Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Unsere neuen Lehrkräfte zum Halbjahr

Zum Halbjahreswechel dürfen wir ganz herzlich unsere sechs neuen Lehrkräfte am SGD begrüßen:

Eck Sarah (Biologie, Englisch)
Karmann Julia (Kunst)
Kinzler Viola (Deutsch, katholische Religionslehre)
Kligers Magdalena (Deutsch, Mathematik)
Reichenberger Lara (Deutsch, Englisch)
Storch Birgit (Deutsch, Geschichte, Sozialkunde)

Preisgekrönte Leistungen beim Biber-Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr nahm das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf im Rahmen des Informatikunterrichts am Informatik-Biber Wettbewerb teil. Nun stehen die Preisträger fest! An diesem europaweit größten Informatikwettbewerb beteiligten sich vom 9. bis zum 13. November alle sechsten und siebten Klassen sowie die beiden neunten Klassen des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges des SGD. In jeder Altersstufe waren 18 Aufgaben – mehrheitlich im Multiple-Choice-Format – zu lösen, von denen sechs einfach, sechs mittelschwer und sechs als schwer eingestuft wurden. Alle Fragen ließen sich ohne Vorkenntnisse aus der Informatik beantworten. Vielmehr hatten die Schüler spielerisch die Gelegenheit, ihr strukturiertes und logisches Denken unter Beweis zu stellen.

Besonders erfolgreich war dabei Paul Bachmann (9c), der sich bei der gestrigen Preisverleihung durch Herrn Manhardt über einen herausragenden ersten Preis in Form einer Urkunde und eines Biber USB-Sticks freuen durfte. Niklas Butzki (9c), Fabian Kraus (9c) und Lukas Bergner (6b) erzielten jeweils einen beachtlichen zweiten Preis, wofür sie ebenfalls mit einer Urkunde und einem Sachpreis belohnt wurden. Außerdem erhielten diese Schüler zusätzlich von der Schule eine kleine Leckerei in Form eines Schokoladencomputers. Viele weitere Schüler wurden aufgrund ihrer Leistungen mit einer Urkunde für den 3. Preis ausgezeichnet. Auch zu diesem Erfolg gratulieren wir den Schülern herzlich!

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Informatik-Bibers 2015 können unter dem unten stehendem Link ihr individuelles Ergebnis im Wettbewerbssystem noch einmal einsehen und ihre Antworten prüfen: Ergebnis Informatik-Biber 2015

Ich hoffe auf eine erfolgreiche Teilnahme im kommenden Schuljahr!

Agnes Drotleff

 

„GesICHt zeigen – wer bin ich?”

Im Rahmen des Lehrplans durften die Schüler der Klasse 7bc im Fach Religion das Projekt „GesICHt zeigen – wer bin ich?” innerhalb der Sequenz „Ich bin doch kein Kind mehr!” – Fragen des Jugendalters” durchführen. Jeder, der wollte, konnte sich von ausgewählten Mitschülern eine Gipsmaske anfertigen lassen.

Dabei mussten sie folgendermaßen vorgehen:
Zunächst wurde das gesamte Gesicht mit einer ausreichenden Cremeschicht versehen und die Partien Mund, Augen und Haare zusätzlich durch feuchte Taschentuchstreifen abgedeckt, damit sich die Maske am Ende ohne Probleme ablösen lässt. Von der Stirn her beginnend legten die Schüler die Gipsstreifen auf das Gesicht auf und passten sie der Haut an, indem sie diese mit ausreichend Wasser modellierten. Die meisten ließen sich eine Vollmaske anfertigen, so dass nur noch die Nasenlöcher zum Atmen frei blieben. Die Mehrheit war nach zwei Gipsschichten mit ihrer Arbeit fertig und löste die Maske vorsichtig ab. Die Rohexemplare legten die Schüler zunächst noch im Werkraum zum vollständigen Trocknen auf Zeitungspapier, bevor sie dann passend zum jeweiligen Faschingsoutfit des Schülers bemalt wurden.

Die meisten Jugendlichen erfahren körperliche und seelische Veränderungen in der Zeit des Übergangs vom Kindes- zum Jugendalter als Verunsicherung. Nachdem sich die Schüler der 7. Klassen momentan in dieser Zwischenphase befinden, sollten sie ihre eigene Individualität und Geschlechtlichkeit wahrnehmen und ein Gespür für charakterliche und körperliche Stärken und Schwächen entwickeln. Während des Projektes hatten sie die Chance, Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erkennen. Des Weiteren kamen sie hierbei auch mit Gefahren der Fremdbestimmung in Berührung, wie z.B. der der Cliquen- bzw. Gruppenbildung innerhalb der Klassengemeinschaft.

Die Schüler hatten viel Freude beim Erstellen der Masken. Hier einige Impressionen:

 

 

Retten macht Schule – In jedem steckt ein Lebensretter

Mit der Aktion „Retten macht Schule“ setzt sich die Björn Steiger Stiftung für die Lebensrettung ein. Auch am SGD wurden alle Lehrkräfte einen Nachmittag lang geschult, sodass sie in einem Notfall den Defi, einen Defibrillator, einsetzen können. Durch das Ausstoßen gezielter Stromstöße soll er z.B. Herzrhythmusstörungen beenden.

Hierzu kam Klaus Dietrich, Leiter der medizinischen Abteilung der Björn Steiger Stiftung, extra vom Allgäu aus nach Diedorf, überreichte der Schulleitung ein Trainingsgerät für Übungszwecke an einer Puppe und schulte alle Lehrer am SGD in Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung und dem Einsatz des Defis in einem möglichen Ernstfall. Für letzteren, der hoffentlich nie eintreten wird, hat die Stiftung auch gesorgt, sie stellt unserer Schule kostenlos einen AED, einen Automatisierten Externen Defibrillator,  zur Verfügung.

Vielen herzlichen Dank dafür!

 

 

Streit, Gespräch oder Streitgespräch? – Jugend debattiert fördert Meinungsbildung

Die Finalisten des Schulwettbewerbs freuten sich zusammen mit Schulkoordinatorin Monika Reichert-Hafner und Schulleiter Günter Manhardt über die Buchpreise, welche von der Buchecke Diedorf, vertreten durch Gabriele Schmidt-Baier gesponsert wurden.

Das Wort „debattieren“ kommt ursprünglich aus dem Französischen von „débattre“ und bedeutet (nieder-)schlagen. Auch wird die Debatte des Öfteren als Streitgespräch bezeichnet. Doch dieser vermeintlich negative Wortursprung täuscht. So will Jugend debattiert nicht wirklich das Streiten im herkömmlichen Sinne anregen, aber wohl mag es das Gespräch besonders zwischen Jugendlichen fördern, um die allgemeine und kritische Meinungsbildung zu schulen.

So wurde der verbale Austausch in diesem Schuljahr zum ersten Mal überhaupt am Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf gefordert und gefördert. Unter den Neuntklässlern gab es engagierte TeilnehmerInnen, die sich in den beiden Qualifikationsrunden mit den Themen „Sollen Kaffeebecher zum Mitnehmen mit Pfand belegt werden?“ und „Soll in der Schule die Nutzung von Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt werden?“ beschäftigten. Alle Neuntklässler durften zuschauen, wie sich Isabel Fink, Yvonne Jelsen, Philipp Grumbrecht und Tabea Schmid ins Finale vorkämpften.

In der Finaldebatte zum Thema „Sollen alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 unserer Schule verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder in Diedorf zu engagieren?“ versuchte die Proseite, vertreten von Isabel Fink und Tabea Schmid, die Kontraseite – in diesem Fall Philipp Grumbrecht und Yvonne Jelsen – von jener Verpflichtung zu überzeugen. Einer recht abwechslungsreichen Debatte folgte eine schwere Entscheidung der fachkräftigen Jury, die aus Lehrern und Schülern bestand. Letztendlich hatten Isabel und Yvonne die schlagkräftigeren Argumente und ziehen in die nächste Runde, den Regionalentscheid ein. Ob sie dort dann genauso überzeugend „streiten“ bzw. debattieren können, wird sich im Februar zeigen.

Jeder Finalist gewann einen Buchpreis, der von der Buchecke Diedorf gestiftet wurde. Die Erst- und Zweitplatzierten dürfen zudem an einem kostenlosen Rhetoriktraining am 25. Januar in Augsburg teilnehmen.