Schullandheim der 6. Klassen in Regensburg

Artikel von den Mädchen der Klassen 6c, d und e

„Toll war, dass es nachts manchmal leise war.“

Am ersten Tag unserer Woche in Regensburg besuchten wir das Schloss Thurn und Taxis. Die nette Führerin zeigte uns das Schloss mit seinen insgesamt 500 Zimmern und erzählte viele interessante Fakten, z. B., dass das Schloss früher ein Kloster war und der Ballsaal für 10.000 € zu mieten ist. Die Führung ging eine Stunde lang durch das gesamte Schloss und wir hatten viel Spaß.

Am Dienstag fuhren wir vom Regensburger Hafen aus mit dem Schiff nach Donaustauf. Der Ausblick auf die Donau war wunderbar. Ca. 40 Minuten nach der Abfahrt konnte man schon das Gebäude sehen, weswegen wir gekommen waren: Die Walhalla. Sie sah atemberaubend aus und wir konnten es kaum erwarten, zu ihr hochzulaufen. Als das Schiff endlich anhielt, liefen wir los. Bald ging es los mit Treppen steigen. Es ging gefühlt ewig bis wir oben waren. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir ins Innere der Walhalla. Zwanzig Minuten lang sahen wir uns die Statuen dort an und dann machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiff und mit diesem zurück nach Regensburg.
Am Abend liefen wir ein bisschen durch die Altstadt und gingen über eine Brücke in einen Park an der Donau. Es war sehr dunkel und viele Schüler hatten Angst. In dem Park hat uns Frau Kligers eine Gruselgeschichte erzählt und Herr Grebien hat uns erschreckt. Was wir bei unserer Nachtwanderung gelernt haben: Auch wenn du allein im Dunkeln Angst hast, mit der Klasse verschwindet die Angst.

Am Mittwoch Vormittag trafen wir uns vor dem Schullandheim und bekamen ein Heftchen, in dem es um das Mittelalter und die Antike in Regensburg ging. Wir mussten bereits bekannte Wege laufen und die Steinerne Brücke überqueren. Bei manchen Fragen dieser Stadtrallye mussten wir fremde Leute fragen, dabei haben wir oft auch Touristen angesprochen. Die konnten uns aber auch nicht weiterhelfen. Trotzdem fanden wir alle zu unserem Ziel, dem Dom. Nachdem wir uns den Dom genauer angeschaut haben, durften wir selber kreativ werden. Zuerst hat uns der „Dombaumeister“ begrüßt, und uns seinen Beruf genauer vorgestellt. Danach durften wir mit Hammer und Meißel Motive und ein Wappen in Steine meißeln.

An diesem Tag hatten wir außerdem einen Workshop, in dem es um das Thema Stress ging. Wir haben über Stress gesprochen und darüber, dass zu viel Stress Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen kann. Außerdem haben wir gelernt, dass man sein Gehirn austricksen kann, um Stress los zu werden.

Am Donnerstag machten wir einen Tagesausflug nach Kelheim und Weltenburg. In der Früh ging es mit dem Bus zur Befreiungshalle. Dort standen viele Engel und erinnerten an gewonnene Schlachten. Wir stiegen über 300 Stufen bis zur Galerie hoch und als wir oben waren hatten wir einen sehr schönen Ausblick. Dann wanderten wir durch den Wald und setzten mit einer kleinen Fähre über nach Weltenburg, von wo aus wir wieder zurückfuhren.

Am Abend hatten wir noch Zeit in unseren Zimmern in der Jugendherberge unsere Choreographie für den Bunten Abend zu üben. Nach dem Abendessen hat jeder seine Choreo gezeigt und wir hatten auch noch Zeit für viele lustige Spiele.

Zwischen den vielen schönen Aktivitäten, die wir zusammen erleben durften, war natürlich auch ein bisschen Zeit, um die Stadt in Kleingruppen ohne Lehrer zu erkunden und näher kennen zu lernen. Wir konnten aber auch in ein Einkaufszentrum gehen und dort shoppen, was uns besonders viel Spaß gemacht hat.