Sommersportwoche der Siebtklässler im Wurzenrainer in Wagrain

Einige unserer Siebtklässler berichten von ihren Erlebnissen vor Ort in Wagrain, Österreich, beim Wurzenrainer:

Unser erster Tag:
Am Montag, den 4.07.16 fuhren wir kurz vor 8.00h in Diedorf los. Da wussten wir noch nicht, dass dieser Tag sehr anstrengend werden würde. Nach 4½ Stunden Busfahrt, inklusive einer kleinen Pause, kamen wir gegen 12.30h in Wagrain am Jugendhotel Wurzenrainer an. Zuallererst gingen wir zum Mittagessen, danach hatten wir Zeit, unsere Zimmer zu beziehen, bis wir um 14.15h zu einer Wanderung aufbrachen, die manchen von uns schon einiges abverlangte. Unterwegs bekamen wir einen Eindruck davon, wie gewaltig der Mensch in die Natur eingreift, wenn er wie vor Ort z. B. einen Beschneiungsteich anlegt, um zu gewährleisten, dass man im Winter das entsprechende Skigebiet genügend beschneien kann. Um ca. 16.00h erreichten wir die Edelweiß-Alm auf 1200m Höhe, wo wir Pause machten. Vor dem Aufbruch wagten wir noch einen kurzen Blick in das danebenliegende Bauernhofmuseum. Glücklich und geschafft erreichten wir um 17.45h unser Hotel. Einige von uns sprangen sogleich in den hauseigenen Pool. Nach dem Abendessen hatten wir noch ausreichend Zeit, um das Haus zu erkunden und uns bei einer Runde Tischtennis oder Bowling zu entspannen.

Unser zweiter Tag:
Heute mussten wir schon früh aus den „Federn“, weil eine Gruppe von uns pünktlich um 7:55h mit unserem Parcours-Trainer Raffi ein Treffen hatte. Zunächst haben wir die Basics, wie Abrollen nach einem Sprung, den Sprung selbst und auch die Landung, gelernt. Danach sind wir auf dem Sportgelände auf die Suche gegangen, um Hindernisse zu finden, die wir mit unseren gelernten Basics überwinden sollten. Als Abschluss haben wir einen zuvor festgelegten Parcours dreimal durchlaufen.

Die andere Gruppe von uns hatte noch genügend Zeit, sich mit dem hauseigenen Sportangebot zu befassen, um dann um 10.00h eine erste Einweisung zum Bogenschießen zu bekommen. Der Guide erklärte uns zunächst einiges über Pfeil und Bogen, danach wie wir mit diesen umgehen sollten. Auf einer Anlage am Waldrand durften wir erste Schießerfahrung sammeln und versuchten die aufgestellten Zielscheiben zu treffen. Schon nach wenigen Übungsdurchgängen gingen wir in den Wald, wo die verschiedensten Tiere aufgestellt waren, auf die wir dann schießen durften. Die jeweils erreichte Punktzahl wurde auf einem Zettel notiert, um den Punktesieger ermitteln zu können. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es für manche anstrengend war, den Bogen zu spannen.

Am Nachmittag haben wir in zwei Gruppen den ersten Teil unserer Schwerpunktsportart Klettern absolviert: Kistenturmbau.
Dabei konnte man erstmals seine Geschicklichkeit und Gleichgewicht trainieren, indem man nach und nach Kisten aufeinander stapelte, an denen man gleichzeitig hochkletterte. Je höher man kam, umso wackliger wurde das Gebilde. Spitzenreiter war Annelie mit 19 Kisten, die aber auch nicht mehr höher konnte, weil nicht mehr vorgesehen war.

Unser dritter Tag:
Während die andere Gruppe ihre Einheit „Bogenschießen“ hatte, machte sich der Rest auf in den Wald zur High-V-Anlage. Wir waren sehr gespannt, wie und ob es funktionieren würde. Nachdem uns der Guide erneut erklärt hat, wie man die Klettergurte anlegt und die wichtigsten Handgriffe für das Sichern, ging es schon los. Die ersten Freiwilligen waren sofort gefunden, die zunächst die 5m am Baum hochkletterten. Oben standen sie dann auf zwei gegenüberliegenden Slacklines und mussten sich gegenseitig festhalten. Mit kleinen Schritten entfernten sie sich immer mehr voneinander, weil die beiden Slacklines wie ein V auseinander gehen, soweit bis sie sich nicht mehr halten konnten. Unser Guide hat die Gruppe sehr gelobt, weil sich alle zugetraut haben, die Herausforderung anzunehmen. Für uns war es nochmal eine tolle Erfahrung und jedem von uns hat es viel Freude gemacht.

Am Nachmittag haben wir in jeweils zwei Gruppen den zweiten Teil unserer Schwerpunktsportart Klettern absolviert. Der andere Teil hat sich inzwischen mit Frisbee-Golf beschäftigt. Bester beider Gruppen war Lennart mit nur 32 Versuchen.

Beim Turmklettern ging es zunächst wieder um die eigene Sicherung und um die Sicherung des Mitschülers. Danach konnte sich jeder versuchen, den 20m hohen Turm auf verschiedenen Wegen zu erklimmen. Großen Spaß hat uns vor allem das Jo-Jo-Klettern gemacht.

Unser vierter Tag:
Dadurch dass wir noch am Vortag das Frisbee-Golf absolviert hatten, haben unsere Lehrer Frau Sturm und Herr Greiner für uns am freien Vormittag einen Abstecher nach Flachau organisiert, wo wir die Sommerrodelbahn besiedelten. Nach einem „Aufwärmen“ auf diversen Hüpfburgen hatten wir entweder als Solo- oder als Tandemfahrer einen Riesenspaß.

Am Nachmittag ging es im dritten Teil der Schwerpunktsportart Klettern in die neue Sporthalle nach Wagrain an die Kletterwand. Bei allen Aktionen kam ein Wettkampfgefühl auf. Jeder hat sein Bestes gegeben und versuchte möglichst besser zu sein als der andere. Die Guides waren alle sehr nett und hilfsbereit.

Auf dem Weg dorthin bzw. zurück haben wir zum Teil einen Erkundungslauf durchgeführt, der uns unter anderem in eine Kneipp-Anlage geführt hat, wo wir unsere Füße ins kühle Nass gesteckt haben.

An allen Tagen haben wir uns zwischendurch immer auch mit dem reichhaltigen Sportangebot des Jugendhotels beschäftigt. Größter Anlaufpunkt waren stets die Trampoline sowohl im Freien als auch im Inneren des Hauses. Natürlich haben die meisten von uns die beiden Halbfinalspiele der Fußball-Europameisterschaft verfolgt.

Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei und wir machten uns am Freitag bereits um 8.45h auf den Heimweg.

Rebecca, Joanne, Feli, Julia, Sandi, Miriam, Christopher