Erster Vorlesewettbewerb am Gymnasium in Diedorf

Während der Weihnachtsmann schon seine Päckchen schnürte und die Rentiere auf die anstrengende Fahrt vorbereitete, hatten die Sechstklässler im Dezember noch keine Zeit, um an Zimtsterne und Geschenke zu denken. Sie übten fleißig für den ersten Vorlesewettbwerb am Gymnasium in Diedorf, der den weihnachtlichen Freuden vorausgehen sollte. Dieser Wettbewerb wird jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtet und bundesweit an allen Schularten durchgeführt.

Spannende Geschichten gab es beim Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe

Schließlich waren auch bei uns in jeder sechsten Klasse zwei Sieger ermittelt, und so traten am 15. Dezember die jungen Lesetalente in der Bücherei der Volksschule an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Anna-Lena Frosch und Lea Burger (6gD), Luisa Neff und Nina Stuhler (6hD) sowie Marian Rau und Tom Grimbacher (6iD) führten jeweils kurz in ihr ausgewähltes Buch ein und lasen dann der Jury und dem Publikum einen Ausschnitt daraus vor. Anschließend mussten sie ihre Lesefähigkeit auch an einem unbekannten Text beweisen: Sie lasen Szenen aus dem Leben des Katers Lucky Les vor, an deren Ende das Publikum jeweils entscheiden durfte, wie es mit dem Kater weitergehen sollte.

Die Preisträger des Vorlesewettbewerbs

Als das Publikum Lucky Les schließlich davor bewahrt hatte, in ein gefürchtetes Katzeninternat eingewiesen zu werden, konnten nur die Zuschauer erleichtert aufatmen. Für die Kandidaten stand nun noch die Wahl des Schulsiegers bevor, die von der Jury vorgenommen wurde, in der Herr Manhardt, Frau Kreitmair und Frau Link saßen. Als Ergebnis konnte schließlich verkündet werden, dass Marian Rau knapp vor Anna-Lena Frosch gewonnen hatte. Marian wird das Gymnasium in Diedorf im neuen Jahr auf der Kreisebene vertreten. Der Schulsieger und alle Klassensieger konnten sich schließlich noch über Urkunden und Bücher freuen, die der Förderverein des Gymnasiums spendiert hatte. Ein Dank dafür an den Förderverein und noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Andrea Link

Hier geht es zur Website des Vorlesewettbewerbs:
http://www.vorlesewettbewerb.de/kids/lesetipps

Impressionen von der Weihnachtsfeier am GD

Niklas Kühl spielte auf seiner Gitarre.

Am 14. Dezember fand am Gymnasium in Diedorf die Weihnachtsfeier für Schüler, Eltern, Lehrer sowie Freunde und Förderer der Schule statt. Auch in diesem Jahr hat sich der Förderverein zusammen mit den Elternvertretern einiges einfallen lassen und bereits Monate vorher mit den Planungen dieses Großereignisses begonnen.

 
 

StD Günter Manhardt bedankt sich beim Klassenelternsprecher der Klasse 5iD, Herrn Max Blumreiter.

Schließlich traf sich die gesamte Schulgemeinschaft vor der Lerninsel der fünften Jahrgangsstufen. Der Chor und die Instrumentalmusiker unter Leitung von OStRin Andrea Huber stimmten dabei die zahlreichen Gäste auf die Weihnachtsfeier ein und umrahmten gekonnt die gesamte Veranstaltung. StD Günter Manhardt freute sich über die sehr positive Entwicklung des Gymnasiums in Diedorf sowie das überwältigende Engagement von Eltern, Schülern und Lehrern. Die rund 450 Teilnehmer-Anmeldungen bei „nur“ 220 Schülern sprechen dabei für sich! StD Manhardt bedankte sich stellvertretend für alle beteiligten Helfer u.a. bei Herrn Armin Eser, für die Gesamtorganisation der Feier, Herrn Alexander Neff für die Verkehrssicherung und bei Herrn Ulrich Wurst, dem Vorsitzenden des Fördervereins, sowie bei allen Elternsprechern für ihren großartigen Einsatz.

Mit Fackeln ging es hinunter zum „Platz der Germanen“.

Mit Fackeln zogen dann im Anschluss alle Teilnehmer an der Schmuttertalhalle vorbei, die Pestalozzistraße hinunter in Richtung Bahnhof zum „Platz der Germanen“. Letzterer wurde dem Diedorfer Gymnasium dankenswerterweise vom Carneval-Club „Bund der alten Germanen“ für die Weihnachtsfeier zur Verfügung gestellt. Ein Lagerfeuer, Glühwein, Würstchen und natürlich Plätzchen warteten dort schon auf die Besucher. Ein besonderes Highlight für die Schüler wurde vom Förderverein geboten:
 

Nicht nur Gutes stand im goldenen Buch des Mannes mit dem Rauschebart.

Der Nikolaus, gespielt von Armin Eser, und Knecht Ruprecht, Ulrich Wurst, wussten so allerlei Gutes, aber auch weniger Erfreuliches über die Diedorfer Schüler zu berichten. Schließlich bekam aber dann doch jeder einen Schokoladennikolaus überreicht. Ulrich Wurst bedankte sich in diesem Zusammenhang besonders bei Andreas Schmid von Edeka Schmid in Steppach, der 60 dieser Weihnachtsmänner spendete.
Bereits am vergangenen Freitag erschien in der AZ ein Pressebericht mit Bildern von Katrin Fischer über diesen gelungenen Abend.

 
 
 
 
 
 

Diedorfer Adventsmusik

Der Chor des Gymnasiums in Diedorf unter der Leitung von Andrea Huber

Am vergangenen Samstag, den 10. Dezember 2011, fand in der Herz Mariä Kirche die traditionelle Diedorfer Adventsmusik statt. Neben dem Blasorchester Diedorf, dem Chor Andiamo sowie den Interpreten Petra Sombra und Roland Abarca wirkte auch der Chor des Gymnasiums in Diedorf unter der Leitung von Andrea Huber mit. Die drei extra für diesen Abend einstudierten Stücke „The Creation of God“, „Werst mei Liacht ume sein“ und „Gloria in Exelsis Deo“ erfreuten die Zuhörer in der restlos gefüllten Pfarrkirche.

Pädagogische Architektur – das Raumkonzept des Diedorfer Gymnasiums

Ausgangspunkt aller Überlegungen sind nicht die technischen Details, sondern der Zweck des Gebäudes: Lern- und Lebensraum zu sein, in dem moderne gymnasiale Bildung möglich ist.

Wesentliche Kennzeichen sind:

  • Raumkonzept für den Neubau des Gymnasiums in Diedorf zum Download.

    Eigene, großzügige Bereiche für jede Jahrgangsstufe (5 bis 10 und 11/12), die als so genannte „Offene Lernlandschaften“ gestaltet werden;

  • mit einem gemeinsamen „Marktplatz“ vor den Klassenzimmern (statt der sonst üblichen Flure), in dem Selbstlernmaterial bereitgestellt werden kann;
  • mit eigenen Toilettenanlagen, um die Verantwortlichkeit für den jeweils eigenen Bereich zur stärken.
  • Alle Räume sollen mit Netzwerkzugang und ausreichend PC-Arbeitsplätzen ausgestattet werden. Computer dienen als alltägliches Hilfsmittel – spezielle „Computerräume“ sind dann überflüssig.
  • Eine großzügige Bibliothek,
  • eine gemeinsame Sammlung für alle naturwissenschaftlichen Fächer,
  • eine gemeinsame Werkstatt für Kunst und Naturwissenschaften,
  • eine Dreifach-Sporthalle mit großzügigen Außenanlagen sowie
  • Aufenthaltsräume, Mensa und Schülercafé für die Ganztagesbetreuung sollen ebenfalls entstehen.

All dies wird im Rahmen des üblichen, staatlich genehmigten Raumbedarfs, durch eine effiziente Nutzung und Planung der Räume (z. B. Verzicht auf Computerräume, Einrichtung einer gemeinsamen Sammlung für die Naturwissenschaften) möglich sein.
Das vollständige Raumkonzept finden Sie nachfolgend als PDF-Datei:

Raumkonzept_Gym-Diedorf.pdf

Schullandheim in Regensburg – 6gD und 6iD auf großer Fahrt

Porta praetoria, das Haupttor des römischen Legionslagers Castra Regina (heute: Regensburg)

Am 10. Oktober fuhren wir bei strömendem Regen ab nach Regensburg – wie passend! Als wir ankamen, ließ der Regen nach, aber die Wolken blieben. Nach der Zimmeraufteilung gab es bereits Mittagessen und wir schlugen uns die Bäuche mit Wiener Würstchen voll. Mit runden Bäuchen hievten wir unser Gepäck in die Zimmer.
Zwei Stunden später war bereits die erste Aktivität angesagt: Eilig schnappten wir unsere Rücksäcke und machten einen Stadtrundgang in Regensburg, bei dem uns eine Führerin alles über das alte Römerlager erklärte, das es dort einmal gegeben hat.

Wandern und Dampferfahrt

Am nächsten Tag holten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück ein Lunchpaket ab, denn an diesem Tag sollte eine Wanderung an der Donau stattfinden. Mit Wanderschuhen, Lunchpaketen und Kameras starteten wir in den sonnigen Tag. Es ging los mit der Besichtigung der Befreiungshalle in Kehlheim, danach liefen wir an der Donau entlang flussaufwärts.

Kleine und große Engel in der Befreiungshalle bei Kehlheim

Am Schluss ging es steile Hänge nach oben, bevor wir mit einem Floß bis zum Kloster Weltenburg übersetzen, wo wir im Innenhof etwas trinken konnten. Außerdem erklärte sich ein Pater bereit, uns eine kurze Führung durch die Klosterkirche zu geben. Danach mussten wir auch schon wieder zum Dampfer, mit dem wir durch den Donaudurchbruch zurückfuhren, wo wir viele Felsen in komischen Formen sahen: Napoleons Koffer, Peter und Paul oder einen Bienenkorb.

Wanderung zum Kloster Weltenburg bei bestem Wetter

 

Mosaik und Stadtralley

Der Mittwoch war etwas entspannter und wir hatten nach dem Frühstück Zeit für unsere eigenen Ideen, z.B. Tischtennis spielen. Im Anschluss bastelten wir ein Mosaik: Hierfür wurden die bunten Steinchen mit Gips auf Spanholzplatten geklebt. Für den Nachmittag war eine Stadtralley geplant.

Aus vielen bunten Fliesen entstehen kleine Kunstwerke.
Blick auf den Regensburger Dom

In Kleingruppen wurden wir – mit einer Karte und einem Fragebogen ausgestattet – nach Regensburg geschickt. Innerhalb von zweieinhalb Stunden sollten alle Fragen beantwortet sein. Danach besichtigten wir noch den Dom in Regensburg. Am Abend ließen sich alle von uns müde in die Betten fallen und schnarchten gleich los.
 
 
 
 

Greifvogel im Anflug

Fledermäuse und Geier

Am Donnerstag war großes Programm angesagt: Als Erstes besuchten wir die Tropfsteinhöhle „Großes Schulerloch“, wo wir sogar eine Fledermaus sahen, die sich schon auf den Winterschlaf vorbereitete. Unser Mittagessen gab es an einer Sommerrodelbahn, auf der wir dann auch fahren durften. Das war eine Gaudi! Danach fuhren wir zur Falknerei Rosenburg. Dort ließen sie Adler, Falken und Geier über unsere Köpfe fegen. Das war spannend!

 

Die Sommerrodelbahn macht sichtlich Spaß!

Schließlich begann unser „Bunter Abend“, auf den wir uns die ganze Woche vorbereitet hatten. Jedes Zimmer hatte etwas Besonderes auf Lager: Neben Quiz-Shows, Spielen und Sketchen gab es zum Beispiel auch das „Supertalent“, bei dem wir von tollen Sängern oder Klavierspielern überrascht wurden.

Ein abwechslungsreiches Programm wurde auf dem bunten Abend geboten

Am nächsten Tag mussten wir leider wieder abfahren. So haben wir sämtliche Mitschüler besser kennen gelernt. Dieses Schuljahr wird definitiv nicht langweilig werden!

Caliste Hermann, 6gD

Weitere Impressionen finden Sie hier:

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium