In der Woche vor Pfingsten tauchten 28 Zehntklässler in eine einfache und besinnliche Welt in Taizé im französischen Burgund ab:
Im Rahmen des sozialen Praktikums bzw. des Betriebspraktikums lebten unsere Schüler in der Communité de Taizé, einer ökumenischen Gemeinschaft von Brüdern eine ganze Woche lang mit. Die Arbeit und das Spirituelle sowie der Austausch unter den Jugendlichen aus vieler Herren Länder, die zu derselben Zeit vor Ort waren, standen hierbei im Vordergrund.

Einige Zehntklässler berichten Folgendes über ihre Woche in Taizé:
„Der Aufenthalt in Taizé war eine tolle Erfahrung für mich. Auch wenn es am Anfang eine Umstellung darstellte, auf den alltäglichen Komfort zu verzichten und mit wenigen Dingen auszukommen, gewöhnte man sich doch schnell an die Gegebenheiten in Taizé.
Besonders schön waren die Gottesdienste. Die Menschen saßen auf dem Boden, in der Mitte die Brüder der Gemeinschaft, und sangen in vielen Wiederholungen gemeinsam Lieder, oftmals im Kanon. Nach ein paar Tagen konnte man auch selbst die Texte fast auswendig mitsingen.
In jedem Gottesdienst gab es Minuten der Stille, in denen man Zeit hatte, zu beten oder sich einfach über das eigene Leben Gedanken zu machen, was ich als sehr entspannend empfand.
In der Lichterfeier am Abend unserer Abreise bekamen alle eine Kerze, sodass die Kirche zu leuchten begann, als die Flamme aus der Mitte von den Brüdern langsam an alle Menschen weitergegeben wurde.
Sich mit unterschiedlichen Personen aus verschiedenen Ländern auszutauschen, mit ihnen beispielsweise im Garten zu arbeiten, war ein wertvolles Erlebnis, von dem man auch im Alltag profitieren und lernen kann.“
Isabel Fink

„Mir hat der Taizé-Aufenhalt sehr gut gefallen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass die Gottesdienste sehr schön waren. Denn durch das häufige Singen entsteht eine besondere Atmosphäre, welche in einem normalen Gottesdienst für mich nicht spürbar ist. Zum anderen hat mir der offene Umgang der Menschen untereinander gefallen. Denn häufig war es so, dass man während des Essens mit fremden Jugendlichen sehr gut ins Gespräch gekommen ist und neue Leute kennengelernt hat. Auch fasziniert hat mich, dass es schon genügt, nur eine kleine Aufgabe in einer Gemeinschaft zu übernehmen, damit diese funktioniert. Der Taizé-Aufenhalt hat mir gezeigt, dass man auch mit wenig Dingen gut leben kann. So fiel es mir am Anfang schwer, das einfache Essen zu genießen, doch dadurch lernte ich das Essen zu Hause viel mehr zu schätzen. Gerne würde ich Taizé ein zweites Mal besuchen.“
Amrhein Jonathan

„Ich bin froh, die Chance ergriffen zu haben, mit nach Taizé zu fahren. Dort habe ich besondere Erfahrungen sammeln können, die ich sonst nirgendwo hätte machen können. Denn in Taizé hat ein ganz einfaches Leben geherrscht und doch herrschte friedvolle Freundlichkeit zwischen allen Bewohnern. Die Vielfalt von Nationen und Sprachen aus der ganzen Welt hat nirgends zu Problemen geführt und im Gegenteil den Austausch bereichert. Jeder wird in Taizé so akzeptiert, wie er ist. Man kann sehr schnell neue Freunde finden und einen Einblick in ihre andere Kultur und Verhaltensweisen gewinnen. Die Selbstverständlichkeit, mit der hier freiwillig gearbeitet wird und wie man sich gegenseitig hilft, hat mich ebenso tief beeindruckt. So hat man schnell Leute gefunden, die gerne bei der Essensausgabe mitmachen und bereit sind auch abzuwaschen und andere für das Zusammenleben notwendige Arbeiten zu verrichten. Insgesamt würde ich mich jeder Zeit noch einmal dafür entscheiden, ein paar Tage in Taizé zu verbringen, da sowohl diese eindrucksvolle Stille und besondere Natur dieses Ortes einzigartig ist, als auch der tolerante Umgang zwischen den Menschen bewundernswert ist. Auch die Einfachheit zu leben, macht Taizé zu etwas Besonderem und lässt mich wieder auf Frieden in der Welt hoffen.“
Franziska Schimming


Die Klasse 8c hat im Fach Sozialkunde zum Thema „Konflikte und Konfliktlösungsstrategien: Mobbingprävention“ die Struktur einer Mobbingsituation untersucht und anschließend in einem Standbild visualisiert. Dabei sollten die Schüler eine Situation „einfrieren“, in der die typischen Rollenträger einer Mobbinggruppe allein durch Körpersprache, Gestik und Mimik erkennbar werden. Auf kreative Weise bezogen die Gruppen auch Möbelstücke und andere Requisiten in ihr Standbild ein. Nach einer ersten stillen Betrachtungsphase durfte jede Figur einen Gedanken äußern, danach verstummte das Bildnis wieder. Die Gedanken der Opfer hallten in der betretenen Stille nach: „Warum ich?“ -„Hoffentlich wird es diesmal nicht so schlimm!“
Auch heuer haben wieder 33 Achtklässler eine abwechslungsreiche Woche bei ihren Austauschpartnern in Lassay-les-Châteaux und Croan im département Mayenne, nahe der Bretagne, verbracht. In den Gastfamilien hatten sie reichlich Gelegenheit, französische Gepflogenheiten kennenzulernen und ihre Französischkenntnisse in der Praxis zu erproben. Daneben standen unter anderem Unterrichtsbesuche und kreative und sportliche Aktivitäten zusammen mit den französischen Partnern auf dem Programm, der Besuch einer Austernfarm mit Kostprobe, eine Besichtigung der Städte Angers und Laval und ein Rundgang durch einen Zoo für ausgesetzte und verletzte heimische und exotische Tiere.
































Am 02. Mai 2017 fand unser großes Wissenschafts-Highlight am Schmuttertal-Gymnasium statt: die Physikanten traten auf. Eine humorvolle und mitreißende Wissenschaftsshow für Groß und Klein vor ausverkauftem Haus. Mehr als 300 Besucher wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen.























































