
Bereits einige Tage vor der Bundestagswahl hatten die Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Klassen des SGD die Möglichkeit, im Rahmen der Juniorwahl 2017 ihre Stimmen für die Direktkandidaten und Parteien des nächsten Bundestages abzugeben. Von Politikverdrossenheit, die der Jugend von vielen Seiten unterstellt wird, war dabei nichts zu spüren: Über neunzig Prozent der Jugendlichen nahmen ihr Wahlrecht wahr. Auch wenn ihre Stimmen nur symbolisch zählten, als sie am Wahlabend auf www.juniorwahl.de veröffentlicht wurden, erlaubte die Aktion dank authentischer Stimmzettel, Kabinen und Urne einen realistischen Einblick in den Wahlakt. Durch diese handlungsorientierte Form der politischen Bildung sollen die zukünftigen Erstwähler zur Teilnahme an künftigen Wahlen motiviert werden, um unsere Demokratie aktiv mitzugestalten.
Alexandra Groth