Im Rahmen des Lehrplans durften die Schüler der Klasse 7bc im Fach Religion das Projekt „GesICHt zeigen – wer bin ich?” innerhalb der Sequenz „Ich bin doch kein Kind mehr!” – Fragen des Jugendalters” durchführen. Jeder, der wollte, konnte sich von ausgewählten Mitschülern eine Gipsmaske anfertigen lassen.
Dabei mussten sie folgendermaßen vorgehen:
Zunächst wurde das gesamte Gesicht mit einer ausreichenden Cremeschicht versehen und die Partien Mund, Augen und Haare zusätzlich durch feuchte Taschentuchstreifen abgedeckt, damit sich die Maske am Ende ohne Probleme ablösen lässt. Von der Stirn her beginnend legten die Schüler die Gipsstreifen auf das Gesicht auf und passten sie der Haut an, indem sie diese mit ausreichend Wasser modellierten. Die meisten ließen sich eine Vollmaske anfertigen, so dass nur noch die Nasenlöcher zum Atmen frei blieben. Die Mehrheit war nach zwei Gipsschichten mit ihrer Arbeit fertig und löste die Maske vorsichtig ab. Die Rohexemplare legten die Schüler zunächst noch im Werkraum zum vollständigen Trocknen auf Zeitungspapier, bevor sie dann passend zum jeweiligen Faschingsoutfit des Schülers bemalt wurden.
Die meisten Jugendlichen erfahren körperliche und seelische Veränderungen in der Zeit des Übergangs vom Kindes- zum Jugendalter als Verunsicherung. Nachdem sich die Schüler der 7. Klassen momentan in dieser Zwischenphase befinden, sollten sie ihre eigene Individualität und Geschlechtlichkeit wahrnehmen und ein Gespür für charakterliche und körperliche Stärken und Schwächen entwickeln. Während des Projektes hatten sie die Chance, Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erkennen. Des Weiteren kamen sie hierbei auch mit Gefahren der Fremdbestimmung in Berührung, wie z.B. der der Cliquen- bzw. Gruppenbildung innerhalb der Klassengemeinschaft.
Die Schüler hatten viel Freude beim Erstellen der Masken. Hier einige Impressionen:

































