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Bildergalerie des Schmuttertal-Gymnasiums:

Wer liest, ist nie allein – Schulsieger für den Vorlesewettbewerb ermittelt

Die Preisträger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs.

Wer liest, ist nie allein  –  diese Erfahrung, von der Werner Schrader, ein Kinder- und Jugendbuchautor, in einem seiner Gedichte spricht, haben beim diesjährigen Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs die Sechstklässler des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf gemacht und ganz besonders die vier Klassensieger. Diese durften nämlich am 12.12. 2013 vor allen 117 Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe ihr Können unter Beweis stellen.

Mit spannenden und lustigen Textstellen, klarer und deutlicher Aussprache und lebendigem Ausdruck gingen die Kandidaten ins Rennen, und die Zuhörer konnten sich  über ein abwechslungsreiches Programm freuen: Karolin Hasenmüller (6a) las aus Cornelia Funkes „Gespensterjäger auf eisiger Spur“, Milena Kieser (6b) hatte einen Ausschnitt aus dem Jugenbuchklassiker „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende vorbereitet, Sarah Friedrich (6c) brachte – zur Jahreszeit passend – einen Auszug aus Andreas Steinhöfels Weihnachtsgeschichte „Es ist ein Elch entsprungen“ zu Gehör und Deniz Riedle (6d) trug eine Passage aus dem Jugendbuch „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar vor. Die Regeln des Vorlesewettbewerbs, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert wird, sehen vor, dass von den Kandidaten auch ein kurzer Fremdtext vorgetragen wird. In dieser zweiten Runde lasen alle Wettbewerbsteilnehmer aus dem Jugendroman „Geisterritter“ von Cornelia Funke. Leicht haben es die vier Schüler der Jury, in der sich unter anderem auch Schulleiter Günther Manhardt und Klaus Drechsel, stellvertretender Schulleiter, befanden, nicht gemacht, so überzeugend und souverän waren die Lesebeiträge aller Kandidaten. Doch schließlich ging der erste Preis für die beste Vorleserin der Schule an Sarah Friedrich, die lautstark von ihren Mitschülern beklatscht wurde. Gelohnt haben sich Aufregung und Anstrengung allerdings für alle Kandidaten, denn jeder von ihnen wurde abschließend mit einem Buchpreis geehrt, Sarah Friedrich durfte sich sogar zwei Bücher aussuchen. Als Siegerin wird sie die Schule im Regionalentscheid, der zu Beginn des nächsten Jahres stattfinden wird, vertreten. Dazu gratuliert ihr die Schule ganz herzlich und wünschen ihr viel Erfolg.

Annette Neumann

 

 

Tom Sawyer – Erste große Musical-Aufführung

Am Sonntag, den 13.10.2013 fand um 19 Uhr im Rahmen der Diedorfer Kulturtage in der Schmuttertalhalle in Diedorf unsere erste große Musical-Aufführung statt.

110 mitwirkende Schülerinnen und Schüler aus Chor, Big Band, Orchester, Streicherensemble, Schauspiel und Gesang aller Jahrgangsstufen unseres noch jungen Gymnasiums hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrern und Eltern bereits seit Juni/Juli 2013 und auch über die Sommerferien hinweg auf ihren großen Auftritt mit „Tom Sawyer“ vorbereitet.

Die Abenteuer des Tom Sawyer stehen fast in jedem Bücherschrank. Nun verpackten unsere mitwirkenden Schülerinnen und Schüler die Geschichte neu und zeigten einen bunten Querschnitt der Szenen aus dem Roman von Mark Twain, die Tom Sawyer so berühmt gemacht haben – mit der nötigen Portion Witz und auch der einen oder anderen Hinterhältigkeit.

Ein augenzwinkerndes und durchgehend heiteres und unterhaltsames Schülermusical wurde den Zuschauern geboten.

Auch die Augsburger Allegmeine berichtet vom Musical:
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Schlussakkord-mit-Tom-Sawyer-id27378727.html

 

 

 

Spatenstich

Die gesamte Schulfamilie feierte zusammen mit Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrat Martin Sailer, Bürgermeister Otto Völk und den Architekten, Florian Nagler sowie Hermann Kaufmann, am 13. September 2013 den Spatenstich für den Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf.

In nur zwei Jahren wird ein sog. Plusenergiehaus entstehen, ein Gebäude aus Holz, das mehr Energie produziert als es selbst etwa für die Lüftungs- oder Heizungsanlage als auch die Beleuchtung benötigt. Zudem sorgt eine ausgeklügelte Technik stets für das optimale Licht in den Klassenräumen; stickige Luft soll so ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Die Grundlage der gesamten Planungen ist das pädagogische Konzept der „Offenen Lernlandschaften“: Jede Jahrgangsstufe wird einen eigenen „Marktplatz“ erhalten, um welchen dann die Klassenräume angeordnet sind. Im „Marktplatz“ selbst sind frei zugängliche Lernmaterialien und PC-Arbeitsplätze für die Schüler zu finden.

Gefördert wird das Gesamtkonzept von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU). Sabine Djahanschah, Vertreterin der DBU, erklärte, dass auf Nachhaltigkeit nicht nur beim Bau durch die Auswahl entsprechender Materialien, sondern auch beim künftigen Betrieb des Gebäudes geachtet wird. Auch das neue Schullogo mit dem Schmetterling spiegele laut Schulleiter Günter Manhardt den Naturschutzgedanken des Schmuttertal-Gymnasiums wider, denn in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums lebt mit dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling, ein schützenswerter Tagfalter.

Eine in den Grundstein eingelassene Zeitkapsel mit Erinnerungen der Schüler aller Klassen und den Protokollen des Diedorfer Gemeinderates sowie des Kreistages soll Archäologen in hunderten von Jahren als Informationsquelle dienen.

Weitere Informationen sind im Beitrag „Der Grundstein für die Schule aus Holz ist gelegt“ der Augsburger Allgemeinen vom 14. September 2013 zu finden.

Fotos: Michael Hinterleitner und Harald Weigl

Momo

In Zusammenarbeit mit dem Eukitea-Theater hat die Tanz-und Theatergruppe unseres Gymnasiums das Stück „Momo“ erarbeitet und an zwei Abenden und zwei Vormittagen im Eukitea aufgeführt. Das Stück handelt von einem kleinen Mädchen, das auf so wunderbare Weise zuhören kann, dass es alle verzaubert und jeder Streit sich in ihrer Gegenwart in Luft auflöst. Als die Grauen Herren eines Tages erscheinen und in perfider Weise die Menschheit um ihre Zeit und Lebensfreude bringen wollen, kann nur Momo, zusammen mit Meister Hora, die Menschen retten…

Das Zusammenspiel von Lichtregie, digitalem Bühnenbild, Kostümen, Musik und natürlich den beeindruckenden schauspielerischen als auch tänzerischen Leistungen der Schüler ließ eine Aufführung entstehen, die schaurige, witzige und wunderschöne Momente gleichermaßen enthielt und die, wie Momo selbst, alle in ihren Bann zog.

Inga De Coster