
Am 10. Oktober fuhren wir bei strömendem Regen ab nach Regensburg – wie passend! Als wir ankamen, ließ der Regen nach, aber die Wolken blieben. Nach der Zimmeraufteilung gab es bereits Mittagessen und wir schlugen uns die Bäuche mit Wiener Würstchen voll. Mit runden Bäuchen hievten wir unser Gepäck in die Zimmer.
Zwei Stunden später war bereits die erste Aktivität angesagt: Eilig schnappten wir unsere Rücksäcke und machten einen Stadtrundgang in Regensburg, bei dem uns eine Führerin alles über das alte Römerlager erklärte, das es dort einmal gegeben hat.
Wandern und Dampferfahrt
Am nächsten Tag holten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück ein Lunchpaket ab, denn an diesem Tag sollte eine Wanderung an der Donau stattfinden. Mit Wanderschuhen, Lunchpaketen und Kameras starteten wir in den sonnigen Tag. Es ging los mit der Besichtigung der Befreiungshalle in Kehlheim, danach liefen wir an der Donau entlang flussaufwärts.

Am Schluss ging es steile Hänge nach oben, bevor wir mit einem Floß bis zum Kloster Weltenburg übersetzen, wo wir im Innenhof etwas trinken konnten. Außerdem erklärte sich ein Pater bereit, uns eine kurze Führung durch die Klosterkirche zu geben. Danach mussten wir auch schon wieder zum Dampfer, mit dem wir durch den Donaudurchbruch zurückfuhren, wo wir viele Felsen in komischen Formen sahen: Napoleons Koffer, Peter und Paul oder einen Bienenkorb.

Mosaik und Stadtralley
Der Mittwoch war etwas entspannter und wir hatten nach dem Frühstück Zeit für unsere eigenen Ideen, z.B. Tischtennis spielen. Im Anschluss bastelten wir ein Mosaik: Hierfür wurden die bunten Steinchen mit Gips auf Spanholzplatten geklebt. Für den Nachmittag war eine Stadtralley geplant.


In Kleingruppen wurden wir – mit einer Karte und einem Fragebogen ausgestattet – nach Regensburg geschickt. Innerhalb von zweieinhalb Stunden sollten alle Fragen beantwortet sein. Danach besichtigten wir noch den Dom in Regensburg. Am Abend ließen sich alle von uns müde in die Betten fallen und schnarchten gleich los.

Fledermäuse und Geier
Am Donnerstag war großes Programm angesagt: Als Erstes besuchten wir die Tropfsteinhöhle „Großes Schulerloch“, wo wir sogar eine Fledermaus sahen, die sich schon auf den Winterschlaf vorbereitete. Unser Mittagessen gab es an einer Sommerrodelbahn, auf der wir dann auch fahren durften. Das war eine Gaudi! Danach fuhren wir zur Falknerei Rosenburg. Dort ließen sie Adler, Falken und Geier über unsere Köpfe fegen. Das war spannend!

Schließlich begann unser „Bunter Abend“, auf den wir uns die ganze Woche vorbereitet hatten. Jedes Zimmer hatte etwas Besonderes auf Lager: Neben Quiz-Shows, Spielen und Sketchen gab es zum Beispiel auch das „Supertalent“, bei dem wir von tollen Sängern oder Klavierspielern überrascht wurden.

Am nächsten Tag mussten wir leider wieder abfahren. So haben wir sämtliche Mitschüler besser kennen gelernt. Dieses Schuljahr wird definitiv nicht langweilig werden!
Caliste Hermann, 6gD
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