Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Es weihnachtete sehr! – Unsere Weihnachtsfeier 2016

Am frühen Abend des 15. Dezember 2016 fand sich unsere Schulgemeinschaft zur Weihnachtsfeier im Schmuttertal-Gymnasium Diedorf (SGD) ein. Erstmals mehr als 150 Mitwirkende präsentierten den über 500 Besuchern in unserer dekorierten Aula ein einstündiges, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm von hoher Qualität.

Geboten wurde eine ansprechende Mischung aus Musik und besinnlichen wie auch lustigen Beiträgen zur Advents- und Weihnachtszeit. Die engagierten Darbietungen der Chöre aus Unter-, Mittel- und Oberstufe, unseres Sinfonieorchesters, der Bläser- und Streicherensembles sowie der Streicherklassen führten zu vielen positiven, begeisterten Rückmeldungen. Stimmungsvoll war auch das Ambiente im Innenhof des SGD, in dem unser Elternbeirat anschließend zum Umtrunk und zur Verköstigung einlud.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, Besucher und Unterstützer!

Guido Erdmann

 

 

Chemie-Show von Schülern für Schüler

Als Entscheidungshilfe für die bevorstehende Zweigwahl der Siebtklässler haben Schüler der Klasse 9a eine Chemie-Show für die 7. Jahrgangsstufe vorbereitet. Mit Versuchen wie „Elefantenzahnpasta aus der Sektflasche“, „Der sinkende Schneemann“ und dem „Luminolversuch“ konnten die Neuntklässler die Siebtklässler in Staunen versetzen und bei einigen die Neugier für das Fach Chemie wecken.

Doch nicht nur die Siebtklässler profitierten von der Show, sondern auch die an der Show beteiligten Neuntklässler. Sie lernten Versuche kennen, die im Chemieunterricht meist keine Anwendung finden, übten sich im sachgerechten Umgang mit Laborgeräten sowie Chemikalien und lernten dabei auch noch neue Arbeitstechniken kennen.

Bei der Vorbereitung und Durchführung ging es nicht nur um Chemie! Die Show musste im Team geplant werden und die Versuche passend für die Unterstufenschüler präsentiert werden, so dass auch fächerübergreifende Kompetenzen geschult wurden.

Somit war die Chemie-Show für alle Beteiligten gewinnbringend und der Spaßfaktor an diesem letzten Schultag vor Weihnachten kam auch nicht zu kurz.

Vielen Dank an alle Chemiker aus der 9a!

Maria Hoock

 

Wie entsteht Joghurt? – Exkursion zur Molkerei Müller

Am 1.12.2016 sind wir, die Klassen 8d und 8a, mit dem Bus zur Firma Müller Milch nach Fischach gefahren. Dort angekommen, haben wir in einem Vortrag gehört, wie Joghurt entsteht. Außerdem welche weiteren Betriebe, wie Weihenstephan, Nordsee (Fischrestaurant), Homann (Feinkostsalate) zur „Müller Group“ gehören. Des Weiteren haben wir interessante Fakten zum Molkereibetrieb und dessen Geschichte erfahren. Was mich besonders überrascht hat, war, dass die Produktion sehr stark in England vertreten ist.

Außerdem durften wir die verschiedenen Schritte bis hin zum Joghurt probieren.

Danach ging es zum Fabrikgelände: Dort haben wir die Produktionsmaschinen besichtigt, die den Milchreis und den Joghurt herstellen. Eine davon war gerade daran, heißen Milchreis zu produzieren, wovon wir auch gleich etwas probieren durften. In einer weiteren Maschine wurden die Verpackungen aus verflüssigtem Granulat hergestellt. Das Highlight war aber, dass jeder von uns eine Tüte mit verschiedenen Sorten an Joghurt mitbekommen hat. Insgesamt war es ein spannender Ausflug.

 

Miriam Fendt,
Klasse 8d

 

Alles Braille oder was? – Blindsein im Alltag

Wie lebt ein Mensch mit Sehbehinderung? Wie kauft er ein? Wie ruft er Mails ab? Woher weiß er, wieviel Uhr es ist? Kann er in den Urlaub fahren und essen gehen? Wie kann er alleine mit dem Zug nach Diedorf kommen? Kann er Bücher lesen? Wie sieht sein Berufsalltag aus? Träumt er in farbigen Bildern?
Diese und viele andere Fragen, die seinen Alltag betreffen, beantwortete Herr Manuel Rodriguez, der als Jugendlicher erblindet ist, an zwei Dienstagen geduldig und bereitwillig unseren Siebtklässlern. In einer Doppelstunde informierte er zunächst über die Entstehung und die Verwendung der Blindenschrift und händigte jedem Schüler seinen Namen in Blindenschrift, der sog. Brailleschrift, aus. Dafür hatte er eine eigene Schreibmaschine dabei. Sehr beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von diesem und anderen Hilfsmitteln, die einem Blinden helfen, den Alltag zu meistern. Dazu gehörten auch eine sprechende Uhr, Schablonen für Münzen und Geldscheine sowie ein Farberkennungsgerät.
Auf die Frage, was sie heute im Religions- bzw. Ethikunterricht gelernt haben, antworteten die Siebtklässler: „Dass Leute mit Behinderung einen relativ normalen Alltag führen können“, „dass sie auch glücklich sein können“, „dass für blinde Menschen manches kompliziert und aufwändig ist, was für uns selbstverständlich ist“, „wie Blinde das Leben meistern“, „dass auch blinde Menschen sehr lustig, offen und sehr klug sind“.

Danke, Herr Rodriguez, für diesen interessanten Unterricht!

Sabine Eisenreich

 

Hier noch ein kurzes Blitzlicht von Schülerseite:

„Der Vortrag von Herrn Rodriguez war sehr interessant. Er erzählte uns teilweise über sein persönliches Leben und über Blinde allgemein. Mit verschiedenen Gegenständen, die von Blinden genutzt werden, veranschaulichte er den Vortrag. Jeden Gegenstand beschrieb er uns genau, aber vor allem waren wir sehr überrascht, als unser gast eine Geschichte mit Blindenschrift vorlas. Er las die Blindenschrift überaus schnell vor. Zudem beantwortete er uns geduldig alle Fragen, die wir stellten. Es ist interessant, dass ein Mensch mit fehlendem Sinn ein trotzdem mehr oder weniger normales Leben führen kann.“
Pauline Reelfs und  Lara Kugelmann

„Es war aufregend für mich, Manuel Rodriguez vom Bahnhof abzuholen, weil er versucht hat sich zunächst alleine zu orientieren. Dabei hat er mit seinem Blindenstock den Weg abgetastet und die Menschen, die ja gar nicht da waren, aufgefordert, zur Seite zu gehen. Ich fand es beeindruckend, dass Manuel die Schreibmaschine für Blinde perfekt beherrscht hat und alle unsere Namen sehr schnell und richtig schreiben konnte. Ich hätte gerne noch viel mehr über seinen Alltag gewusst und über seine Schulzeit als Jugendlicher.“
Roman Müller

,,Ich fand den Tag sehr toll, weil wir viel Interessantes über den Alltag eines Blinden durch den Besuch von Herrn Rodriguez gelernt haben und auch Fragen stellen durften. Unseren Namen haben wir in Blindenschrift bekommen, den er mit einer speziellen Maschine in Papier gestanzt hat. Anschließend hat er uns etwas über die Blindenschrift erzählt. Dann hat er uns außerdem noch erklärt, wie er beim Zugfahren, beim Einkaufen, auf der Straße oder am Computer zurechtkommt. Er zeigte uns auch ein Farberkennungsgerät, das er braucht, um seine Kleidung aufeinander abstimmen zu können. Es war sehr informativ und interessant, das alles über ihn zu erfahren.“
Anna Krist

„Ich fand es sehr interessant , wie man sich trotz Sehbehinderung im Alltag zurechtfinden kann. Auch wie Herr Rodriquez unsere Namen innerhalb weniger Sekunden in Blindenschrift mithilfe einer Schreibmaschine hat tippen können.
Besonders interessant fand ich auch, wie gut man sich trotz Blindheit orientieren kann. Unglaublich toll war auch das Abzählen von Geld mithilfe von Kerben in den Münzen.“ Fridolin Remplik

 

 

 

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf

Die Preiskugel des Deutschen Nachhaltigkeitspreises
Die Preiskugel des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Bildquelle: Frank Fendler, Urheber: Britt Berger, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Award_DNP_2013.jpg

Wir freuen uns sehr, dass mit der Verleihung des Bayerischen Energiepreises und des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die herausragende Arbeit der Architekten  und der Hochbauabteilung des Landkreises Augsburg in Bayern und Deutschland ausgezeichnet wurde:

https://www.nachhaltigkeitspreis.de/2016_bauen_schmuttertal-gymnasium_detail/

Die Schulgemeinschaft des SGD spürt die hervorragende bauliche Qualität seit einem Schuljahr ganz unmittelbar, z. B. an der konstant guten Luftqualität und der Temperaturregulierung im Haus.

Umweltbewusstsein, schonender Umgang mit Ressourcen und Nachhaltigkeit sind ganz wichtige Erziehungsziele der bayerischen Gymnasien. Dieser Preisverleihungen geben unseren Schülerinnen und Schüler nun einen ganz unmittelbaren Bezug zu diesen Zielsetzungen und lassen erleben, dass jeder einen spürbaren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten kann.

Günter Manhardt,
Schulleiter