Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 4. Dezember fand in der Aula unserer Schule der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen statt. Seit 56 Jahren wird dieser Wettbewerb jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet, um „Begeisterung für Geschichten zu erwecken und die Faszination des Erzählens zu vermitteln“. Dies gelang den vier Klassensiegern Eva Haas (6a), Sonja Hochhuber (6b), Marcel Philippin (6c) und Mia Albanese (6d) mit ihren Vorlesekünsten auf beeindruckende Weise.
In der ersten Runde hatten sie Gelegenheit, aus einem selbst ausgesuchten Buch vorzulesen. Dabei durfte sich das Publikum über eine abwechslungsreiche Auswahl an unterhaltsamen Jugendbuchausschnitten freuen. Danach gab es eine zweite Vorleserunde aus einem unbekannten Text. Alle vier Teilnehmer faszinierten das Publikum ebenso wie die Jury, die sich ihre Entscheidung nicht leicht machte. Am Ende stand Marcel Philippin als Sieger fest. Er wird unsere Schule beim Kreisentscheid vertreten. Dabei wünschen wir ihm viel Erfolg!

Ursula Köstler

 

 

Alles Braille, oder was? – Herr Rodriguez zu Gast am SGD

Einen gelungenen Einblick in das Alltagsleben eines blinden Menschen gab Herr Rodriguez den Schülern der zwei Religionsgruppen der 7. Jahrgangsstufe von Frau Düren und Frau Reichert-Hafner am Dienstag, den 24. November 2015:

Er erklärte u.a. die Braille-Schrift, das Alphabet in Blindenschrift, ließ seine Uhr sprechen, testete seinen mitgebrachten Farbscanner an mehreren Kleidungsstücken der Siebtklässler, führte die Unterscheidung zwischen Münzen und Geldscheinen vor und tippte schlussendlich mit einer Art Schreibmaschine die Schülernamen individuell in Braille-Schrift und verschenkte sie anschließend als Erinnerungsgeschenk an jeden Teilnehmer.

 

Die SGDler berichten über ihre Erfahrungen zum Gastbesuch:

„Der Besuch von Herrn Rodriguez war sehr cool, weil man es eigentlich gar nicht gemerkt hat, dass er blind ist. Er hatte sogar eine Schreibmaschine dabei, auf der er unsere Namen ohne Probleme in Blindenschrift aufgeschrieben hat. Einen Geldscheinleser hatte er auch dabei – Wahnsinn, wie er alles richtig erkennen konnte. Ich glaube, ich könnte nicht so gut alles meistern, wenn ich jetzt plötzlich blind werden würde.“
John Wagner

„Ich war und bin wirklich fasziniert, wie gut man sich trotz Blindheit im Alltag zurechtfinden und zurechtkommen kann.“
Vincent Winter

„Begeistert hat mich, dass Herr Rodriguez die Blindenschrift so gut beherrscht. Er liest ganze Bücher und zwar in einer unglaublichen Geschwindigkeit.“
Sandra Holl

„Uns hat der Besuch sehr viel Freude bereitet. Besonders gut gefallen hat uns, dass wir ihn zurück zum Diedorfer Bahnhof bringen durften. Er konnte sich mit seinem Blindenstock sehr schnell fortbewegen, sodass wir beinahe Probleme hatten, ihm zu folgen.“
Basian Weidner und Glenn Wagner

„Toll, dass er sich die Mühe gemacht hat, zu uns ans SGD zu kommen! Er war sehr lustig, offen und nett zu uns Obendrein hat er uns noch all unsere Fragen beantwortet, die wir an ihn gestellt hatten.“
Lukas Riegel

 

 

Schwäbische Meisterschaften im Schulschach

Am letzten Samstag im November stellten sich fünf Schachspieler und eine Schachspielerin des Schmuttertal-Gymnasiums den Auswahlmannschaften aller schwäbischer Schulen. Eine wahre Mammutaufgabe für die SGDler, da die meisten von ihnen noch nicht lange Schach spielen und nun erstmals auf Mannschaften trafen, die zum größten Teil aus langjährigen Vereinsspielern bestehen. Das ist auch der Grund, warum die schwäbischen Schulschachmannschaftsmeisterschaften den Ruf genießen, eine der bestbesetzten Bezirksmeisterschaften zu sein.

Ab 10.30 Uhr tickten also die Uhren in der Sporthalle der Grundschule in der Hammerschmiede in Augsburg. Mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler traten hier Schulen von Dillingen bis Lindau gegeneinander an. Und es waren hart umkämpfte Spiele. Insgesamt gelang es Elisha McPherson, Paul Bachmann, Lucas Hutner, Fabian Matheis, Jonathan Eger und Laura Nemeth mit einer starken Mannschaftsleitung das Diedorfer Gymnasium sehr gekonnt zu vertreten.

Nach den sieben Spielrunden, von denen jede bis zu 40 Minuten dauern kann, waren nicht immer alle Spieler mir ihren Leistungen zufrieden. Spätestens nach der Siegerehrung beim Kinderpunsch am Christkindlesmarkt gegenüber der Grundschule, war aber so manch vergebener Sieg vergessen…

Dominik Lindner

 

Schullandheimaufenthalt der Klassen 6a und 6c in Garmisch-Partenkirchen

Die Jugendherberge:
Am 21.09. kamen wir um 10.30 Uhr in Garmisch an. Es herrschte gute Laune und alle wollten unbedingt als Erstes ihre Schlafräume sehen. Die Zimmer hatten Stockbetten und ein schönes Bad mit Dusche. Das Essen war sehr lecker und Nachtisch gab es auch noch! In der Jugendherberge fanden wir sogar einen Boulderraum, in dem wir mit Herrn Greiner waren. Die Wand entlang zu klettern, war recht schwierig. Am liebsten würden wir das noch einmal machen, weil man sich so konzentrieren musste und weil es uns so viel Freude gemacht hat.
Loena, Annika, Nina, Leila, Tim, Manuel und Felix

Burgruine Werdenfels:
Am Montag wanderten wir bei traumhaftem Wetter zur Burgruine Werdenfels. Von dort aus hatten wir einen schönen Blick über ganz Garmisch. Man konnte sogar die Skisprungschanze sehen. Anschließend liefen wir noch weiter zum Pflegersee und gönnten uns ein Eis. Die Landschaft auf der Wanderung war sehr schön und wir hatten einen tollen Tag.
Maxi, Ben und Konstantin

Garmisch:
Am Dienstag waren wir dann in der Stadt. Dort gab es viele Läden mit coolen Sachen. Wir kauften laufende Gebisse und Furzkissen.
Juju, Jonas und Paul

Partnachklamm
Am Mittwoch waren wir tatsächlich in der schönsten Klamm Deutschlands, der Partnachklamm. Dort läuft man in einer sehr engen Schlucht entlang. Es war alles dabei: dunkle Tunnel, spritzende Wasserfälle, über das Gestein tropfendes Wasser und natürlich ein schöner Blick auf die Partnach. Weil es geregnet hatte, tropfte viel Wasser von den Felsen auf unsere Köpfe. Der Ausflug war sehr aufregend und schön.
Jonas, Simon, Benedikt und Matthias

Team Building:
Heute durften wir Team Building machen. Zuerst hörten wir einen Vortrag über Teamwork, im Anschluss haben wir verschiedene Spiele gespielt, die uns als Team gestärkt haben. Z.B. hat sich dabei ein Junge als Mädchen ausgegeben. Das war sehr lustig.
Maximo, Marius und Laurenz

Wildwasseruntersuchung:
Zuerst wanderten wir zu einem Wildbach, an dem uns Geli aus dem Team der Jugendherberge zeigte, wie eine Eintagsfliegenlarve aussieht. Dann bekamen wir von ihr eine Ausrüstung, mit der wir die Fliegenlarven am Ufer unter Steinen fangen und dann durch die Lupe anschauen sollten. Da es viel geregnet hatte und die Strömung stärker war als sonst, waren nur wenige Larven zu finden. Trotzdem hat es uns großen Spaß gemacht, am Wildbach herumzuspringen.
Eva, Nils und Sion

Bergwaldexkursion:
Heute durften wir mit Karin, der Leiterin der Bergwaldexkursion, den Bergwald in der Föhrenheide erforschen. Die Heide erlitt im Jahr 2002 einen starken Sturmschaden, bei dem viele Bäume umfielen, nur die Föhren nicht, denn sie sind Tiefwurzler. Unsere Aufgabe war es, Tierspuren im Wald zu finden und sie auf ein Blatt zu notieren. Es stellte sich heraus, dass sehr viele Tiere verschiedene Spuren hinterlassen: Fress-, Fuß-, Liegespuren, Kot und Gewölle. Die Spuren waren von Vögeln, Hasen, Rehen und Kühen.
Samuel, Jan, Maxi, Patricia, Marie-Sophie, Eva-Louise und Eileen