Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Zehntklässler als Zuschauer bei einer Herz-OP

Am Donnerstag, den 5. Juli unternahmen wir mit unserer Klasse 10d und der Parallelklasse 10c eine Bio-Exkursion ins Klinikum Augsburg. Dort durften wir bei einer Herz-OP zuschauen.
Diese wurde live aus dem OP-Saal in einen Hörsaal übertragen und von einem Oberarzt kommentiert. Es handelte sich um eine OP, bei der einem 80-jährigen Mann eine Taschenklappe ersetzt wurde. Taschenklappen sind nötig, dass einmal das sauerstoffarme Blut aus der rechten Herzkammer in die Lungenarterie zur Lunge fließen und das sauerstoffreiche Blut aus der linken Herzkammer in die Aorta in den Körper fließen kann. Bei dem Mann ist eine dieser Taschenklappen verkalkt und so musste jene durch eine organische Herzklappe ersetzt werden.
Am Schluss durften wir noch Fragen stellen. Insgesamt war die Exkursion wirklich sehr interessant!

Christa Fischer

Erkundungstour auf dem Bio-Bauernhof

Mit einem lautstarken „Muuh“ begrüßte Kuh Selma am vergangenen Freitag, 8. Juli, die gut gelaunten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b und 5d auf dem Bio-Bauernhof der Familie Hoegg im Diedorfer Ortsteil Hausen.

In den vergangenen Wochen hatten sich die beiden Klassen im Fach Geographie intensiv mit unterschiedlichen Aspekten der Landwirtschaft in Deutschland und im Biologieunterricht mit dem Thema Rinder als Nutztiere auseinandergesetzt.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Frau Schweinberger-Högg und ihren Sohn Christian erkundeten die Schüler gruppenweise den Hof.

Viehfutter – von Feld und Wiese in den Futtertrog
Christian stellte den Kindern sämtliche vorhandenen landwirtschaftlichen Maschinen vor, die zur Bearbeitung der Felder sowie zur Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse nötig sind. Vom Traktor über Pflüge und Eggen bis hin zur Rundballenpresse war alles dabei. Ein Teil der Ernte wird auf dem Hoegg-Hof nämlich zu Futter für die hofeigenen Kühe weiterverarbeitet, von denen jede einzelne tagtäglich ca. 50 kg einer Mischung aus frisch gemähtem Gras, Heu, Silage und Kraftfutter vertilgt. Einige Fünftklässler überzeugten sich sogar selbst, dass Kraftfutter für Kühe durchaus schmackhaft sein kann.

Milchkühe – vom Kalb zur Kuh
Frau Schweinberger-Hoegg führte die neugierigen Hofbesucher zu den Kälber- und Kuhställen, präsentierte die Melkanlage und den Milchtankraum, wo sie den vielen Fragen der Schüler Rede und Antwort stand. Besonders angetan waren die kleinen Gäste von den jüngsten Kälbchen Linus und Lina, die liebevoll gestreichelt und gefüttert wurden. Faszinierend war für viele außerdem die automatische Kuh-Dung-Entsorgungsanlage sowie die Kuh-Waschanlage, die die Tiere eigenständig aufsuchen und bedienen können, wenn sie eine „Dusche“ genießen wollen.

Nach reichlich Zeit zum Füttern, Streicheln und Spielen im Heu machten sich die Schüler wohlgestärkt durch eine Butterbrezel und ein Glas frischer Bio-Milch zusammen mit den begleitenden Lehrkräften, Frau Egger, Frau Thiellike und Frau Kreß, um viele Eindrücke und Informationen reicher auf den Heimweg zur Schule.

Kristina Kreß

 

 

Kunstfahrt zur documenta 14

Ein Zehntklässler berichtet von seinen Eindrücken der Kasselfahrt:

Nach fünf Jahren Wartezeit war es dieses Jahr nun endlich wieder so weit: Die 14. Documenta startete nach einer feierlichen Eröffnung. Die 100 Tage andauernde Ausstellung für zeitgenössische Kunst wurde 1955 ins Leben gerufen und findet seitdem alle fünf Jahre im hessischen Kassel statt. Dort werden die Kunstwerke berühmter deutscher, aber auch internationaler Künstler in diversen Gebäuden, die in der ganzen Stadt verteilt sind, ausgestellt.
Dieses Jahr gab es eine weiteren Ausstellungsort in Athen. Man fragt sich jetzt natürlich: „Warum Kassel?“. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dort bereits viele Kunstwerke des Jugendstils veröffentlicht und solch eine Ausstellung wurde 1955 mit der Bundesgartenschau verbunden. Das war die Geburtsstunde der Documenta. Ein weiterer Grund, warum die Documenta überhaupt begründet worden ist, war, dass Deutschland nach den Schrecken des zweiten Weltkriegs nun ein kulturelles Zentrum Europas werden sollte.

Im Juni durften wir Schüler der 10. Klassen im Rahmen des Kunstunterrichts die documenta 14 vom 22.06. – 24.06.2017 besuchen.
Unser erster Tag begann schon früh. In der Jugendherberge angekommen, machten wir uns danach für die Führung durch die Documentahalle bereit. Innen wurden unter anderem Bilder ausgestellt, die von Flüchtlingen gezeichnet wurden und deren Geschichte erzählen. Des Weiteren wurde uns auch eine alte Geschichte der Ureinwohner Alaskas mit Hilfe von originalen Masken eines Stammes nähergebracht. Unterhalb der Halle erstreckte sich ein großer Park mit einem Pavillon, in dem man meditative Gesänge von christlich orthodoxen Mönchen hören konnte.
Als wir am Nachmittag endlich wieder an der Jugendherberge ankamen, waren viele erschöpft und müde. Doch selbst ein heftiges Gewitter hinderte viele unserer Schüler aber nicht daran, nach dem Abendessen noch einen lustigen Abend in Kassels Innenstadt zu verbringen.
Am nächsten Tag trafen wir uns am Friedrichsplatz, dem Zentrum der documenta. Von dort aus ging es weiter zum hessischen Landesmuseum, wo wir zuvor noch ein mit Kakaosäcken verkleidetes Haus besichtigten.
Im hessischen Landesmuseum selbst, waren neben der Geschichte des Kasseler Porzellans, der Familie der Landgrafen von Hessen und den ersten Kohle- und Erzabbaumethoden noch diverse Kunstwerke zweier namhaften Künstler ausgestellt. Danach ging es weiter in ein Museum, das diverse Totenkulte und Bestattungsweisen der verschiedenen Weltreligionen präsentierte. Den Rest des Tages durften die Schüler selbst gestalten und wir liefen in kleinen Gruppen durch die Stadt, um die anderen Kunstwerke und Ausstellungen auf eigene Faust zu besichtigen. Unsere Gruppe ging dabei in die Neue Neue Galerie, in die Neue Galerie und in den unterirdischen Kulturbahnhof der Stadt.
Die Abendgestaltung war wie am Abend zuvor sehr lustig und stimmungsvoll.
Wir besuchten ein Straßenfest, das wenige Meter von unserer Herberge veranstaltet wurde und während guter Musik in den Straßencafés, kühlen Getränken und ausgelassener Stimmung ließen die Schüler den zwar anstrengenden, aber auch interessanten Tag ausklingen.
Der letzte Tag in Kassel brach an und die Tagesplanung sah vor, dass wir einen Ausflug auf die Wilhelmshöhe machen würden. Wir genossen die ruhige idyllische Natur des Erholungsparks und liefen später in kleinen Gruppen durch das Gelände.
Gegen Mittag fuhren wir wieder Richtung Friedrichsplatz, wo wir die Bestellung von 64 Pizzen und einen kleinen Salat entgegennahmen. Während wir unser Mittagessen genossen, bekamen wir eine kostenlose Vorstellung eines Poetry Slams, den ein lokaler Künstler vortrug. Aus den leeren Pizzakartons bauten wir unser eigenes Kunstwerk.
Während der Zugfahrt nach Hause ließen viele Schüler die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Trotz zunächst 1,5 Stunden Verspätung der Züge kamen wir schließlich relativ pünktlich, erleichtert, müde und voller neuer Eindrücke in Augsburg an.

Lennart Miller

 

 

Musical „Grease“ am SGD

Erstmals am SGD konnte der Wahlkurs Theater und Tanz unter der Leitung von Inga de Coster neben Schülern aus der Unter- und Mittelstufe auch auf Talente der Q11 aus dem Profilfach „Theater“ zurückgreifen. Das Ergebnis der zahlreichen Proben zusammen mit Sarah Hieber vom Theater EUKITEA konnte sich sehen lassen: Am 06. und 07. Juli wurde auf der Bühne des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf das Musical „Grease“ vorgeführt.

Im Rahmen der Diedorfer Kulturtage haben Interessenten am Freitag, den 06. Oktober 2017 um 19:30 Uhr nochmals die Möglichkeit, eine Vorstellung von „Grease“ zu besuchen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Nähere Infos dazu unter

https://www.markt-diedorf.de/de/leben/bildung-kultur/kultur/

Als kleiner Vorgeschmack können die nachfolgenden Impressionen dienen!

Ein herzliches Dankeschön ergeht an dieser Stelle auch an alle Spender, Sponsoren und Eltern sowie an den Förderverein für die großartige Unterstützung des Theaterprojekts!

 

 

Wahlkurs Schulimkerei: Endlich Nachschub!!!!!

Am Freitag, den 23. Juni war es soweit. Jungimker des SGD haben ihren ersten Honig der Saison geschleudert.

Die meisten Schüler waren zum ersten Mal dabei, als wir mit unseren duftenden Honigwaben nach Gessertshausen fuhren. Im „Mosthaus“ des Imkervereins durften wir alle Gerätschaften nutzen, die zur Honiggewinnung nötig sind. Tatkräftige Unterstützung und viele Tipps bekamen wir wieder von Frau Wimmer, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverband-Augsburg-Land. Herzlichen Dank dafür!

Zuerst mussten die Waben entdeckelt werden. Nach mehreren Schleuderdurchgängen, Klären des Honigs, Abfüllen und Etikettieren wurde dann Bilanz gezogen…

Ausbeute: gut 20 kg Blütenhonig.

Natürlich haben alle Schüler erst einmal lautstark Eigenbedarf angemeldet. Verständlich, nicht nur die Bienen, auch Imker haben bis zur Honigernte so einiges zu tun. Dennoch, die wahre Leistung erbringen die kleinen Insekten. Folgende Zahlen machen ihren sprichwörtlichen „Fleiß“ deutlich:

  • Für 500 g Blüten-Honig müssen Bienen ca. 40.000 Sammelflüge unternehmen.
  • Dabei besuchen sie zwischen 2 – 6 Mio. Blüten und legen eine Strecke von etwa 140.000 km zurück.
  • Diese Flugstrecke entspricht drei (!) Erdumrundungen.
  • Eine einzelne Biene wird ca. 30-40 Tage alt. In dieser Zeit schafft sie es, gut einen Teelöffel voll Honig zu sammeln.

Der Großteil der Honigernte wird an dem Sommerfest des SGD am 21. Juli von den Schülern des Wahlkurses Schulimkerei verkauft – natürlich in den offiziellen Gläsern des deutschen Imkerbundes.

Ralf Zöbelein