Archiv der Kategorie: Wettbewerbe

Hier sind Preisträger verschiedener Wettbewerbe zu finden.

Vorlesewettbewerb

Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs zusammen mit Schulleiter Günter Manhardt.

Am 2. Dezember 2014 fand in der evangelischen Kirche in Diedorf der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen statt.
Seit 56 Jahren wird dieser Wettbewerb jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet, um „Begeisterung für Geschichten zu erwecken und die Faszination des Erzählens zu vermitteln.“ Dies gelang den fünf Klassensiegern Sina Tomas, Benedikt Neumann, Pia Bartusch, Lucia Gerlach und Glenn Wagner mit ihren Vorlesekünsten auf beeindruckende Art und Weise.
In der ersten Runde hatten sie Gelegenheit, aus einem selbst ausgesuchten Buch vorzulesen. Dabei durfte sich das Publikum über eine abwechslungsreiche Auswahl an unterhaltsamen Jugendbuchausschnitten freuen.
Danach gab es eine zweite Vorleserunde aus einem unbekannten Text. Alle fünf Teilnehmer faszinierten das Publikum ebenso wie die Jury, die sich ihre Entscheidung nicht leicht machte. Am Ende stand Sina Tomas aus der 6a als Siegerin fest. Sie wird unsere Schule beim Kreisentscheid vertreten. Dabei wünschen wir ihr viel Erfolg!

Ursula Köstler

 

 

Mathegym – Bestenliste im November 2014

Der Förderverein des Schmuttertal-Gymnasiums ermöglicht den Schülern des SGD den kostenlosen Zugang zur Mathe-Trainingsplattform „MatheGym“.

Nachfolgend ist die Besten-Liste für November 2014 zu finden:

  1. Seemüller Gregor, 7a, 258 Checkos
  2. Wagner Andreas, 7b, 177 Checkos
  3. Kramer Laurin, 8e, 160 Checkos
  4. Schindler Maximilian, 6d, 108 Checkos
  5. Hochgesand Thomas, 7b, 70 Checkos
  6. Remy Pascal, 7a, 36 Checkos

 

Wettbewerbspreis: Besuch der Architektur Biennale in Venedig

Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf ist das einzige Gymnasium in Bayern, das gleich zwei der zwölf Preisträger bei „Architektur auf dem Bierfilzl“ hervorbrachte, die im Oktober nach Venedig fahren durften. Begleitet wurde die Exkursion von Kunstlehrer Michael Hinterleitner.

Ein Reisebericht von Lena Angerer:

Im Oktober 2014 waren aus ganz Bayern zwölf Preisträger des Wettbewerbs „Architektur auf dem Bierfilzl“ in Venedig. Darunter auch Julius Gerheuser (7b) und ich, Lena Angerer (7a). Nach einer anstrengenden Nachtfahrt mit dem Zug kamen wir am Mittwoch am Bahnhof in Venedig an. Wir fuhren mit dem Vaporetto, eine Art Wasserbus, ins Hotel. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen es auf eine Architekturbiennale namens Giardini, welche sehr verwirrend und ausgefallen war. Das Hauptthema war „Elements of Architecture“. Deshalb wurden unter anderem Toiletten, Gänge und so genannte Feuerstellen ausgestellt. Unter dem Begriff „Feuerstelle“ muss man sich Geräte vorstellen, wie zum Beispiel den Fernseher, um die sich Menschen scharen. Auf dem Giardini – Gelände standen mehrere Container, die jeweils einem Land zugeordnet waren. In diesen Containern sind dann unterschiedlichste Sachen ausgestellt, die alle die Architektur betrafen. Österreich zum Beispiel baute alle Regierungssitze der Welt in Kleinformat nach. Am Abend liefen wir dann zwei Stunden zu einem Restaurant. Auf dem Weg dorthin sollten wir Elemente von Venedig fotografieren. Wir fotografierten zum Beispiel Wäscheleinen, Figuren und Beleuchtungen. Nachdem wir im Restaurant etwas gegessen hatten, fuhren wir mit dem Vaporetto wieder zurück ins Hotel, in dem wir todmüde in unsere Betten fielen. Am nächsten Tag besuchten wir den zweiten Teil der Architekturbiennale, die Arsenale. Diese fand in alten Militär-Hallen statt, die man früher zum Schiffsbau benutzte. Die Veranstaltung unterschied sich vom Giardini schon allein dadurch, dass man auf der Arsenale oft freien Ausblick auf das Meer hatte. Außerdem wurden dort viele Videos gezeigt, in denen Ausdrucktanz eine große Rolle spielte. Man brauchte aber, wie ich fand, eine ordentliche Portion Fantasie, um zu erkennen, was die Tänzer darstellen wollten. Am Mittag veranstalteten wir ein gemeinsames Picknick. Später am Nachmittag bastelten wir Fassaden von Häusern nach und zeichneten den Grundriss eines Platzes. Die Fassaden waren alle von einem Platz, so dass wir schließlich den ganzen Platz in allen Einzelheiten auf einem Plakat aufgeklebt hatten. Das Endergebnis sah zu unserer Überraschung sogar sehr gut aus. Danach hatten wir uns ein Eis redlich verdient, das dort übrigens sehr lecker schmeckte. Am Abend versorgten wir uns selbst mit Essen und bummelten in Gruppen in der Stadt herum. Am Freitag hatten wir einen Workshop mit den Österreichern und Slowenen, bei dem wir, nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten, mit Hilfe von Zeitungspapier und Klebeband räumliche Gebilde errichteten. Unsere Idee bestand darin, eine Welle oder mehrere Wellen zu bauen, wobei es uns mehr um die Bewegung in der Welle ging. Die Österreicher hängten mehrere Kissen aus Zeitung übereinander, wobei sie Platz zwischen den einzelnen Kissen ließen. Zudem bauten sie noch eine Art Mauer aus speziell gefaltetem Zeitungspapier. Die Slowenen gestalteten einen Wald mit Bäumen aus langen stabilen Zeitungsrollen und bauten noch einen Stern, der auch aus Zeitungsrollen bestand. Anschließend mussten wir unsere Werke auf Englisch präsentieren, da die Slowenen kein Deutsch verstanden. Am Abend brauchten wir dringend eine „lehrerfreie Zeit“, die wir auf der Dachterrasse unseres Hotels umsetzten. Um zehn Uhr war leider Bettruhe. Am Abreisetag stand noch ein zusammenfassendes Treffen zum Workshop auf dem Tagesplan. Danach stand uns die Zeit zur freien Verfügung. Die meisten gingen in die Stadt, um Souvenirs zu kaufen. Dann fuhren wir mit dem Vaporetto wieder zurück zum Bahnhof und stiegen in den Nachtzug. In der Früh um kurz nach sechs verabschiedeten wir uns schweren Herzens am Münchener Bahnhof von einander und bestritten das letzte Stück unserer Heimreise.

Lena Angerer

Auch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst berichtet über Venedig:
http://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/3020.html

 

 

Architektur auf dem Bierfilzl: Reise nach Venedig gewonnen!

Dem Themenbereich Architektur durften sich drei sechste Klassen des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf in den Kunststunden im Rahmen eines bayernweiten Wettbewerbes „Architektur auf dem Bierfilzl“, stellen. Der Auslober, die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Architektur und Schule stellte dafür folgende Rahmenbedingungen: Jeder Schüler musste sich einen realen Baugrund in seiner Umgebung suchen, der im Modell von ihnen bebaut wurde. Maximale Größe waren 9 x 9 Meter, das sind die umgesetzten Masse eines Bierfilzls im Maßstab 1 : 100, das die Modellgrundplatte bildete. Die Schüler arbeiteten an dieser Aufgabe zwischen Ostern und Pfingsten. In diesen Wochen lernten die Schüler viel über Architektur und verstanden dabei, dass Architektur nicht nur vier Wände und ein Dach bedeutet, sondern dass gebauter Raum viele weitere Funktionen übernimmt. Das konnte man bei den fertigen Modellen und den Ideen erkennen. Beim Modellbau war das Material vorgegeben. Vornehmlich durfte Pappe und Papier in verschiedenen Stärken verwendet werden. Herr Hinterleitner, die betreuende Lehrkraft, erweiterte das Materialkontingent auf alles was von Haus aus weiß ist. In einem weiteren Schritt musste das Modell in der realen Umgebung, dem ausgewählten Bauplatz, fotografiert werden, so dass es möglichst echt aussieht – ohne Photoshop – eine analoge Bildmontage also. Am Ende des Projektes wählte jede Klasse fünf Arbeiten aus, die der Jury vorgelegt wurden. Hierbei zeigten die Schüler ein gutes Gespür.

Die Siegerarbeiten von Lena Angerer und Julius Gerhäuser überzeugten die Jury.

Das Urteil der hochkarätigen Jury, die aus 650 Einreichungen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 aus ganz Bayern letztlich zwölf Arbeiten auswählte, überrasche das SGD.

Unter diesen Preisträgen befinden sich gleich zwei Diedorfer Schüler:
Lena Angerer (6a) und Julius Gerheuser (6b)

Als Preis fahren die Gewinner Mitte Oktober auf die Architektur Biennale nach Venedig und nehmen an einem internationalen Jugendworkshop teil.

Wer sich selber einen Überblick über die Qualität der Arbeiten machen will, kann sich gerne die Ausstellung von circa 600 Modellen in der Bayrischen Architektenkammer, Waisenhausstraße 4 in München noch bis zum 5. September 2014, werktags von 09:00 bis 17:00 ansehen.

Michael Hinterleitner

Quadraterie, Quadratdifferenzen und Winkel im Raster

Hannes Tucholl freut sich über einen zweiten Preis bei der diesjährigen FüMO.

Siegerehrung der 22. Fürther Mathematik-Olympiade in Günzburg:

Sei m eine natürliche Zahl.

Zeige: Lässt sich die Zahl 2m als Summe von zwei verschiedenen Quadratzahlen darstellen, so besitzt auch die Zahl m diese Eigenschaft.

Mit dem nötigen Biss bearbeitete Hannes Tucholl (8a) diese und zwei weitere anspruchsvolle Aufgaben der zweiten Runde der Fürther Mathematik-Olympiade, nachdem er im Februar die erste Runde erfolgreich absolviert hatte. Seine herausragende Fähigkeit zum logischen und abstrakten Denken, die Kreativität in der Beweisführung sowie seine Ausdauer wurden mit einem hervorragenden zweiten Preis gewürdigt!

Die Siegerehrung fand am vergangenen Donnerstag, den 24.07.2104, in feierlichem Rahmen am Dossenberger-Gymnasium Günzburg statt, bei der StDin Elvira Rendle als Organisatorin der FüMO in Schwaben jedem Preisträger eine Urkunde und einen Sachpreis übergab.

Wir freuen uns über den ausgezeichneten Erfolg unseres Gymnasiums und hoffen auf eine rege Teilnahme im kommenden Schuljahr!

Agnes Drotleff