Eine sportliche Woche in Wagrain im Markushof

Nach zwei Jahren Klassenfahrtpause dufte die 7. Jahrgangstufe in die Sommersportwoche nach Wagrain fahren.  Es war für jeden eine sportlich sehr anstrengende und sehr warme Woche.

Am Montag ging es um 8:00 Uhr morgens mit dem Bus los. Nach ca. zwei Stunden machten wir eine kleine Pause und fuhren dann weiter nach Wagrain in den Markushof, unsere Unterkunft für fünf Tage. Dort angekommen gab es Mittagessen. Danach starteten wir zu einer dreieinhalbstündigen Wanderung, um die Landschaft zu erkunden. Abends waren wir alle sehr geschafft.

Am zweiten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los. Wir verteilten uns auf unsere vorher schon ausgesuchten Gruppen zum Üben auf. Die Kletterer übten sich beim Bouldern und den einzelnen Klettertypen. Beim Survival ging es ebenso rund: sie bauten einen Unterschlupf, welcher nur aus natürlichen Materialen bestand. Die Triathleten schossen sich mit den Lasergewehren ein und liefen um den Sportplatz. Die Nachmittage verbrachten wir in anderen Gruppen, um kleine Ausflüge, wie zur Sommerrodelbahn, zum Schwimmbad und zum Floßbau, zu machen. Am Abend gab es Grillbuffet und Lagerfeuer mit Stockbrot.

Am dritten Tag bauten die Survivler eine Trage, um „Kranke“ zu transportieren. Ob diese danach wieder gesund waren oder ob die Liege nicht ganz so stabil war und zusammenkrachte und die Person herunterfiel, ist fragwürdig. Die Triathletinnen und Triathleten übten sich in verschiedenen Schwimmtechniken und machten Lauftraining für den Wettkampf am nächsten Tag. Am Abend durften wir im Gemeinschaftsraum das Fußball EM Spiel der Frauen Deutschland gegen Spanien anschauen. Wir waren alle sehr erfreut über den 2:0 Sieg der deutschen Mannschaft. Es wurde sehr spät und wir mussten leider sofort danach ins Bett (Ob sich alle daran hielten?).

Am Donnerstag hatten die Triathleten einen Wettkampf, wo sie sich in den einzelnen Disziplinen messen konnten. Die Kletterer zeigten nochmal alles Gelernte und machten sogar Pendelklettern (zwei Leute klettern gleichzeitig und sichern sich somit ab). Beim Survival wurde ohne Hilfsmittel Feuer gemacht und dann Marshmallows gegrillt. Am Abend gab es ein Burger Buffet und wir spielten, wie die Abende zuvor Beachvolleyball, hüpften Trampolin, spielten Tennis, Basketball, Fußball und viele andere sportliche Aktivitäten. Eigentlich sollte eine Disco stattfinden, welche aber krankheitsbedingt abgesagt wurde. Das fanden viele nicht ganz so toll. Zur Aufmunterung machten wir Party auf dem Beachvolleyballfeld mit Musik. Das machte allen Spaß.

 

Die Zeit verging ziemlich schnell und so mussten wir uns am Freitag vom Markushof verabschieden. Diedorf erreichten wir mit einem kleinen Zwischenstopp um 12:30 Uhr. Uns fehlte das Handy gar nicht und wir hatten so viel mehr Zeit füreinander.

Es war eine unvergesslich schöne, wunderbare und einzigartige Woche mit vielen, tollen, gut organisierten Aktionen. Vielen Dank an die Organisatoren, die Schulleitung und die Lehrkräfte, die mitfuhren, ohne welche diese Woche nicht so gewesen wäre, wie sie war. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Lehrerinnen und Lehrer, die uns ertragen haben.

Sabrina Hus (7a)