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Sommersportwoche im Markushof in Österreich

Schülerbericht über die Sommersportwoche im Markushof in Wagrain:

Die Sommersportwoche vom Juli 2015 wird kein Schüler des Markushofes so schnell vergessen!

Jeder Schüler hatte eine Hauptsportart, wie z.B. Bogenschießen, Beachvolleyball oder Triathlon belegt. Zusätzlich durfte man noch drei weitere Aktivitäten, z.B. Floßbau, Golfen und Himmelsleiter, ausprobieren, sich vor Ort im Schwimmbad vergnügen oder mit den hauseigenen GPS-Geräten auf eine Geocaching-Tour starten.

Am Montag sind wir nach einer schier endlosen Fahrt endlich am Markushof angekommen. Der erste Eindruck vom Haus war super, was sich während der ganzen Woche bestätigte.
Am nächsten Tag begannen die Kurse. Nachmittags waren alle zusammen in der Wasserwelt Amadé, wo wir viel Spaß hatten. Nach dem Abendessen haben die Jungen meist Fußball gespielt, während sich die Mädchen im Niederseilgarten amüsiert haben. Die Lehrer waren die ganze Woche entspannt und nett. Am Mittwochabend hatten sie für uns einen extra köstlichen Schokokuchen bestellt. Danach wurde noch UNO und Wahrheit oder Pflicht gespielt. Auch die Turnhalle stand für alle offen.
Der Donnerstag war der letzte komplette und definitiv beste Tag der Woche, an dem wir abends eine wirklich unvergessliche Disco organisierten. Sogar die Jungen haben versucht zu tanzen, was ihnen auch erstaunlich gut gelungen ist. Einige Mädchen haben sich bemüht, den Jungen Walzer beizubringen. Sogar die Lehrer haben getanzt. Die Stimmung an diesem Abend war einfach perfekt!
Mit dem Freitag war dann leider auch schon der Tag der Abreise gekommen. Es waren zwar alle müde von der anstrengenden Woche, trotzdem tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Drei Mädchen haben sogar eine kleine Dankesrede während der Busfahrt gehalten.

In dieser Woche haben sich alle besser kennengelernt und es sind viele neue Freundschaften entstanden. Insgesamt war die ganze Sommersportwoche ein voller Erfolg und wir hoffen, dass es in den folgenden Jahren auch so toll sein wird.

Amelie Kriebel und Sarah Friedrich

 

Spiel, Spaß und Spannung

Wer donnerstags am Zimmer 014 des Schmuttertal-Gymnasiums vorbeigeht, kann dort zehn oder elf Köpfe rauchen sehen. Allerdings nicht über Beweisen, Reagenzgläsern oder Vokabeln, sondern über Rätseln, die mit einem der ältesten Spiele zusammenhängen, dem Schach.
Die Regeln des Schachs waren schon vor eineinhalbtausend Jahren im alten Indien und Persien bekannt, aber auch heute streiten sich die Gelehrten am Computer darum, wie man eine Partie am besten beginnt, welche Endspielstellungen gewonnen sind und z.B. welche man noch unentschieden halten kann.
Schach ist ein wirklich kompliziertes Spiel und dieser Aufgabe stellten sich elf Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse. Dass dieses Spiel aber auch Sport sein kann, wollte zunächst niemand so recht glauben, aber eines wurde bald deutlich: Wenn die Uhr tickt und ein schlechter Zug die Arbeit einer ganzen Partie zunichte machen kann, dann ist die Anspannung und Konzentration so groß, dass Profis bei einer einzigen Partie sogar zwei Kilo verlieren können.

Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene messen seit diesem Schuljahr ihr Können in Turnieren, Rätseln und Übungsaufgaben. Dabei waren einige Schüler auch schon recht erfolgreich, als sie im Mai das Springerdiplom bestanden. So erhielten mit Patrick Müller (6e), Michel Grumbrecht (7a) und Dominik Mühleisen (9a) drei Schüler das Springerdiplom. Mit Paul Bachmann (8c) konnte sogar ein Schüler des Gymnasiums das Läuferdiplom erfolgreich abschließen.

Dominik Lindner

 

Haute Couture am SGD

Mode und Müll – dass diese scheinbaren Gegensätze wunderbar zusammenpassen, zeigten uns die Schüler der neunten Jahrgangsstufe am vergangenen Montag. Während der ersten Pause präsentierten sie ihre – im Rahmen des Kunstunterrichtes – selbst „geschneiderten“ Kostüme. Die mit Musik untermalte Modenschau wurde von Tabea Hergenröder und Joao Dias Dix gekonnt moderiert. So begeisterten sie Jung und Alt.
Besonderes Geschickt mussten die Haute Couture-Künstler bei der Komposition ihrer Stoffe beweisen: „Als erlaubt galten nur Materialien, die im Müll zu finden waren“, erklärte Kunstlehrer Michael Hinterleitner, der das Projekt initiierte.

Technik-Rallye

Am vergangenen Montag, den 29. Juni 2015 fand für die Klassen 7a, 7b und 7d jeweils 90 Minuten lang die so genannte Technik-Rallye statt. Es handelt sich hierbei um einen technisch-handwerklichen Aufgabenparcours des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw), der Mädchen und Jungen den Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Sachverhalten erleichtern soll.

Bereits zu Schuljahresbeginn hatte sich das SGD für einen der 16 heiß begehrten Teilnahme-Plätze beworben und nun die Möglichkeit erhalten, mit drei der vier siebten Klassen teilzunehmen. Das Los fiel hier auf die Klassen 7a, 7b und 7d. An rund 20 Stationen erhielten diese Schüler die Gelegenheit, verschiedene Werkzeuge und Materialien zu erkunden als auch die eigenen technischen Fähigkeiten und Interessen zu entdecken. Hier wurde z.B. der Umgang mit einem Lötkolben, das richtige Handling eines Akkuschraubers sowie einer Revolverlochzange eingeübt oder die Funktionsweise von Zahnrädern anhand zahlreicher Aufgabenstellungen untersucht.

Weitere interessante Eindrücke über die außergewöhnlichen Unterrichtsstunden können aus dem Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Es-qualmt-wo-sonst-die-Koepfe-rauchen-id34605212.html

oder dem Hörbeitrag des Bayerischen Rundfunks
http://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/mittags-in-schwaben/technikrallye-100.html
gewonnen werden.

 

 

 

Big Challenge

Die diesjährigen Preisträger freuen sich zusammen mit Organisatorin Alexandra Gottwald über die Medaillen.

Auch dieses Jahr nahm das SGD am Englisch-Wettbewerb für Schulen Big Challenge teil. Alle Klassen unsere Schule – die 8. und 9. Jahrgangsstufe hatte sich freiwillig für die Teilnahme entschieden – stellten am 12. Mai ihr Wissen im Fach Englisch unter Beweis.

Wir gratulieren den Jahrgangsstufensiegern unserer Schule, die sich über eine Medaille und einen Sachpreis freuen durften, recht herzlich:

  • Eva-Louise Balais aus der 5c, (Platz 326 unter 7231 Teilnehmern in Bayern),
  • Julian Merk aus der 6c (Platz 192 unter 6543 Teilnehmern in Bayern),
  • Sarah Friedrich aus der 7c (Platz 7 unter 4372 Teilnehmern in Bayern),
  • Niklas Butzki aus der 8c (Platz 124 unter 2260 Teilnehmern in Bayern)
  • Rafael Grabolus aus der 9a (Platz 56 unter 1355 Teilnehmern in Bayern).

Alexandra Gottwald