Im Schullandheim Regensburg

Am 15.10.2012 fuhr die Klasse 6a zusammen mit der Klasse 6e ins Schullandheim nach Regensburg. Philipp Grumbrecht, aus der Klasse 6a berichtet:


 

Dort angekommen fanden wir uns zu Gruppen zusammen und erhielten die Schlüssel für unsere Zimmer. Dann stellten die vier Lehrer Frau Neumann, Herr Schmid, Frau de Coster und Herr Wagner das Programm für die folgenden fünf Tage vor. Als die Lehrer schließlich alle Dinge erklärt hatten, konnten wir gespannt unsere Zimmer beziehen. Später ging die 6a in die Stadtmitte von Regensburg und bekam eine Führung durch die römische Vergangenheit von „Castra Regina“. Manche Bauwerke dort sind tatsächlich auf antiken Römermauern aufgebaut. Auch die berühmte Porta Prätoria konnten wir besichtigen. Die 6e erhielt eine Führung zu den mittelalterlichen Baudenkmälern der Stadt, auf dem Programm stand hier etwa die berühmte Steinerne Brücke. Nach dem gemeinsamen Essen konnten wir uns etwas ausruhen, und dies hatten wir auch wirklich nötig, brauchten wir doch bei einem anschließenden gemeinsamen Konzentrationsspiel all unsere Kraft. Um 21.45 Uhr erfolgte Zimmerkontrolle, bei der die saubersten Zimmer mit einem lachenden „Smiley“ ausgezeichnet wurden.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zur Befreiungshalle nach Kehlheim. Sie war wirklich gigantisch und beeindruckend. Danach wanderten wir bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel ein Stück an der Donau entlang und setzten mit einem Motorboot über zum Kloster Weltenburg. Hier durften wir uns den Aufenthalt nach eigenem Belieben gestalten. Manche bestellten sich nach der Wanderung erst einmal etwas „Vernünftiges“ zum Essen, wieder andere erwarben im Klosterladen kleine Geschenke für Eltern und Geschwister, und manchen gelang es sogar, im seichten Donauwasser kleine Fische zu fangen, die aber wieder freigelassen wurden. Den Rückweg legten wir mit dem Schiff zurück, von dem aus wir den Donaudurchbruch besonders eindrücklich erleben konnten, und gelangten so nach Kehlheim. Dort wurden wir vom Bus abgeholt und zur Jugendherberge zurückgebracht.

Am darauf folgenden Tag mussten wir früh aufstehen, da wir in den Kletterwald fahren wollten. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir den Kletterwald. Er war riesig. Nachdem wir die Sicherheitskleidung angelegt und den Einweisungsparcours absolviert hatten, durften wir uns frei aussuchen, wo wir als erstes klettern wollten. Es gab fünf verschiedene Parcours. Nachdem fast jeder jeden Parcours mir großem Erfolg und viel Vergnügen geklettert hatte, machten wir uns stolz und gleichzeitig etwas erschöpft auf den Weg zurück nach Regensburg. Am Nachmittag durften wir uns künstlerisch betätigen:  Aus kleinen Glassteinchen legten wir – der römischen Tradition Regensburgs entsprechend – ein Mosaik. Das war gar nicht so einfach und verlangte von uns großes Fingerspitzengefühl. Einige Schüler legten den Regensburger Dom oder die steinerne Brücke.  Der Abend diente der Vorbereitung des Bunten Abends, der am nächsten Tag folgen sollte.

Historisch und geologisch interessant war der vierte Tag. An diesem Tag stand das „Schulerloch“, eine Tropfsteinhöhle, auf dem Programm. Hier erhielten die beiden Klassen – jeweils versetzt – eine Sinnesführung durch die Höhle sowie eine Darbietung eines Experimentalarchäologen. Besonders beeindruckten uns die absolute Dunkelheit, die in einer Höhle herrscht, aber auch die kleine Fledermaus, die sich an der Höhlendecke bereits zum Schlafen „gehängt“ hatte. Es war auch interessant zu sehen, wie schwierig es ist, mit steinzeitlichen Mitteln Feuer herzustellen, oder welchen Unterschied es macht, einen Speer mit oder ohne Speerschleuder zu werfen . Am Nachmittag besuchten die beiden Klassen getrennt nochmals Regensburg. Nach einer gemeinsamen Besichtigung ausgewählter Bauwerke durften wir in Gruppen alleine durch die Stadt bummeln. Der Tag endete mit dem Bunten Abend.

Am 19.10.12, dem Tag der Abreise, standen wir alle zeitig auf, um noch zu frühstücken und zu packen. Danach stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zurück nach Diedorf, wo die Eltern der meisten Kinder bereits warteten.

Die Zeit im Regensburger Schullandheim war sehr schön.