Vom 8. bis zum 12. Juli waren die siebten Klassen auf Sommersportwoche. Die Schüler konnten hierbei klassenübergreifende Schwerpunktsportarten kennen lernen. Nina Stuhler (Klasse 7b) und Caliste Hermann (Klasse 7a) schildern ihre Eindrücke aus Bad Tölz:
Um 8.45 Uhr begann die Reise mit dem Zug nach Bad Tölz. Der Zug hatte sich natürlich verspätet und wir mussten eine ganze Weile am Bahnhof stehen und von links nach rechts schauen. Die Fahrt dauerte dann gut zweieinhalb Stunden, in denen sich die Schüler gut miteinander unterhalten konnten. Als wir in Bad Tölz ankamen, mussten wir noch 15 Minuten zur Jugendherberge laufen. Währenddessen konnten wir schon die mächtige Kletterhalle sehen, in der die Klettergruppe jeden Tag tüchtig üben sollte.
Aber was könnte man nach der Ankunft in der Jugendherberge Aufregendes tun? Unser Vorhaben war es, in ein Naturfreibad zu gehen. Die Jungs mussten aber, bevor sie im Wasser herumtollten, noch Frau Bendixen zeigen, dass sie gut schwimmen konnten… Das Wasser war zwar eiskalt, aber es tat jedem gut. Die meisten vergnügten sich als Erstes mit dem aufgeblasenen „Eisberg“, der auf dem Wasser schwamm. Jeder versuchte ihn zu erklimmen, um dann wieder in das 1,80m tiefe Wasser zu springen. Während die Klettergruppe noch am Beachvolleyballplatz spielte, musste jedoch die Fahrradgruppe bereits nach zwei Stunden gehen, da ihre Mountainbikes noch abzuholen waren.
Nach dem Abendessen machten wir noch einen Parcours hinter der Jugendherberge. Es gab mehrere Stationen, die von zwei bis vier Schülern erarbeitet und vorgeführt wurden. Anschließend versuchte jede andere Gruppe, das Gleiche nachzumachen. Es war aber auch noch Zeit für andere Aktivitäten, wie Fußball auf dem Fußballplatz – der gleichzeitig auch zum Basketballspielen gedacht ist – oder Tischtennis. Um 20.45 Uhr kontrollierten die Lehrer unsere Zimmer, ob sie aufgeräumt waren und ab 21.00 Uhr durften wir das Zimmer bis 7.30 Uhr nicht mehr verlassen. Um 22.00 Uhr war dann Bettruhe.
Der nächste Tag war dann noch viel spektakulärer als der erste! Gleich nach dem Frühstück richteten wir ein Lunchpaket her, das die Mountainbikegruppe mit auf ihre Fahrradtour zum Blomberg nahm. Die Klettergruppe ging vormittags zum Klettern und lernte dabei „Bouldern“ sowie „Toprope-Klettern“ kennen. Nachmittags ging es dann auch für sie mit dem Bus zum Fuße des Blombergs, wo bereits die Mountainbikegruppe wartete. Nachdem die meisten Schüler ihre Vorräte schon fast verspeist hatten, fuhren sie paarweise mit dem Sessellift bis ganz nach oben. Man hatte einen wundervollen Ausblick auf die ganze Stadt und konnte auch die Sommerrodelbahn erkennen, die über drei Kilometer lang ist. Oben angekommen, gingen wir leicht abwärts zum Hochseilgarten beim Blomberghaus, wo uns erklärt wurde, wie man die Ausrüstung anlegt, was zu beachten ist, usw. Gleich darauf ging es los zum Klettern in 15 Metern Höhe, mit Sicherung natürlich. Es gab tolle Seilbahnen und sogar einen Partnerparcours, bei dem man viel Teamwork benötigte. Zum Schluss sind wir mit der Sommerrodelbahn wieder bis nach ganz unten gerast.
Am Mittwoch drehten die Fahrradfahrer eine entspanntere Tour entlang der Isar. Neben Strampeln und Schwitzen entstanden auch gute Gespräche und man lernte sich untereinander noch besser kennen. Bei den Kletterern stand heute das Sichern des Partners im Vordergrund. Achterknoten, Grigri und Clickup waren die Begriffe, um die sich alles drehte, natürlich nur im Toprope!

Am Donnerstag erklommen die Radler erneut den Blomberg: Dieses Mal nicht mit dem Sessellift, sondern mit eigener Muskelkraft! Jeder konnte sich sein eigenes Tempo vorgeben, so dass schließlich niemand völlig erschöpft die Hütte erreichte. Oben angekommen genossen wir bei einer Tasse heißer Schokolade die wunderschöne Aussicht auf Bad Tölz. Die Kletterer konnten währenddessen an ihrer individuellen Technik feilen und den persönlichen Schwierigkeitsgrad in die Höhe treiben.
Auf den nachmittäglichen Besuch des Alpamare freuten wir uns schon die ganze Woche. Durch eine vielfältige Anzahl an Aktivitäten war für jeden etwas dabei. Egal ob Beachvolleyball, Rutschen, Schwimmen oder einfach nur Chillen – jeder hatte seinen Spaß. Sogar die Lehrer!!!
Am Freitagmorgen hieß es leider auch schon wieder Koffer packen und ab zum Bahnhof. Insgesamt war es für uns eine sehr erlebnisreiche und vor allem aber auch sportliche Woche. Die Jugendherberge Bad Tölz und natürlich die Schwerpunktsportarten Moutainbike und Klettern können wir nur weiterempfehlen!!!