Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Der Umzug des Schmuttertal-Gymnasiums beginnt

Irgendwie ist Umziehen wie Weihnachten – voller Vorfreude wartet man das ganze Jahr, und die Zeit scheint sich endlos hinzuziehen wie Kaugummi: Dann geht plötzlich alles ganz schnell und der große Tag ist gekommen, und das mitten im Sommer: Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf bereitet sich auf den großen Umzug ins neue Schulgebäude am Bahnhof vor. Nach vier Jahren in einer inzwischen recht großen Container-Landschaft können sich im nächsten Schuljahr alle Schüler im Neubau einrichten (dann 5. – 10. Jahrgangsstufe).

Doch bevor in den neuen Räumen unterrichtet werden kann, mussten alle mit anpacken: Schüler, Lehrer und auch Eltern. Das gesamte Inventar der Schule wanderte in Kisten und Kartons und darf dann eingelagert die Sommerferien bis zum Umzugstag am 24. August verbringen, da ein Großteil der Klassenzimmer in den Containern bereits zu Beginn der Ferien abgebaut werden muss.

Direkt beteiligt waren alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums beim Umzug der ca. 700 Stühle und Tische. In einer enormen Schülerkette wurden am vorletzten Schultag, dem 30. Juli 2015, die Möbelstücke aus den bisher als Schule genutzten Containern in die Aula der Mittelschule transportiert, von wo sie dann vom Umzugsunternehmen abgeholt werden. Die Elternvertreter belohnten die fleißigen Helfer mit einer großzügigen Brotzeit. An diesem Aktionstag konnte unsere Schulfamilie aktiv an den Vorbereitungen mitwirken und somit die Verbundenheit zu unserer Schule noch weiter ausbauen.

Ja, und in der kommenden Weihnachtszeit sitzen wir dann alle in unserem neuen Schulgebäude, alles ist an seinem vorbestimmten Platz, der Unterricht läuft völlig reibungslos und unsere Schüler freuen sich aufs Lernen – zu Weihnachten darf man sich doch was wünschen, war es nicht so?

Mike Hartmann, Umzugsbeauftragter

Eine kleinen Einruck über die Umzugsaktion erhalten Sie im Video-Beitrag von a.tv

http://www.augsburg.tv/mediathek/video/umzug-gymnasium-diedorf

Sportfest des SGD

Zum letzten Mal hatten wir am Schuljahresende wieder die Gelegenheit, auf dem Gelände des Diedorfer Sportplatzes ein Sportfest mit der ganzen Schule durchzuführen.

Unsere fünften und sechsten Klassen durften sich im Fußball und Völkerball mit ihren Parallelklassen messen. Die Siebt- und Achtklässler zeigten ihre Fähigkeiten in Volleyball und Fußball. Unsere „Großen“, die 9. Jahrgangsstufe, halfen uns bei der Durchführung des Tages als Schiedsrichter, Riegenführer, an der Erste-Hilfe-Station, am Getränkeverkauf und am Auswertungstisch. Danke dafür!

Im neuen Schulgebäude werden wir dann natürlich unsere vorhandenen Sportstätten nutzen und für entsprechende Jahrgangsstufen geeignete Sportveranstaltungen durchführen. Denn auch unser Gymnasium ist nun schon so gewachsen, dass wir nicht mehr alle gleichzeitig auf einen Sportplatz passen…

Ein Dank auch an die Siebtklässler, die freundlicherweise das Duell mit der Lehrermannschaft aufgenommen haben, und natürlich herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Wir sind froh, dass es an diesem Tag keine größeren Verletzungen gab und wir das Schuljahr mit diesem positiven Ereignis ausklingen lassen konnten.

Katharina Zöbelein

 

 

 

Exkursion ins ix-quadrat

Am 21.07.2015 sind wir, der Mathe-Pluskurs, nach der zweiten Stunde aufgebrochen, um nach München in das Mathe-Museum ix-quadrat zu gelangen. Zuerst fuhren wir eine Stunde mit dem Zug zum Hauptbahnhof und stiegen dort in die U-Bahn um. Als wir im Mathe-Gebäude der TU München angekommen waren, probierten wir erst die Parabel-Rutschen aus, bevor wir herzlich vom Leiter des Kurses begrüßt wurden. Dann begann die Führung durch die einzelnen Stationen des ix-quadrats. Deutet man das ix als römische Zahl, so steht dies für neun. ix, also 9, zum Quadrat wäre dann 81, welches die Bodenfläche des Ausstellungsraumes ist.
Natalie Depta, Simon Deininger, Kilian Schropp

Danach ging es zu einem Tisch, auf dem Kaleidoskope standen. Blickt man in ein solches hinein, werden darin Muster unendlich weit gespiegelt. Ein Kaleidoskop besteht aus einer Röhre in Form eines dreiseitigen Prismas mit verspiegelten Innenwänden. Es gibt genau drei Dreiecke, die sich als Grundfläche für ein Kaleidoskop eignen. Dies liegt daran, dass die Winkel nur 90°, 60°, 45°, 36° und 30° groß sein dürfen, damit das Bild, das man durch das Kaleidoskop betrachten kann, unendlich zu sein scheint. Da die Innenwinkelsumme in jedem Dreieck 180° beträgt, sind nur die Kombinationen 90°, 60°, 30° sowie 90°, 45°, 45° oder 60°, 60°, 60° möglich. Legt man z.B. eine Postkarte unter den dreiseitigen Spiegel, so entsteht ein faszinierendes, unendlich weit reichendes Bild.
Hannes Tucholl, Jan Mossakowski

Danach wurden uns die Platonischen Körper gezeigt, von denen es fünf gibt. Einer davon ist der Oktaeder. „Okta“ heißt acht und „eder“ steht für das Wort flach. Der Oktaeder besitzt also acht Flächen. Andere platonische Körper sind der Ikosaeder mit zwanzig Flächen und der Hexaeder (Würfel) mit sechs Quadraten. Außerdem gibt es noch den Dodekaeder, der zwölf Flächen, nämlich Fünfecke, hat. Der Tetraeder ist aus Dreiecken zusammengesetzt. Die Namen leiten sich aus dem Griechischen ab. Das Besondere an einem Platonischen Körpern ist, dass er nur aus einer Art von Flächen zusammengesetzt ist und an jeder Ecke gleich ausschaut.
Eva-Maria Sohr

Wir haben im ix-Quadrat auch das Galton-Brett kennengelernt, das mit 10 Schaltern bestückt war. Jeder Schalter bestand aus einem waagerechten und einem weiteren Balken, der im Lot nach oben gerichtet war. Die Schalter sind in vier Ebenen untereinander angeordnet, auf der ersten Ebene ist ein Schalter, auf der zweiten sind zwei Schalter, auf der dritten drei und auf der vierten Ebene vier. Dann hält man das Brett schräg nach oben und wirft eine Kugel die Öffnung oben hinein. Die Kugel fällt so durch die verschiedenen Schalter in eine von fünf Auffangkammern. Wir haben reihum geknobelt, in welcher Kammer die Kugel unseres Nachbarn landet, wenn wir unsere Kugel oben hineinwerfen.
Florian Wagner

Als Nächstes wurde uns der Kompass-Wagen vorgestellt. Er diente vor etwa 4500 Jahren als erster mechanischer Kompass, um bei kriegerischen Auseinandersetzungen auch bei schlechter Sicht die Orientierung nicht zu verlieren! Ihn konnte man justieren, z.B. in die Richtung, wo sich der Feind befand, indem man den Karren auf einer Seite anhob und das Rad solange drehte, bis der Zeiger in die Richtung wies, wo sich der Feind befand. Bei Bewegung des Wagens mittels Deichsel, behielt dann der Zeiger immer die gleiche Richtung, auch wenn der Wagen irgendwohin bewegt wurde! Als Zeiger diente eine Figur mit waagerecht angehobenem Arm. Der Wagen bestand zum großen Teil aus Holz. Er hatte zwei gleich große sich gegenüber liegende Räder, die mit einer Achse verbunden waren. In der Mitte der Achse gab es ein Differentialgetriebe, welches die Funktion erst ermöglichte. Abweichungen in der Richtungsanzeige entstanden nur durch unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens, wenn z.B. das eine Rad die ganze Zeit durch Unebenheiten fahren musste und das andere über eine ebene Fläche rollte, hatte Ersteres somit einen längeren Weg zur gleichen Zeit zurückgelegt. Deswegen drehte sich das Männchen dann auch fälschlicher Weise. Neben dieser „natürlichen Abweichung“ gab es auch noch die bauliche Ungenauigkeit. Je nachdem wie genau die Symmetrie eingehalten wurde, so genau verhielt es sich mit der Richtungsgenauigkeit. Das alles wurde uns erklärt. Dafür bedankten wir uns natürlich recht herzlich! Danach rutschten wir noch einmal die Rutsche herunter und liefen weiter zur U-Bahn. Mit ihr fuhren wir dann ein paar Stationen, liefen dann weiter zum Hauptbahnhof und stiegen dort an Gleis 17 in die Regionalbahn nach Diedorf ein. Die Fahrt dauerte nicht lange und schon waren wir da. Nach einem kleinen Fußmarsch kamen wir am Gymnasium an, wo unser schöner und erlebnisreicher Ausflug endete.
Martin Dittrich

Das ist mein Lieblingsbuch – Buchvorstellungen der Klasse 5c

Sich gekonnt präsentieren, dabei den richtigen Stand finden, sich klar und deutlich ausdrücken, passende Mimik und Gestik einsetzen, das will wohl geübt sein!
Diese Erfahrung machten u.a. die Schüler der Klasse 5c im Fach Deutsch, als es galt, jeweils zu dritt sein Lieblingsbuch vorzustellen.

Folgende Buchtitel wurden ausgewählt:

  • Donnerherz (Der Clan der Wölfe)
  • Charlottes Traumpferd
  • Percy Jackson
  • Gregor und die graue Prophezeiung
  • Der Galimat und ich
  • Der Ölprinz
  • Die Glücksbäckerei, Band 2
  • 1, 2, 3 Ferien, Spuk am See
  • Beschützer der Diebe
  • Der Weg des Kämpfers (Samurei)

 

Schultheater des SGD: „Feed me“

Ein abgefucktes Viertel in einer amerikanischen Großstadt: Inmitten von Straßenbanden und Obdachlosen versucht Mr. Mushnik verzweifelt, seinen Blumenladen über Wasser zu halten. Wer kauft in einer solchen Gegend schon Blumen? Wenig geeignet, seinen Umsatz und seine Laune zu heben, sind seine beiden Mitarbeiter: der etwas vertrottelte Seymour und die püppchenhafte Audrey, die unter der Fuchtel ihres sadistisch veranlagten Zahnarzt-Freundes steht und des Öfteren mit einem blauen Auge zur Arbeit erscheint. Der Bankrott des Ladens scheint besiegelt, als sich plötzlich alles ändert: Mehr aus Mitleid denn aus Überzeugung kauft Seymour einem Chinesen ein merkwürdig aussehendes Pflänzchen ab und stellt es ins Schaufenster. Und siehe da: Auf einmal stürmen die Kunden in den Laden, dass die Kasse nur so klingelt und die drei mit dem Verkauf gar nicht mehr nachkommen. Aus dem Pflänzchen wird jedoch eine gigantische Monster- Pflanze …

Inga de Coster

 

Impressionen von den Theateraufführungen: