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Bildergalerie des Schmuttertal-Gymnasiums:

Nachtrag Freiraum 16 – Schulkunst im Augsburger Rathaus

Die Klassen 10a und 10b waren bei Ihrer Ausstellungseröffnung.

Hier einige Schülerimpressionen in Wort und Bild:

„Es war eine sehr schöne Kunstausstellung im Rathaus Augsburg. Sehr interessant war, was die anderen Schulen für verschiedene Kunstprojekte hatten und wie jeder dieses Thema anders interpretiert und so ganz viele verschiedene individuelle Kunstwerke entstanden sind. Es war ein schönes Erlebnis und eine tolle Erfahrung!“
Katharina Lang

„Es war interessant und lehrreich, alle Kunstwerke zu betrachten und zu sehen, was Schüler von anderen Schulen können. Die Atmosphäre war beeindruckend. Viele Dinge, die ich gesehen habe, würde ich auch gerne selbst einmal ausprobieren.“
Luisa Neff

„Mich hat die Veranstaltung im Rathaus positiv überrascht. Besonders die Ausstellung unserer Werke war sehr interessant, da man die verschiedenen Ergebnisse unserer Klasse sehen konnte. Vor so vielen Menschen aufzutreten, das bedeutete auch jede Menge Mut.“
Alexander Kniesel

„Unsere Werke konnten ganz klar mit den anderen Werken mithalten! Das hat uns weiter motiviert.“
Tim Bullnheimer

„Die Vernissage hat mir gut gefallen, da es sehr interessant war, an welchen Werken Schüler an anderen Schulen gearbeitet haben. Zudem fand ich die Bilder sehr inspirierend. Besonders gut gefallen hat mir die Fotostrecke der 13. Klasse der FOS unter dem Motto same, same, but different.“
Lotta Edelmann

„Besonders interessant fand ich die Holz-Modelle der Villen und Häuser, die Zeichnungen der Puppen und natürlich unsere eigenen Bilder. Außerdem habe ich jetzt eine bessere Vorstellung davon, was uns in der Oberstufe in Kunst erwartet.“
Cosima Fröhner

„Mich erstaunte, wie unterschiedlich das Fach Kunst an Gymnasien im Raum Augsburg ausgetragen wird und welche Vielfalt an Werken daraus entstanden ist. Ich fand es interessant zu sehen, wie einige Kunstwerke eine gewisse Sicherheit und Bestimmtheit ausstrahlten, andere eine innere Ruhe und wieder andere verwirrten mich.
Auch interessant waren die Ausstellungsstücke, die mehr in Richtung Architektur gingen, wie beispielsweise die Modelle moderner Häuser, welche auf einem Fensterbrett neben dem, unter anderem aus Pappe und Wellblech gefertigtem, Cupcake standen.“
Mona Kriebel

 

 

 

Impressionen vom Infoabend

Am Dienstag, dem 1. März fand in unserer Aula der Informationsabend zum Übertritt an das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf statt.

Dabei hatten Eltern und Schüler die Möglichkeit, ihre künftigen Klassenleiter der fünften Jahrgangsstufe kennen zu lernen, mit Elternvertretern, dem Förderverein sowie Schülern oder Lehrern des Gymnasiums Kontakt aufzunehmen.

Während Schulleiter Günter Manhardt über das besondere pädagogische Konzept der Offenen Lernlandschaften, die zugehörigen Räumlichkeiten, die Verkehrsanbindung und die Ausbildungsrichtungen informierte, erhielten die Viertklässler an verschiedenen Stationen Einblick in den Unterricht am SGD und lernten unser modern ausgestattetes Schulgebäude kennen.

An diesem Abend wurde auch das Unterrichtskonzept der Streicher- und Chorklassen vorgestellt. Interessierte Schüler hatten die Möglichkeit, verschiedene Streichinstrumente auszuprobieren. Die Musiklehrer und auch Schüler der aktuellen Streicherklassen standen für Fragen sowie weitere Informationen zur Verfügung.

Informationen zur Neueinschreibung am 09.05.2016 von 14:00 bis 18:00 Uhr, den benötigten Unterlagen und dem Schulantrag Online finden Sie demnächst hier auf unserer Schulhomepage.

Gerne dürfen Sie sich in unseren Flyern informieren:

 

 

Jugend debattiert – Isabel Fink argumentiert sich vor bis zum Landesentscheid

Zwei Schülerinnen des Schmuttertal-Gymnasiums, Isabel Fink und Yvonne Jelsen, Klasse 9a, haben am vergangenen Dienstag, den 16. Februar 2016, unsere Schule beim Regionalverbundentscheid des Bundeswettbewerbs von „Jugend debattiert“ vertreten. Die Debattanten traten den Weg in die Alte Stadtbibliothek in Augsburg mit wenigen weiteren Mitschülern, darunter Juroren, Zeitnehmer und Ersatzdebattanten, und der betreuenden Lehrkraft Monika Reichert-Hafner, Schulkoordinatorin von „Jugend debattiert“ am SGD, an.

Am Wettbewerbsort angekommen, fieberten Isabel und Yvonne schon der Bekanntgabe der Positionen für die Debattenhin- und -rückrunde entgegen. Um 8.45 Uhr war es dann so weit: Während die Zeitnehmer und Juroren verschiedenen Räumen zugewiesen wurden, hatten die zwei SGDler lediglich 15 Minuten Zeit, sich auf die erste Bewährungsprobe vorzubereiten. In der Hinrunde stellten sie gegenüber vielen anderen Augsburger Schulen ihre Redekunst zum Thema „Sollen Eltern verpflichtet werden, die Computerzeiten ihrer Kinder zu beschränken?“ unter Beweis. Mit mächtig Eifer, überzeugenden Argumenten und zahlreichen konkreten Beispielsituationen konnten sie dann auch in der Rückrunde beim Thema „Soll ein Mindestgewicht für Models festgelegt werden?“ beinahe alle zwei überzeugen.

Das Hoffen wurde Wirklichkeit: Während Yvonne ausschied, schaffte es Isabel bis ins Finale. Obwohl sie während der schulfreien Faschingswoche verreist war und dort keinen Internetzugang zur Verfügung hatte, reichten die wenigen Tage mit enormem häuslichem Fleiß an Vorbereitungszeit aus.

Schließlich war es dann um 15.00 Uhr so weit: Isabel konnte sich nicht lange über den Erfolg, ins Finale der besten vier Debattanten einzuziehen, freuen. Denn es ging sofort wieder daran, sich für die entscheidende Endrunde fit zu machen.

Währenddessen begrüßte der Landesbeauftragte Wolfgang Poeppel die auf die Endrunde wartenden Zuschauer im Rathaus im Oberen Fletz in Augsburg. Er erklärte, dass der alljährlich stattfindende Wettstreit „Jugend debattiert“ ein bundesweiter Wettstreit ist, der die Förderung der politischen Bildung, der Debattenkultur und der deutschen Sprache zum Ziel habe. Weiter konnte der Landesbeauftragte verkünden, dass „Jugend debattiert“ mehr Jugendliche erreiche als etwa „Jugend forscht“ oder „Jugend musiziert“. Herr Poeppel erklärte ferner, dass im Unterricht oft viel zu wenig das freie Reden erlernt und eingeübt werde. Auch den Aufbau des Projektes stellte er knapp vor: Der Wettbewerb richtet sich an zwei Altersgruppen – Sekundarstufe I mit den Klassen 8 und 9 sowie Sekundarstufe II mit den Klassen 10 bis 12 – und wird auf fünf Ebenen bestritten: Klasse, Schulverbund, Region, Land und Bund. Hierbei gilt es, feste Regeln einzuhalten: Je vier Schüler bestreiten eine 24 Minuten Debatte, zwei davon vertreten die Pro-, zwei die Contra-Seite. Jeder hat zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Argumente darlegen kann. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer noch einmal eine Minute zur Verfügung, um seine Position nochmals überzeugend abzurunden. Anschließend werden Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der vier Redner von der Jury bewertet.

In der hochklassigen Debatte zum Finalthema „Sollen Eltern frei entscheiden, welche weiterführende Schule ihre Kinder besuchen?“ reichte es für das Schmuttertal-Gymnasium, das sich zum ersten Mal am Wettbewerb „Jugend debattiert“ beteiligt hatte, mit Isabel Fink für den zweiten Platz. Dabei war es alles andere als einfach, sich gegen die Jugend debattiert-Hochburg des Justus-von-Liebig Gymnasiums Neusäß durchzusetzen. Letztere hatte gleich zwei Debattanten im Finale, die Isabel auf die Plätze drei und vier verwies.

Die Schülerin des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf gewann einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro und ein mehrtägiges Rhetoriktraining, das vom 3. bis 6. März in Donauwörth stattfindet. Für den nächsten Entscheid am 18. April im Maximilianeum in München, dem Landesentscheid, wünschen wir Isabel viel Erfolg!

 

 

 

„GesICHt zeigen – wer bin ich?”

Im Rahmen des Lehrplans durften die Schüler der Klasse 7bc im Fach Religion das Projekt „GesICHt zeigen – wer bin ich?” innerhalb der Sequenz „Ich bin doch kein Kind mehr!” – Fragen des Jugendalters” durchführen. Jeder, der wollte, konnte sich von ausgewählten Mitschülern eine Gipsmaske anfertigen lassen.

Dabei mussten sie folgendermaßen vorgehen:
Zunächst wurde das gesamte Gesicht mit einer ausreichenden Cremeschicht versehen und die Partien Mund, Augen und Haare zusätzlich durch feuchte Taschentuchstreifen abgedeckt, damit sich die Maske am Ende ohne Probleme ablösen lässt. Von der Stirn her beginnend legten die Schüler die Gipsstreifen auf das Gesicht auf und passten sie der Haut an, indem sie diese mit ausreichend Wasser modellierten. Die meisten ließen sich eine Vollmaske anfertigen, so dass nur noch die Nasenlöcher zum Atmen frei blieben. Die Mehrheit war nach zwei Gipsschichten mit ihrer Arbeit fertig und löste die Maske vorsichtig ab. Die Rohexemplare legten die Schüler zunächst noch im Werkraum zum vollständigen Trocknen auf Zeitungspapier, bevor sie dann passend zum jeweiligen Faschingsoutfit des Schülers bemalt wurden.

Die meisten Jugendlichen erfahren körperliche und seelische Veränderungen in der Zeit des Übergangs vom Kindes- zum Jugendalter als Verunsicherung. Nachdem sich die Schüler der 7. Klassen momentan in dieser Zwischenphase befinden, sollten sie ihre eigene Individualität und Geschlechtlichkeit wahrnehmen und ein Gespür für charakterliche und körperliche Stärken und Schwächen entwickeln. Während des Projektes hatten sie die Chance, Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erkennen. Des Weiteren kamen sie hierbei auch mit Gefahren der Fremdbestimmung in Berührung, wie z.B. der der Cliquen- bzw. Gruppenbildung innerhalb der Klassengemeinschaft.

Die Schüler hatten viel Freude beim Erstellen der Masken. Hier einige Impressionen:

 

 

Streit, Gespräch oder Streitgespräch? – Jugend debattiert fördert Meinungsbildung

Die Finalisten des Schulwettbewerbs freuten sich zusammen mit Schulkoordinatorin Monika Reichert-Hafner und Schulleiter Günter Manhardt über die Buchpreise, welche von der Buchecke Diedorf, vertreten durch Gabriele Schmidt-Baier gesponsert wurden.

Das Wort „debattieren“ kommt ursprünglich aus dem Französischen von „débattre“ und bedeutet (nieder-)schlagen. Auch wird die Debatte des Öfteren als Streitgespräch bezeichnet. Doch dieser vermeintlich negative Wortursprung täuscht. So will Jugend debattiert nicht wirklich das Streiten im herkömmlichen Sinne anregen, aber wohl mag es das Gespräch besonders zwischen Jugendlichen fördern, um die allgemeine und kritische Meinungsbildung zu schulen.

So wurde der verbale Austausch in diesem Schuljahr zum ersten Mal überhaupt am Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf gefordert und gefördert. Unter den Neuntklässlern gab es engagierte TeilnehmerInnen, die sich in den beiden Qualifikationsrunden mit den Themen „Sollen Kaffeebecher zum Mitnehmen mit Pfand belegt werden?“ und „Soll in der Schule die Nutzung von Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt werden?“ beschäftigten. Alle Neuntklässler durften zuschauen, wie sich Isabel Fink, Yvonne Jelsen, Philipp Grumbrecht und Tabea Schmid ins Finale vorkämpften.

In der Finaldebatte zum Thema „Sollen alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 unserer Schule verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder in Diedorf zu engagieren?“ versuchte die Proseite, vertreten von Isabel Fink und Tabea Schmid, die Kontraseite – in diesem Fall Philipp Grumbrecht und Yvonne Jelsen – von jener Verpflichtung zu überzeugen. Einer recht abwechslungsreichen Debatte folgte eine schwere Entscheidung der fachkräftigen Jury, die aus Lehrern und Schülern bestand. Letztendlich hatten Isabel und Yvonne die schlagkräftigeren Argumente und ziehen in die nächste Runde, den Regionalentscheid ein. Ob sie dort dann genauso überzeugend „streiten“ bzw. debattieren können, wird sich im Februar zeigen.

Jeder Finalist gewann einen Buchpreis, der von der Buchecke Diedorf gestiftet wurde. Die Erst- und Zweitplatzierten dürfen zudem an einem kostenlosen Rhetoriktraining am 25. Januar in Augsburg teilnehmen.