Wissen Sie wirklich, was Ihr Kind im Internet macht?

Klaus Kratzer von der Kriminalpolizei Augsburg informiert über das Thema „Cybermobbing“.

Was würden Sie tun, wenn Sie auf dem Heimweg Ihr Kind mit einer zwielichtigen Gestalt am Straßenrand stehen sehen? Vermutlich nehmen alle Eltern ihr Kind mit, um es vor schlechten Einflüssen zu schützen. Aber wissen Sie, mit wem Ihre Kinder im Internet Kontakt haben? Wissen das die Kinder selbst immer mit Gewissheit?
Diese Fragen stellte Klaus Kratzer, Jugendbeamter der Polizei Augsburg, den Schülereltern unseres Gymnasiums beim Elternabend zum Thema „Cybermobbing“. Er wies nachdrücklich darauf hin, dass die Hemmschwelle zur Nutzung von jugendgefährdenden Seiten im Internet stark sinkt, wenn Schülerinnen und Schüler einen eigenen Computer auf dem Zimmer haben. Auch ein Fernseher auf dem Zimmer verleite eher zu unmäßigem und ungeeignetem Konsum.

In dem sehr kurzweiligen Vortrag wurden die Eltern darüber aufgeklärt, ob sie zur Generation der Digital Natives (die mit dem Internet aufgewachsen sind) oder der Digital Immigrants (die erst später dazugestoßen sind) gehören. Oft wissen die Kinder besser Bescheid als die Eltern, wenn es um die Nutzung des Internets geht. Aber die Eltern sind es, die besser einschätzen können, welche Gefahren sich hinter bestimmten Angeboten verbergen. Deshalb sei es ratsam, sich wirklich darüber zu informieren, was das Kind im Internet macht.

Wir danken Herrn Kratzer für den äußerst engagierten und spannenden Vortrag!

Andrea Link