Am 8. Dezember 2015 hat meine Klasse, die 8a, zusammen mit der 8b eine Exkursion zu Müllermilch unternommen, bei der wir unser Wissen aus dem Biologieunterricht über Entstehung, Verbreitung und Fortpflanzung von Bakterien vertiefen konnten. Hier am Beispiel von Bakterien, ohne die die Herstellung von Milchprodukten nicht möglich wäre.
Außerdem wurden wir informiert, dass es folgende Ausbildungsberufe bei Müllermilch gibt:
- Industriekauffrau/mann ,
- IT – Fachinformatiker/in,
- Milchwirtschaftliche/r Laborant/in,
- Milchtechnologe/in,
- Kfz-Mechatroniker/in,
- Mechatroniker für Kältetechnik,
- Medientechnologe/in (Druck),
- Elektroniker für Betriebstechnik und
- Industriemechaniker.
Zudem kann man auch ein schulisches Praktikum ab der 8./9. Klasse dort ableisten, ein freiwilliges Betriebspraktikum kann jedoch erst ab 15 Jahren absolviert werden.
Bei Müllermilch in Aretsried werden täglich 140.000 t Milch von 1.300 Mitarbeitern verarbeitet. Die verarbeitete Milch kommt nicht nur aus der Region.
Für die meisten aus meiner Klasse war es neu, dass zu Müllermilch auch Firmen wie z.B. Nordsee und Homann gehören. Nachdem Herr Löffler uns dies in einer Präsentation erklärt hatte, bekamen wir eine Führung durch das Müllermilch Werk in Aretsried. Dafür mussten wir uns Haarnetze aufziehen, Überschuhe und Schutzmäntel anziehen, weil hier ja Lebensmittel verarbeitet werden. Außerdem bekam jeder aus meiner Klasse einen Funkkopfhörer damit wir Herrn Löffler in dem Werk auch bei Lärm verstehen konnten. An einzelnen Stationen erklärte er uns dann nochmals, wie Jogurt hergestellt wird. An manchen Stationen bekamen wir jedoch nicht wie zuvor die einzelnen Bestandteile eines Jogurts zum Probieren, sondern Jogurts, die in dem Zustand waren, den Herr Löffler uns bei der jeweiligen Station gerade erklärte.
Als wir in den Bereich der Fabrik kamen, in dem die Waren verpackt und die Verpackungen selbst hergestellt werden, informierte er uns darüber, dass Müllermilch in vielen Ländern Europas Standorte hat, z.B. auch in England, wo in den letzten Jahren vier neue Werke entstanden sind. Außerdem erklärte er uns, dass Müllermilch seine Waren weltweit, in manche Länder jedoch unter einem anderen Namen, exportiert.
Als die Führung vorbei war und bevor wir wieder zurück nach Diedorf fuhren, bekam jeder aus meiner Klasse eine Müllermilch-Tasche mit vielen leckeren Inhalten mit: Milchreis, Jogurts mit der Ecke, Fruktivdrinks, Milch und auch Kaffee von Müllermilch.
Dann fuhren wir mit einem Bus wieder zurück nach Diedorf. Unsere Geschenke waren sehr lecker und sind natürlich längst aufgegessen.
Josephine Schweinberger, 8a