Am Ende der Unterrichtseinheit zum Herz-Kreislaufsystem stand nach den Weihnachtsferien noch ein Höhepunkt dieser Einheit an: Die Herzpräparation!
Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die seltene Gelegenheit, am Originalobjekt Untersuchungen durchzuführen und die für die Biologie typische Arbeitsweise des Präparierens zu schulen, die im alltäglichen Unterricht meist keine Anwendung findet. Das Herz des Schweines ist dem menschlichen sehr ähnlich, sodass die Schülerinnen und Schüler eine authentische Vorstellung von ihrem eigenen Herzen bekamen. Das Schweineherz wurde zunächst äußerlich untersucht, wobei das Gewicht und die Größe begutachtet wurde. Bei der inneren Inspektion des Herzens wurden u.a. die Herzklappen untersucht, die Größe und Muskularität der beiden Herzkammern verglichen und die Fossa ovalis („ovale Grube“) lokalisiert.
Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Vormittag eine interessante und bereichernde Doppelstunde, in der auch der Unterschied von Modellen oder schematischen Abbildungen zum Originalobjekt deutlich wurde.
Maria Hoock