Wenn Schule gelingt: SGD in München mit „Miteinander-Preis“ ausgezeichnet  

Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule den 1. Platz beim „Miteinander-Preis“ des Bayerischen Philologenverbandes gewonnen hat!

Pressemitteilung des Bayerischen Philologenverbandes (bpv), Fotos: Andreas Gebert / bpv

München – Schule ist weit mehr als nur Unterricht. Hinter den Kulissen sorgen oft unsichtbare, aber essenzielle Prozesse dafür, dass der Betrieb läuft. Um genau diese gelingende, kollegiale Zusammenarbeit in Zeiten einer angespannten Personalsituation ins Rampenlicht zu rücken, hat der Bayerische Philologenverband (bpv) am 20. März 2026 erstmals den „Miteinander-Preis“ verliehen.

 Wenn von Schule die Rede ist, stehen meist die Ergebnisse im Fokus: Leistungsnachweise, Abschlüsse oder Unterrichtsinhalte. Doch damit diese erreicht werden können, bedarf es eines funktionierenden „Maschinenraums“. Hier treffen Schulleitung, Personalvertretung und Kollegium wichtige Weichenstellungen. Oft sind es die internen Abstimmungsrunden und der konstruktive Dialog zwischen den Beteiligten, die den Schulbetrieb am Laufen halten.

Fokus auf das Miteinander

Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Personalsituation gewinnt ein vertrauensvolles und lösungsorientiertes Miteinander an Bedeutung. Genau hier setzt der neue „Miteinander-Preis“ des bpv an. Ausgezeichnet werden Praxisbeispiele für gute und kollegenfreundliche Zusammenarbeit – egal ob es sich um bereits etablierte Formen der Kooperation handelt oder um neue Initiativen, die speziell im laufenden Schuljahr 2025/26 eingeführt wurden. „Wir wollen jene Akteure sichtbar machen und stärken, die durch ihre Kommunikation und ihr Handeln dafür sorgen, dass Schule besser organisiert werden kann“, betont der bpv-Vorsitzende Michael Schwägerl.

Schmuttertal-Gymnasium gelingt Balance zwischen Struktur und Wertschätzung

In der Laudatio auf das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf heißt es: „Mit einer klaren Prioritätensetzung entlastet das Gymnasium sein Kollegium spürbar von administrativen Aufgaben, um den Fokus konsequent auf die pädagogische Arbeit zu legen. Herzstück dieses Erfolgs ist ein gelebter demokratischer Ansatz: Grundlegende organisatorische Veränderungen werden erst ab einer Zwei-Drittel-Mehrheit umgesetzt, was das tiefe Vertrauen in den gemeinsamen Sachverstand unterstreicht. Damit ist der Schule eine beeindruckende Balance zwischen effizienter Struktur und einer wertschätzenden, menschlichen Schulkultur gelungen.“

 Feierliche Auszeichnung in München

Die Bedeutung dieses Engagements wurde auch durch die öffentliche Preisverleihung am 20. März 2026 in der Münchner Eventlocation „Scholastika“ unterstrichen. Neben Vertretern des Kultusministeriums war auch der Musikkabarettist (und Jurymitglied) Matthias Walz geladen, der für einen unterhaltsamen Rahmen sorgte. Die drei erstplatzierten Schulen dürfen sich nicht nur über die öffentliche Anerkennung freuen, sondern auch eine finanzielle Zuwendung, die der Schulfamilie vor Ort zugutekommt.

von links nach rechts: Mdgt. Dr. Wolfgang Mutter (Leiter der Abteilung VI Gymnasium Kultusministerium), Schulleiter Günter Manhardt, Personalrätin Andrea Theis, Mitarbeiter der Schulleitung Thomas Hafner, Florian Vogler (Delegierter bpv), Dominik März (Obmann bpv) und Michael Schwägerl Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, Copyright: Andreas Gebert / bpv
Copyright: Andreas Gebert / bpv
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