Am 24. Juli besuchten alle Siebtklässler als Abschluss des Themas Islam im Religions- und Ethikunterricht die Moschee in Lauingen.

Wenn man in den Gebetsraum kommt, spürt man sofort den weichen Teppichboden unter den Füßen. Bis zu fünf Mal am Tag können die Muslime der dortigen Gemeinde zum Beten kommen. Wirklich voll wird die Moschee aber nur an Freitagen oder Feiertagen. Männer und Frauen beten dabei getrennt, um sich nicht gegenseitig zu stören.
Ein Mitglied der Gemeinde zeigte uns das tägliche Gebet, das von einem zweiten jungen Mann erklärt wurde. Dabei wird immer in Richtung Mekka gebetet, wo sich die Kaaba, der heiligste Ort des Islams, befindet.
An jeder Moschee gibt es ein Minarett, d. h. einen Turm, von dem aus zum Gebet gerufen wird. In Lauingen hat es aber nur symbolische Bedeutung und wird nicht genutzt, damit sich Anwohner nicht gestört fühlen. Außerdem ist die Moschee auch ein Treffpunkt für Muslime: sie gehen dort in die Koranschule, spielen zusammen oder trinken Kaffee. Für Jugendliche gibt es zu dem einen Jugendtreff mit Internet und Heimkino.
Wenn man jedoch nicht in die Moschee zum Beten kommen kann, gibt es für unterwegs auch eine moderne Möglichkeit, um schnell die Richtung von Mekka herauszufinden: die Mekka-App fürs Smartphone.
Juliana Rieder, Julian Rieder, Gustav Döring (Klasse 7a)