Alle Beiträge von Thomas Hafner

Töne aus dem Mooszillator – Kunst-AG besucht lab30

Die Kunst-AG des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf zusammen mit Kunstlehrer Michael Hinterleitner und der Wiener Künstlerin Steffi Wuschitz beim Workshop im Abraxas.

Wir, die Kunst-AG, besuchten am 25. Oktober das lab30, das Augsburger Medienkunst-Festival, welches heuer zum zwölften Mal im Abraxas in Augsburg stattfand.

Dort erwartete uns bereits Steffi Wuschitz , eine Künstlerin aus Wien und informierte über ihre Projekte, wie z.B. das Thema „Hacken“ im Bereich der Kunst. Normalerweise denkt man dabei als allererstes an das unerlaubte Eindringen in Computersysteme, um z.B. Daten zu stehlen. Neben diesen sog. Black-Hat-Hackern gibt es aber auch die White-Hat-Hacker: Sie suchen nach Manipulationsmöglichkeiten und Schwachstellen von Computern, um sie zu schließen.

Nach Manipulationsmöglichkeiten in elektronischen Schaltkreisen hat die Österreicherin auch gesucht und einen „Mooszillator“ (Moos + Oszillator = Mooszillator) erfunden. Dabei baut sie echtes Moos in einen Schaltkreis ein und kann durch Zusammendrücken oder Quetschen des Moospolsters verschiedene Töne erzeugen.

Eine ähnliche Schaltung, nur ohne Moos wir dann auch gebaut und damit verschiedene Töne mit Hilfe von Kondensatoren und Drehwiderständen an einem Lautsprecher erzeugt. Besonders toll waren die Grillentöne von Antonia und Julia oder der Rennautosound, den Dilara zusammen mit Herrn Hinterleitner erzeugt hatte.

 

Im Anschluss hatten wir noch die Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen und mit den Künstlern vor Ort zu reden. Besonders beeindruckend fanden wir die fliegende Pflanze, die einen Quadrocopter steuerte.

Wir von der Kunst-AG hatten viel Spaß im Abraxas und natürlich jederzeit Lust auf eine Wiederholung.

Yvonne Jelsen

 

 

 

Eine Klassengemeinschaft entsteht – Kennenlerntage in Violau

Die Schüler der Klassen 5d und 5e zusammen mit den Tutoren in Violau.

Schon kurz nach unserer Ankunft in Violau haben wir, die Klasse 5d, mit unseren Tutoren das Bruder-Klaus-Heim erkundet. Unsere Zimmer waren sehr schön, wir hatten drei Fenster im Zimmer, deswegen war es sehr hell. Aber auch das riesige Gelände um das Schullandheim herum haben wir uns gleich angeschaut. Am allerbesten haben uns die süßen Lamas gefallen, die schwarz, weiß und braun-weiß waren. Da sie eigentlich immer hungrig waren, haben wir sie gefüttert und sie haben die Blätter sogar aus unserer Hand gefressen. Auf dem Gelände gibt es wirklich viele witzige Sachen, wie z.B. die Seilbahn und die Drehscheibe, auf der es immer rund ging.

Am nächsten Tag sind wir in die Violauer Sternwarte gegangen. Unser Herbergsvater, Herr Maye, zeigte uns dort eine Karte, auf der ein Bild von Violau aus der Vogelperspektive zu sehen war. Dann zeigte er uns ein Foto, das aus einer noch größeren Höhe geschossen wurde. Auf diesem Foto war der Wald von Violau schon ziemlich klein. Daraufhin durften wir noch ein Foto bestaunen, auf dem man, wegen der großen Höhe, nicht einmal mehr die Autos sehen konnte. Schließlich gingen wir in einen Raum, in dem Modelle von allen acht Planeten unseres Sonnensystems waren. Die Modellplaneten dort waren eine Milliarde- Mal verkleinert. Die „kleine“ Sonne wäre trotzdem so groß, dass sie nicht in den Raum gepasst hätte, und deshalb noch einmal zusätzlich verkleinert werden musste. In Wirklichkeit würde sie eine Milliarde – Mal verkleinert etwa einen Durchmesser von 150 Meter besitzen. Zuletzt wurde uns noch ein elektrisches Modell von Erde, Mond und Sonne gezeigt, was uns sehr faszinierte.

Besonders toll hat uns auch die Feuerstelle auf dem Gelände gefallen, an der man gemütlich zusammensitzen kann – das haben wir dann auch am zweiten Abend gemacht! Als es dunkel wurde, saßen wir, die Schüler der 5d, gemeinsam mit unseren Lehrern und der Klasse 5e zusammen und haben Lieder gesungen. Herr Weiß hat mit seiner Gitarre mitgespielt. Danach haben wir uns am schönen warmen Lagerfeuer gegenseitig Witze erzählt, bevor ein paar von uns zum Schluss Gruselgeschichten vorgetragen haben. Wem das allerdings zu gruselig war, der ging schon mal mit Frau Fink zurück ins Schullandheim. Leider konnten die Tutoren, die mit uns den ersten Tag mit vielen lustigen Spielen verbracht hatten, bei diesem gemütlichen Abend nicht mehr dabei sein.

Anna Brandl, Vincent Winter, Niklas Widmann

 

Lateinschüler besuchen die Alexander-Ausstellung in Rosenheim

Der Antike näher gekommen sind am 15. Oktober 2013 die Lateinschüler der siebten Jahrgangsstufe. Sie besuchten gemeinsam mit den Lateinlehrern Frau Häckl, Frau Neumann und Herrn Bartlick die Ausstellung „Alexander der Große“, die noch bis zum 3. November in Rosenheim im Lokschuppen zu sehen ist.

Lateinschüler des SGD vor einer beeindruckenden Außeninstallation der Alexander-Ausstellung.

Erster Berührungspunkt zu Alexander dem Großen: Wenn man etwas Besonderes erleben möchte, dann muss man weite Strecken hinter sich legen. Doch die Anreise mit dem Bus hat sich gelohnt: Denn in einer sehr anschaulichen Art und Weise wurde hier der Aufstieg des Königssohns aus Pella in Makedonien bis hin zum „König von Asien“ durch aufwendige Kulissen, Installationen und auch Hintergrundgeräusche dargestellt. So jagte uns, in Gaugamela angekommen, lautes Elefantengebrüll einen Schauer über den Rücken und am Indus regnete und tropfte unablässig – zum Glück nur akustisch. Hochwertige Ausstellungsstücke wie etwa Schmuckstücke oder auch Münzen und Statuen rundeten die Ausstellung ab. Mehr über unsere Zukunft durften wir in Alexandria erfahren: Dort konnte sich jeder ein Orakel ziehen, wie es auch Alexander getan hat. Besonders gelungen war auch eine wandgroße Präsentation des berühmten Mosaiks aus Pompeji, auf dem Alexander in der Schlacht gegen den persischen Großkönig Dareios dargestellt ist. Über Knopfdruck konnte man hier Detailinformationen abrufen, etwa zu den Persern, die im Gegensatz zu den Griechen stets mit „Hosen“ bekleidet waren, oder zu Dareios, der mit angstvollen Augen vor Alexander flieht.

Zur Freude unserer Museumsführerinnen nahmen die Schülerinnen und Schüler, alle mit Block und Stift ausgestattet, die Informationen mit größter Aufmerksamkeit und Konzentration auf, denn der Ausstellungsbesuch ist Bestandteil einer übers Jahr angelegten Portfolioarbeit, die im Rahmen des Lateinunterrichts zu antiken Themen und lateinischen Sprache angefertigt werden soll. So hatten die Schüler im Museum die Aufgabe, sich nicht nur über das Leben Alexander des Großen zu informieren, sondern sie mussten auch zwei Exponate nach Belieben auswählen, diese abzeichnen und in ihrer Bedeutung bewerten.

Fotografiert werden durfte im Museum leider nicht, doch vor dem Museum konnten wir den schönen Tag noch auf ein paar Fotos festhalten.

Annette Neumann