Zuckerbrücke: Romanische Baukunst in der 7. Klasse

Teamgeist und Fingerspitzengefühl war beim Bau der romanischen Rundbogenbrücken gefragt.

Im Rahmen des kunstgeschichtlichen Architekturthemas „Romanische Baukunst“ in der siebten Jahrgangsstufe ist im Sinne einer Praxiserweiterung auch das Nachfühlen und Nachstellen einzelner epochentypischer Stilmittel vorgesehen. In diesem Zusammenhang standen die Schüler vor der Herausforderung, einen mittelalterlichen Rundbogen aus Zuckerwürfeln nachzubauen.

Schulrekord: Belastungstest mit zehn Zuckerstücken.

Da um 1000 nach Chr. keine Klebemittel verwendet wurden, durften auch die Siebtklässler ebenfalls keine solchen Hilfsmittel einsetzen. Gegen das ungewöhnliche Baumaterial – Zuckerwürfel – hatten die Teams nichts einzuwenden, auch mit dem Schleifpapier kamen sie bestens zurecht, das Aufstellen des Bogens allerdings, brachte manche Bauteams ganz schön zum Schwitzen. Doch war schließlich diese Hürde genommen, musste jeder Bogen auch einen Belastungstest über sich ergehen lassen. Hierbei hat sich schnell die Spreu vom Weizen getrennt, denn viele Brücken haben diesen Qualitätstest nicht überstanden. Zwei Gruppen von Schülerinnen packte der Ehrgeiz, so dass sie ihre „Bauwerke“ mit fünf und einmal sogar mit unglaublichen zehn Würfeln belasten konnten. Absoluter Schulrekord!

Michael Hinterleitner