Projekttage: Arbeit mit Migranten

Artikel von Stefan Zick

Für die Projekttage „Arbeit mit Migranten“ sind wir in das „DieZ“ in Diedorf gegangen. Das DieZ ist ein Zentrum für Geflüchtete die Hilfe bei der Integration in Deutschland suchen. Am Montag, dem ersten der zwei Tage, lernten wir Hussein M. kennen, der uns von seiner Flucht aus Afghanistan erzählte. Er schilderte die Zustände, die ihn dazu gebracht hatten, sein Heimatland zu verlassen, und den mühsamen Weg, den er und seine Frau auf sich genommen hatten, um von dort aus bis nach Deutschland zu gelangen. Er erzählte uns, wie sie über den Iran, die Türkei, das Mittelmeer und schließlich Italien hierhergekommen waren, in der Hoffnung, in Deutschland Sicherheit und Freiheit zu erlangen. Nach seinem Vortrag teilten wir uns in Gruppen auf, und gestalteten Plakate, die die einzelnen Länder und Gegenden, durch die ihr Weg geführt hatte, „vorstellten“. Am Dienstag, dem zweiten Tag, waren wir ebenfalls im DieZ. In abwechselnden Gruppen arbeiteten wir mit Hussein in der Küche und bereiteten ein afghanisches Gericht vor, das wir dann gemeinsam aßen. Zusammenfassend haben wir während der Projekttage einen, für viele neuen, lehrreichen Einblick in die Erlebnisse und Motivationen eines Geflüchteten und die Gefahren einer Flucht bekommen. Ebenfalls haben wir einen Einblick in die afghanische Küche genossen und mehr zu uns vielleicht unbekannteren Ländern wie Afghanistan und dem Iran gelernt.