nervenaufreibender Weise von der Originalvorlage entfernt. So treiben tanzende Bäume im Wald ihren Schabernack mit Schneewittchen und selbiges wird am Schluss mit einem Prinzen konfrontiert, der Elvis liebt und seinen Paso-Doble-Auftritt in „Let’s dance“ mit ihr absolvieren will.
In der letzten Juniwoche hieß es für die Klassen 8a und 8c Vorurteile und Ekel zu überwinden und Weinbergschnecken einmal genau unter die Lupe zu nehmen – und das nicht nur sprichwörtlich. Im Rahmen des Biologieunterrichts der 8. Klassen, dessen Lehrplan u.a. einen Einblick in die Vielfalt wirbelloser Tiere vorsieht, wurden Weinbergschnecken als Vertreter der Weichtiere in zahlreichen Versuchen näher untersucht.
„Keine Handschuhe?! Aber die sind doch voll eklig!“ So oder so ähnlich begann eine sehr andersartige, aber spannende und lehrreiche Stunde. Die Schüler waren zu Beginn doch etwas fassungslos über die Aufforderung, die Schnecken mit der bloßen Hand aus dem Eimer nehmen zu sollen und durch ein kurzes Bad in warmem Wasser „auf Betriebstemperaturen“ zu bringen. Doch schon innerhalb weniger Minuten waren alle Vorbehalte vergessen und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen vollkommen auf die kleinen, aber doch faszinierenden und sehr handzahmen Geschöpfe vor ihnen gerichtet. „Wie fühlen sich Schnecken an? Welches Futter mögen Schnecken am liebsten? Können Schnecken hören? Wie bewegen sie sich fort? Wie schnell kann eine Schnecke kriechen?“ Dieser und ähnlicher Fragestellungen wurde im Laufe der Stunde auf die Spur gegangen. Ein Höhepunkt war u.a. ein mit viel Kreativität von den Schülern entworfener Hindernisparcour, bei dem auch Rasierklingen und Scherben nicht fehlen durften. Besonders schön war bei alledem jedoch auch zu beobachten, wie vorsichtig und verantwortungsbewusst die Schüler mit den Tieren umgingen.
So endete die Stunde nach vielen Streicheleinheiten und Leckerbissen für die komplett unverletzt gebliebenen Weinbergschnecken sehr glücklich. Durch ihren Ausflug ins Klassenzimmer, entgingen die 20 Tiere, die einer Schneckenzucht entstammten, dem sicheren Weg in den Kochtopf. Anstelle als Delikatesse auf einem Teller zu landen erfreuen sich nun alle Schnecken ihres Lebens in der freien Natur – natürlich weit weg von allen Diedorfer Gärten.
Elisabeth Hutter
Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium