Die Welt der antiken Römer

Am 7. und 8. Juli besuchte der Archäologe Bernhard Bischler die 6. Klassen unseres Gymnasiums. In zwei Schulstunden entführte er uns in die Welt der antiken Römer.

Zuerst erzählte er uns viele interessante Dinge über Kelten, Germanen und natürlich Römer. Auch wie Augsburg zu seinem Namen gekommen ist und wie die Grenzen des Römischen Reichs gesichert wurden, erklärte er ausführlich.

Anschließend durften wir einen Römerhelm, ein Kettenhemd (das fast 7 kg wog) und einen Schutzschild anprobieren. Auch am Essen der Grenzsoldaten sowie an einer Fischsoße, die als Gewürz diente, konnten wir schnuppern.

Das abschließende Basteln eines Spiegels war jedoch das Highlight des Vortrags – jetzt haben wir alle ein schönes Andenken an diesen Tag und die Römer!

Julia Kerler und die Klasse 6d

 

 

Nachfolgend einige Impressionen der Schüler(innen) dazu:

 

„Ich fand es sehr schön, dass wir einen Spiegel gestalten durften!“ (Sarah Kistler, 6d)

 

„Es war sehr interessant mehr über die Römer, ihre Rüstung und ihren Alltag als Soldaten am Limes zu erfahren. Auch das abschließende Basteln hat sehr viel Spaß gemacht.“ (Amelie Schirge, 6d)

 

„Es war richtig toll, dass uns der Archäologe etwas aus der Zeit der Römer, als sie hier in der Gegend waren, erzählt hat und dass wir auch noch den Helm und den Schild ausprobieren durften. Auch das römische Kurzschwert und das Kettenhemd waren super!“ (Maximilian Neff, 6d)

 

 

Bogenschießen, Zumba und Survivaltraining – Sommersportwoche in Wagrain

Schüler der 7. Jahrgangsstufe sind mit Frau Sturm, Frau Cordes und Herrn Greiner zur Sommersportwoche nach Wagrain ins Jugendhotel Aicher gefahren. Einige der Siebtklässler berichten nun von ihren Erfahrungen vor Ort:

Beim dreitägigen „Zumba“-Kurs versuchten wir uns also je 90 Minuten in dieser neuen Tanzsportart. Wir hatten zwei verschiedene „Lehrerinnen“, die uns beide versichert haben, dass Zumba hauptsächlich Spaß machen soll und es nicht schlimm sei, wenn nicht alle Schritte perfekt sitzen. So war es dann auch; doch vergessen hatten sie wohl, dass Zumba eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein kann und übler Muskelkater keine seltene Folge davon ist.
Franzi und Jedidja

Ein weiterer Kurs im Hotel Aicher war Bogenschießen. Am ersten Tag lernten wir unseren Guide Clemens kennen, der uns zeigte, wie man mit dem Bogen umgeht. Wir schossen auf Zielscheiben, die in circa 10 Meter Entfernung platziert waren und es war wirklich ziemlich heiß. Nachdem wir „den Bogen raus“ hatten, liefen wir am nächsten Tag den Parcours ab. In diesem mussten wir verschiedene Tierattrappen aus unterschiedlichen Distanzen abschießen. Der Parcours war im Wald aufgebaut, wo es viel kühler und sehr angenehm war. Am Tag darauf machten wir den Parcours nochmal, doch dieses Mal erhielt man Punkte für jeden Treffer. Am Ende gewann Alexander aus der 7b mit 134 Punkten. Insgesamt war es sehr spannend und es hat allen viel Spaß gemacht.
Michelle, Jasmin, Nicolo und Niels

„Auf geht’s zum Überleben“ – so begrüßte uns der Guide zum Survivaltraining. Am ersten Tag hatten wir die Aufgabe, uns vorzustellen, weit weg von der Zivilisation eine Woche lang zu überleben. Wir suchten uns zuerst einen geeigneten Platz für einen Unterschlupf, der wasserdicht und sicher werden sollte. Nachdem wir uns mit Ästen und Zweigen ein Dach über dem Kopf gebaut hatten, lernten wir, (fast) ohne moderne Hilfsmittel, Feuer zu machen. Dies war gar nicht so einfach, gelang uns letztendlich aber dann doch noch. Insgesamt fanden wir alles sehr interessant und können es nur weiterempfehlen.
Jasmin und Ines

 

Sommersportwoche im Markushof in Österreich

Schülerbericht über die Sommersportwoche im Markushof in Wagrain:

Die Sommersportwoche vom Juli 2015 wird kein Schüler des Markushofes so schnell vergessen!

Jeder Schüler hatte eine Hauptsportart, wie z.B. Bogenschießen, Beachvolleyball oder Triathlon belegt. Zusätzlich durfte man noch drei weitere Aktivitäten, z.B. Floßbau, Golfen und Himmelsleiter, ausprobieren, sich vor Ort im Schwimmbad vergnügen oder mit den hauseigenen GPS-Geräten auf eine Geocaching-Tour starten.

Am Montag sind wir nach einer schier endlosen Fahrt endlich am Markushof angekommen. Der erste Eindruck vom Haus war super, was sich während der ganzen Woche bestätigte.
Am nächsten Tag begannen die Kurse. Nachmittags waren alle zusammen in der Wasserwelt Amadé, wo wir viel Spaß hatten. Nach dem Abendessen haben die Jungen meist Fußball gespielt, während sich die Mädchen im Niederseilgarten amüsiert haben. Die Lehrer waren die ganze Woche entspannt und nett. Am Mittwochabend hatten sie für uns einen extra köstlichen Schokokuchen bestellt. Danach wurde noch UNO und Wahrheit oder Pflicht gespielt. Auch die Turnhalle stand für alle offen.
Der Donnerstag war der letzte komplette und definitiv beste Tag der Woche, an dem wir abends eine wirklich unvergessliche Disco organisierten. Sogar die Jungen haben versucht zu tanzen, was ihnen auch erstaunlich gut gelungen ist. Einige Mädchen haben sich bemüht, den Jungen Walzer beizubringen. Sogar die Lehrer haben getanzt. Die Stimmung an diesem Abend war einfach perfekt!
Mit dem Freitag war dann leider auch schon der Tag der Abreise gekommen. Es waren zwar alle müde von der anstrengenden Woche, trotzdem tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Drei Mädchen haben sogar eine kleine Dankesrede während der Busfahrt gehalten.

In dieser Woche haben sich alle besser kennengelernt und es sind viele neue Freundschaften entstanden. Insgesamt war die ganze Sommersportwoche ein voller Erfolg und wir hoffen, dass es in den folgenden Jahren auch so toll sein wird.

Amelie Kriebel und Sarah Friedrich

 

Spiel, Spaß und Spannung

Wer donnerstags am Zimmer 014 des Schmuttertal-Gymnasiums vorbeigeht, kann dort zehn oder elf Köpfe rauchen sehen. Allerdings nicht über Beweisen, Reagenzgläsern oder Vokabeln, sondern über Rätseln, die mit einem der ältesten Spiele zusammenhängen, dem Schach.
Die Regeln des Schachs waren schon vor eineinhalbtausend Jahren im alten Indien und Persien bekannt, aber auch heute streiten sich die Gelehrten am Computer darum, wie man eine Partie am besten beginnt, welche Endspielstellungen gewonnen sind und z.B. welche man noch unentschieden halten kann.
Schach ist ein wirklich kompliziertes Spiel und dieser Aufgabe stellten sich elf Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse. Dass dieses Spiel aber auch Sport sein kann, wollte zunächst niemand so recht glauben, aber eines wurde bald deutlich: Wenn die Uhr tickt und ein schlechter Zug die Arbeit einer ganzen Partie zunichte machen kann, dann ist die Anspannung und Konzentration so groß, dass Profis bei einer einzigen Partie sogar zwei Kilo verlieren können.

Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene messen seit diesem Schuljahr ihr Können in Turnieren, Rätseln und Übungsaufgaben. Dabei waren einige Schüler auch schon recht erfolgreich, als sie im Mai das Springerdiplom bestanden. So erhielten mit Patrick Müller (6e), Michel Grumbrecht (7a) und Dominik Mühleisen (9a) drei Schüler das Springerdiplom. Mit Paul Bachmann (8c) konnte sogar ein Schüler des Gymnasiums das Läuferdiplom erfolgreich abschließen.

Dominik Lindner

 

Haute Couture am SGD

Mode und Müll – dass diese scheinbaren Gegensätze wunderbar zusammenpassen, zeigten uns die Schüler der neunten Jahrgangsstufe am vergangenen Montag. Während der ersten Pause präsentierten sie ihre – im Rahmen des Kunstunterrichtes – selbst „geschneiderten“ Kostüme. Die mit Musik untermalte Modenschau wurde von Tabea Hergenröder und Joao Dias Dix gekonnt moderiert. So begeisterten sie Jung und Alt.
Besonderes Geschickt mussten die Haute Couture-Künstler bei der Komposition ihrer Stoffe beweisen: „Als erlaubt galten nur Materialien, die im Müll zu finden waren“, erklärte Kunstlehrer Michael Hinterleitner, der das Projekt initiierte.

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium