Symbol für Umwelt- und Naturschutz
Das Schmuttertal ist eines der „ökologisch wertvollsten Auenbereiche in Schwaben.“ Die Artenvielfalt in Flora und Fauna zu erhalten ist das Ziel des Biodiversitätsprojekts Schmuttertal, das die Arbeitsgemeinschaft Schmuttertal mit dem Landkreis Augsburg ins Leben gerufen hat. Das Symboltier dieses Projekts ist ein Schmetterling, der Wiesenknopfameisenbläuling, dessen Umriss im Projektlogo zu sehen ist:

Er gehört zu den bedrohten Tierarten, die besonders schützenswert sind.
Der Umwelt- und Naturschutzgedanke und die Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung sind wichtige Erziehungsziele aller Schulen. Da unser Gymnasium direkt im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Schmuttertal“ entsteht, fühlen wir uns diesem Ziel in besonderer Weise verpflichtet. So wird auch unser Neubau europaweit bauökologische Maßstäbe setzen.
Quelle: www.naturpark-augsburg.de
Symbol der Hoffnung
Im Altgriechischen wurde für den Schmetterling das Wort „psyche“ verwendet, dasselbe Wort wie für „Hauch“, „Atem“ oder „Seele“. Durch das Verpuppen und Schlüpfen aus dem anscheinend leblosen Kokon nach monatelanger äußerer Ruhe war der Schmetterling in der Antike das Sinnbild der Wiedergeburt und Unsterblichkeit und ist in der christlichen Kunst noch heute das Symbol der Auferstehung und der Hoffnung.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlinge
Symbol der Entfaltung, der Freiheit und der Leichtigkeit

Mit seiner Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling ist er auch Symbol für das, was an unserem Gymnasium hundertfach passiert: Menschen entfalten sich von Kindern zu jungen Erwachsenen.
Wir wollen ihnen auf diesem Weg so viel geistige Anregung und Wissen mitgeben und sie auf dem manchmal anstrengenden Weg so begleiten, dass sie ihr Leben als Erwachsene in Freiheit und mit Leichtigkeit bewältigen können.
Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, sie würden ganz anders leben: froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.
Heinrich Böll
Die gesamte Schulfamilie feierte zusammen mit Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrat Martin Sailer, Bürgermeister Otto Völk und den Architekten, Florian Nagler sowie Hermann Kaufmann, am 13. September 2013 den Spatenstich für den Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf.























Seit 01. August 2013 hat das Gymnasium Diedorf auch offiziell einen eigenen Namen: Schmuttertal-Gymnasium Diedorf.
Kurz vor den Sommerferien war es so weit: Landrat Martin Sailer übergab an Schulleiter Günter Manhardt die Namensurkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Zu den ersten Gratulanten zählten auch Bürgermeister Otto Völk und der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Schwaben, Hubert Lepperdinger. Auch die Schüler freuten sich über den neuen Namen und formierten unter der Anleitung von Kunstlehrer Michael Hinterleitner passend zu den neuen Initialien des Diedorfer Gymnasiums einen lebenden SGD-Schriftzug.

Wir freuen uns sehr über die Anmeldezahlen für das nächste Schuljahr: Im September können wir 134 neue Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Diedorf begrüßen. Sie werden in fünf Klassen aufgeteilt, so dass jede Klasse aus ca. 27 Schülerinnen und Schüler besteht. In einer dieser Klassen sind alle Chor- und Streicherklassenschüler zusammengefasst.